Alle Artikel in: Ita­li­en

Piemont, Weinberge bei Barolo, Copyright Peter Pohle PetersTravel

Das Pie­mont — Baro­lo und die Wein­ber­ge der Lang­he

Das Wein­ge­biet um Baro­lo im Pie­mont ist ein Traum für den Wein­ken­ner. Ich war mit Freun­den unter­wegs, die einen edlen Trop­fen zu schät­zen wis­sen. Des­we­gen habe ich auch meh­re­re Wein­gü­ter besucht. Man muss aber kein Wein­ken­ner sein, um zu wis­sen, dass der zu 100% aus der Neb­bia­no-Trau­be gewon­ne­ne Baro­lo auch als der König der ita­lie­ni­schen Rot­wei­ne bezeich­net wird. 

Apulien Strände, Ponte di Ciolo mit Treppen zur Badebucht

Apu­li­en Strän­de — Wel­ches ist der schöns­te Strand in Apu­li­en?

Wenn man auf den ein­schlä­gi­gen Sei­ten „Ita­li­ens schöns­te Strän­de“ goo­gelt, sind neben Sar­di­ni­en und Sizi­li­en auch immer Apu­li­ens Strän­de ganz weit vor­ne dabei. Die Küs­te Apu­li­ens grenzt an das Adria­ti­sche und Ioni­sche Meer. Bei den meis­ten Küs­ten­or­ten gibt es einen eige­nen Stadt-Strand. Voll­ge­stellt mit Lie­gen und Son­nen­schir­men. Dicht an dicht. Genau­so gibt es aber immer wie­der ein­sa­me lan­ge Sand­strän­de, fel­si­ge Abschnit­te mit Grot­ten und zwi­schen­drin roman­ti­sche, natur­be­las­se­ne Buch­ten. Strän­de auf der Gar­ga­no Halb­in­sel Die fel­si­ge Gar­ga­­no-Hal­b­in­­sel im Nor­den Apu­li­ens bil­det den „Sporn“ von Ita­li­en. Sie ragt ca 65 km ins Adria­ti­sche Meer. Haupt­an­zie­hungs­punk­te für den Tou­ris­mus sind die Orte Vies­te, Peschi­ci und die vor­ge­la­ger­ten Tre­mi­ti Inseln. Ich bin die­sen Teil Apu­li­ens auf einer Tages­tour gefah­ren (Bei­trag: „Von Ter­mo­li nach Tra­ni“). Es gibt unter­wegs ein paar tou­ris­ti­sche und in die Jah­re gekom­me­ne Feri­en-Orte wie zB den Bade­ort Rodi G. Die Strän­de um Rodi Gaga­ni­co, Peschi­ci und Vies­te sind beson­ders beliebt. Das bedeu­tet natür­lich auch vie­le Besu­cher (und Cam­ping­plät­ze). Ande­rer­seits gibt es immer wie­der men­schen­lee­re Abschnit­te mit male­ri­schen Buch­ten und lan­gen Sand­strän­de zwi­schen den für die­se Gegend typi­schen, …

Ostuni in Apulien, lauschiges Restaurant

Ost­u