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Nara — Tipps zu den schöns­ten Sehenswürdigkeiten

Todaiji Tempel in Nara, Japan © PetersTravel Peter Pohle

Nara (360Tsd EW) war von 710 — 784 unter dem Namen Hei­jō-kyō die Haupt­stadt Japans. Nicht zuletzt aus die­ser Zeit stam­men zahl­rei­che bedeu­ten­de Sehens­wür­dig­kei­ten und his­to­ri­sche Bau­wer­ke Japans wie zB der Todai­ji Tem­pel, der Kofu­ku­ji Tem­pel oder der Kasu­ga­tai­sha Temp­le.
Nara liegt auf hal­ber Stre­cke zwi­schen Osa­ka und Kyo­to auf der Insel Hons­hu. Die Stadt wur­de Chang-an nach­ge­baut, der Haupt­stadt Chi­nas zu Zei­ten der Tang-Dynastie.

Nara — Ein Tages­aus­flug von Kyo­to oder Osaka

Ich star­te mei­nen Tages­aus­flug nach Nara von Kyo­to. Mit dem Rapid Train brau­che ich cir­ca 1 Stun­de. Da Nara auf der Halb­zeit zwi­schen Kyo­to und Osa­ka liegt, klappt das auch von Osa­ka eben­falls in unge­fähr 1 Stunde.

Nach­dem ich mich an der Nara JR Sta­ti­on in der Tou­ris­ten Infor­ma­ti­on mit einem Stadt­plan und ein paar Tipps ver­sorgt habe, gehe ich die Geschäfts­stra­ße San­jo­do­ri St hin­auf zum Sar­usa­wa-ike Monu­ment am Sar­usa­wa Pond. Dort begrüßt mich dann auch gleich schon mal ein Reh. Und das mit­ten in der Stadt!
Von hier ist es anschlie­ßend nur ein Kat­zen­sprung zur ers­ten Top-Sehens­wür­dig­keit, dem Kofu­ku­ji Tempel.

Begrüßungsreh am Sarusawa Ike Pond in Nara, Japan
Begrü­ßungs­reh am Sar­usa­wa Ike Pond
Kofuku-ji Tempel in Nara - Die Central Golden Hall wurde vor ein paar Hundert Jahren durch ein Feuer zerstört und im Oktober 2018 wieder aufgebaut
Kofu­ku-ji Tem­pel in Nara — Die Cen­tral Gol­den Hall wur­de vor ein paar Hun­dert Jah­ren durch ein Feu­er zer­stört und im Okto­ber 2018 wie­der aufgebaut
Gelände des Kofukuji Tempel mit der fünfstöckigen Pagode in Nara, Japan
Gelän­de des Kofu­ku­ji Tem­pel mit der fünf­stö­cki­gen Pagode

Kofu­ku­ji Tempel

Der von der japa­ni­schen Regie­rung zum Natio­nal­schatz ernann­te Kōfu­ku-ji Tem­pel gehört zum Welt­kul­tur­er­be der UNESCO. Er ist einer von Japans ältes­ten und berühm­tes­ten bud­dhis­ti­schen Tem­peln. Der 710 gegrün­de­te Kofu­ku-ji Tem­pel war ursprüng­lich der Fami­li­en­tem­pel des mäch­ti­gen Fuji­wa­ra Clans. Zu sei­ner Hoch­zeit bestand die Anla­ge aus 150 Gebäu­den. Die Tem­pel­an­la­ge wur­de im Lau­fe ihrer Geschich­te mehr­fach zer­stört und inzwi­schen fünf­mal wie­der­auf­ge­baut. Das ein­drucks­volls­te Gebäu­de ist mit 50 m Höhe die 1426 erbau­te fünf­stö­cki­ge Pago­de, die zweit­höchs­te in Japan. Sie wird dem­nächst (ab 2023?) kom­plett ein­ge­rüs­tet, da sie umfang­reich reno­viert wer­den soll.
Öff­nungs­zei­tenDas Gelän­de ist rund um die Uhr geöff­net und kann kos­ten­los besich­tigt wer­den.
Die kos­ten­pflich­ti­gen Sehens­wür­dig­kei­ten sind von 9:00 bis 17:00 Uhr geöff­net.
Ein­tritt: Cen­tral Gol­den Hall (500 Yen / ca 3,50€), Natio­nal Tre­asu­re Muse­um (700 Yen), Kofu­ku­ji-Eas­tern Gol­den Hall (300 Yen), Natio­nal Tre­asu­re Muse­um + Eas­tern Gol­den Hall Kom­bi­ti­cket (900 Yen / ca 6,30€)
Eini­ge Gebäu­de wie die acht­ecki­ge klei­ne Hal­le (Octa­go­nal Hall) kön­nen lei­der nur von außen besich­tigt wer­den.
Anrei­se mit dem ZugVon der JR Nara Sta­ti­on ca 15 Minu­ten Fuß­weg
Von der Kin­tetsu Nara Sta­ti­on 5 Minu­ten Fuß­weg
Tipp: Nara ist berühmt für sei­ne zah­men Rehe und Hir­sche.  Du begeg­nest ihnen schon beim Kofu­ku­ji Tem­pel über­all auf dem Gelände.

Isu­i­en Gar­den oder Yoshi­ki­en Park?

Als nächs­te Sehens­wür­dig­keit steht ein wun­der­schö­ner, typisch japa­ni­scher Gar­ten auf dem Pro­gramm. Zwei Parks bie­ten sich dafür an: der popu­lä­re Isu­i­en Gar­den und der dane­ben­lie­gen­de Yoshi­ki­en Park. Bei­de sind von 9:30 bis 16:30 geöff­net. Da ich für den Yoshi­ki­en Park einen Insi­der­tipp bekam, fällt mir die Wahl nicht schwer. Noch dazu ist der Besuch die­ses klei­ne Schmuck­stücks im Gegen­satz zum Isu­i­en Gar­den kos­ten­frei! Der nach dem Yoshi­ki­ga­wa Fluss benann­te Gar­ten erfüllt all die bekann­ten Kri­te­ri­en, die einen japa­ni­schen Gar­ten aus­zeich­nen: er hat einen Teich, einen Moos­gar­ten und einen Tee­ze­re­mo­nie Gar­ten mit einem höl­zer­nen Teehaus.

Yoshikien Garten, Nara, Japan
Yoshi­ki­en Garten

Nara Park — Sehens­wür­dig­kei­ten + Hir­sche & Rehe

Der mit­ten in der Stadt lie­gen­de Nara Park ist 2km lang und 4km breit. Auf sei­nem Gelän­de befin­den sich eini­ge der bekann­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten von Nara wie der Tem­pel Todai-ji, der Kofu­ku-ji Tem­pel und der Kasu­ga-Tai­sha Schrein.

Es sind aber nicht nur die Tem­pel und Schrei­ne, die die­sen Park so ein­zig­ar­tig machen. Hier wirst du auf Schritt und Tritt von zah­men Hir­schen und Rehen ver­folgt, ja manch­mal sogar ziem­lich hart­nä­ckig bedrängt. Sie ver­lan­gen ihre Cra­cker, die man an Stän­den für 100 Yen kau­fen kann. Und — man glaubt es kaum — beim Bet­teln machen die meis­ten der Tie­re brav meh­re­re Ver­beu­gun­gen! Wenn man dann kei­ne Cra­cker dabei hat, wird einem auf der Suche nach Ess­ba­rem schon mal der Stadt­plan aus der Tasche geklaut.
Das alles sorgt beson­ders bei den Schul­klas­sen mit klei­nen Kin­dern für leb­haf­tes Geschrei. Bei den Muti­gen aus Ver­gnü­gen und den Ängst­li­chen aus Angst. Dabei kön­nen man­che Tie­re durch­aus ziem­lich for­dernd auftreten!

Schulklasse auf dem Gelände des Todaji Tempel, Nara, Japan
Schul­klas­se auf dem Gelän­de des Toda­ji Tempel
Hinweistafel im Nara-Park, dass die Rehe schon mal richtig ungemütlich werden können, Japan
Hin­weis­ta­fel im Nara-Park, dass die Rehe schon mal rich­tig unge­müt­lich wer­den können

Es gibt im Nara-Park wohl über 1000 zah­me Rehe und Sika­hir­sche. Deren Gewei­he wer­den im Herbst von Shin­to­pries­tern geschnit­ten. Sie sind als „Göt­ter­bo­ten“ zu einem Sym­bol für Nara gewor­den und wer­den mitt­ler­wei­le sogar als Natio­nal­schatz aus­ge­wie­sen.
Tipp: Beson­ders gro­ßer Besu­cher­an­drang herrscht im Früh­jahr wäh­rend der Kirschblüte.

Todai­ji Tempel

Todaiji Tempel in Nara, Japan
Daibutsu (Großer Buddha) in der Daibutsu-den des Todaji Tempels
Dai­butsu (Gro­ßer Bud­dha) in der Dai­butsu-den des Toda­ji Tempels

Der ganz­jäh­rig geöff­ne­te, 745 erbau­te bud­dhis­ti­sche Tem­pel Tōdai-ji (600 Yen Ein­tritt), gehört zum Welt­kul­tur­er­be der UNESCO und ist die bedeu­tends­te Sehens­wür­dig­keit von Nara. Nach­dem 735 ein Drit­tel der japa­ni­schen Bevöl­ke­rung an Pocken gestor­ben war, beauf­trag­te Kai­ser Sho­mu den Bau des Todai­ji Tem­pel um die Bevöl­ke­rung vor zukünf­ti­gen Pan­de­mien und Kata­stro­phen zu schüt­zen.
In dem ehe­mals größ­ten, nur aus Holz bestehen­dem Gebäu­de der Welt, der Gro­ßen Bud­dha-Hal­le (Dai­butsu-den), befin­det sich der Dai­butsu (Gro­ßer Bud­dha). Mit einem Gewicht von 500 Ton­nen und 15m Höhe ist der Dai­butsu die größ­te Bud­dha­sta­tue Japans. Beim Fest zur Ein­wei­hung der Sta­tue im Jahr 752 waren mehr als 10.000 Gäs­te an­wesend!
Die Dai­butsu-den wur­de im Lau­fe der Jahr­hun­der­te nach meh­re­ren Brän­den immer wie­der neu errich­tet. Das heu­ti­ge Gebäu­de stammt aus dem Jahr 1708. Betrug ihre Höhe frü­her rund 70 Meter, so sind es heu­te 47 Meter.

Vor der Süd­sei­te des Todai­ji Tem­pels (nahe der Kas­se) steht das erst 1199 errich­te­te Nan­dai­mon-Tor. Das mäch­ti­ge Holz­tor ist 30m breit und wird von 18 Säu­len gestützt. Der „Natio­nal­schatz Japans“ wird von zwei grim­mig drein­schau­en­den Wäch­tern, dem Gott Agyo und dem Gott Ungyo bewacht.

Nigatsu-dō Tem­pel

Der Nigatsu-do-Unter­tem­pel befin­det sich auf einer Anhö­he ober­halb des Tōdai-ji Tem­pels am Hang des Mount Waka­kusa.
Hier ste­hen meh­re­re Gebäu­de ein­schließ­lich einem ein­fa­chen Restau­rant. Nach all dem Tru­bel beim Tōdai-ji Tem­pel ist es hier ange­nehm ruhig. Ich gehe eine stei­le Trep­pe zum höl­zer­nen Haupt­ge­bäu­de hoch. Von der Balus­tra­de der gro­ßen Bud­dha­hal­le genie­ße ich den tol­len Weit­blick auf den Nara-Park und die Tem­pel­an­la­ge. Danach betre­te ich eine lang­ge­zo­ge­ne Hal­le in der gera­de wun­der­schö­ne Bil­der mit einer magi­schen Aura aus­ge­stellt wer­den. Am Kopf­en­de kann ich der Künst­le­rin bei ihrer Arbeit zuschau­en. Wir kom­men ins Gespräch und ich wür­de mich ger­ne län­ger unter­hal­ten, weil mich ihre Bil­der berüh­ren. Lei­der muss ich dann viel zu schnell wei­ter zur nächs­ten Sehens­wür­dig­keit, dem Kasu­ga Tai­sha Tem­pel (Lam­pen­tem­pel).

Kasu­ga Tai­sha Tem­pel (Lam­pen­tem­pel)

Weg zum Kasuga Taisha Shrine (Lampentempel), Nara, Japan
Weg zum Kasu­ga Tai­sha Shrine

Eben­falls zum Welt­kul­tur­er­be der UNESCO gehört der im Jahr 768 erbau­te Shin­to-Schrein Kasu­ga Tai­sha. Der in einem Wald­stück gele­ge­ne Schrein ist der Gott­heit geweiht, die für den Schutz der Stadt Nara ver­ant­wort­lich ist.
Der Kasu­ga Tai­sha Shri­ne ist berühmt für sei­ne über 3.000 Stein- und Bron­ze-Later­nen, im Schrein selbst, in einem abge­dun­kel­ten Raum und in der unmit­tel­ba­ren Umge­bung. Bei­de Zugän­ge zum Schrein wer­den von rund 2.000 ver­wit­ter­ten, moos­be­wach­se­nen Stein­la­ter­nen gesäumt.
Ursprüng­lich befand sich der Haupt­schrein auf dem Berg Mika­sa. Heu­te befin­det er sich am Fuße der zwei hei­li­gen Ber­ge Kasu­ga­ya­ma und Mika­say­a­ma.
Im Febru­ar und im August jeden Jah­res wer­den zum Later­nen­fest alle Later­nen der Anla­ge ange­zün­det.
Öff­nungs­zei­ten: Ganz­jäh­rig von 10 bis 17 Uhr geöff­net.
Ein­tritt: 500 Yen.

Kasuga Taisha Schrein, Nara, Japan

Wei­te­re Nara-Sehens­wür­dig­kei­ten, die zum UNESCO Welt­kul­tur­er­be gehören

Kōfu­ku-ji Tem­pel (s.o.), Todai­ji Tem­pel (s.o.), Kasu­ga Tai­sha Tem­pel (s.o.), Hok­ke-dō, Gan­gō-ji Tem­pel (erbaut im 6. Jhdt, ältes­ter bud­dhis­ti­scher Tem­pel in Japan).
Der Yaku­s­hi-ji Tem­pel und der Tōs­hō­dai-ji Tem­pel lie­gen etwas außer­halb, nahe den Über­res­ten des Hei­jō-Palas­tes. Die­se drei Sehens­wür­dig­kei­ten sind mit den Bus­li­ni­en 70 bzw. 97 zu errei­chen.
Der bud­dhis­ti­sche Tem­pel Hōryū-ji („Tem­pel der Leh­re Bud­dhas“) stammt aus dem 7. Jahr­hun­dert. Auch er liegt eini­ge Kilo­me­ter außer­halb von Nara. Auf sei­nem Gelän­de befin­den sich die ältes­ten erhal­te­nen Holz­ge­bäu­de der Welt.

Nara: Auf­ent­halts­dau­er, Fort­be­we­gung + Tipps

Im Lau­fe des Tages stel­le ich fest, dass man in Nara mit all sei­nen Sehens­wür­dig­kei­ten auch gut zwei Tage ver­brin­gen kann oder zumin­dest eine Über­nach­tung ein­baut, näm­lich dann, wenn man den Trip auf dem Weg nach Kyo­to mit einem Besuch des fan­tas­ti­schen Fus­hi­mi Ina­ri Tai­sha Shri­ne kom­bi­nie­ren möch­te.

Ich habe mich mich bei mei­nem Tages­aus­flug von Kyo­to auf die wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten von Nara beschränkt.

Ich war den gan­zen Tag zu Fuß unter­wegs, hät­te aber zB auch von mei­ner letz­ten Sta­ti­on, dem Kasu­ga Tai­sha Tem­pel, bequem mit einem Bus zur JR Nara Sta­ti­on fah­ren können.

Statue im Todaji Tempel, Nara, Japan
Sta­tue im Toda­ji Tempel

Das Bus­netz in Nara ist gut aus­ge­baut. Die gel­ben Bus­li­ni­en Nr. 1 und 2 fah­ren im Kreis und hal­ten an den wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten.
Tages­ti­cket 500 Yen; Ein­zel­fahrt: 210 Yen, im Bus zah­len.

Tickets gibt es in der Bahn­hofs­hal­le.
Tipp: Bei den Bahn­hö­fen kann man auch Fahr­rä­der aus­lei­hen.
Und noch ein Tipp: Falls ihr noch Zeit habt, macht einen Bum­mel durch die Alt­stadt von Nara (Nara­ma­chi) mit klei­nen Geschäf­ten, Gale­rien und Bou­ti­quen. Hier reiht sich ein Holz­haus neben das nächs­te.

Mochi-Bäcke­rei „Nakata­ni­dou“Eine sowohl bei Ein­hei­mi­schen als auch Tou­ris­ten belieb­te japa­ni­sche Spe­zia­li­tät gibt es im Zen­trum von Nara in der Mochi-Bäcke­rei „Nakata­ni­dou“. Aller­dings ken­ne ich sie lei­der nur vom Hören­sa­gen.
Mochi sind klei­ne, kleb­ri­ge japa­ni­schen Reis­küch­lein. Beson­der­heit die­ses berühm­ten Ladens ist es, dass man dem „schnells­ten Mochi-Meis­ter der Welt“ bei der tra­di­tio­nel­len Zube­rei­tung über die Schul­ter schau­en kann.

Besucher mit Reh vor dem Kasuga Taisha Schrein, Nara, Japan
Vor dem Kasu­ga Tai­sha Schrein

Lage & Anrei­se nach Nara mit dem Zug

Da Nara auf hal­ber Stre­cke zwi­schen Osa­ka und Kyo­to liegt, benö­tigst du mit dem Zug von bei­den Städ­ten maxi­mal 1 Stun­de. Es fah­ren zwei unter­schied­li­che Lini­en nach Nara, die dort auch an unter­schied­li­chen Bahn­hö­fen ankom­men.
Wenn du einen Japan Rail Pass hast, nimmst du einen JR-Zug (Miya­ko­ji Line) und kommst an der JR Nara Sta­ti­on an. Von dort sind es 15 Minu­ten bis zum Kofu­ku-ji Tem­pel bzw. dem Nara Sta­te Park.
Tipp: Ach­te dar­auf, dass du den Rapid Train und nicht den Local Train nimmst, der qua­si ein Bum­mel­zug ist.
Ich selbst bin von Kyo­to gefah­ren und habe auf dem Rück­weg noch einen Sto­po­ver in Ina­ri für die Besich­ti­gung des Fus­hi­mi Ina­ri Shri­ne gemacht.
Wenn du mit Kin­tetsu fährst, kommst du an der Kin­tetsu Line Sta­ti­on an. Von dort sind es 5 Fuß­mi­nu­ten zum Kofu­ku-ji Tem­pel bzw. dem Nara Sta­te Park.

Bes­te Rei­se­zeit für Nara

Die bes­te Rei­se­zeit für Nara ist zum einen der April bis Juni (wobei es wäh­rend der Kirsch­blü­te beson­ders voll ist) und Sep­tem­ber bis Novem­ber (die Herbst­laub­fär­bung kann man noch am ehes­ten im Isu­i­en Gar­den oder Yoshi­ki­en Park bewun­dern).
Ich hat­te im Novem­ber ange­neh­me Temperaturen!

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Mein Besuch im Fus­hi­mi Ina­ri-Tai­sha Shri­ne
Kyo­to — Die Sehens­wür­dig­kei­ten & Highlights

Torii im Fushimi Inari-Taisha Shrine in Kyoto
Fus­hi­mi Ina­ri-Tai­sha Shrine
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4 Kommentare

  1. Noch ein Tipp wäre das “Nasen­loch” des Dai­butsu im Todai­ji, durch das man sich quet­schen muss, um Immer wäh­ren­de Glück zu haben — unse­re Kin­der haben es geschafft, uns war es zu eng 😉
    (Und damit man dem Bud­dha nicht im Gesicht her­um­kriecht, ist das Nasen­loch prak­ti­scher­wei­se in einer der Säu­len im Tem­pel untergebracht)

    Lie­be Grüße
    Jenny

    • Hal­lo Jenny,
      ich bin da etwas skeptisch.
      Sag mir bit­te mal in 20 Jah­ren Bescheid, ob dei­ne Kin­der bis dahin “immer­wäh­ren­des Glück” gehabt haben.
      Dann wer­de ich even­tu­ell mein ent­spre­chen­des Foto & Tipp noch einfügen 😌.
      BG, Peter

  2. Hal­lo Peter, 

    vie­len Dank für den infor­ma­ti­ven Arti­kel über Nara und die schö­nen Fotos. Wenn ich mal nach Japan rei­se, wer­de ich min­des­tens einen Tages­aus­flug, viel­leicht aber auch einen zwei­tä­gi­gen Besuch in Nara ein­pla­nen. Dass Rehe auch so auf­dring­lich wer­den kön­nen, wuss­te ich nicht, bis­lang habe ich das nur bei den Affen in Nord­in­di­en erlebt.

    Vie­le Grüße
    Vanessa

    • Hal­lo Vanessa,
      wuss­te ich bis­her auch nicht!
      Und was die Affen betrifft: wenn die mal rich­tig los­le­gen, schal­te ich auch lie­ber den Rück­wärts­gang ein.
      BG, Peter

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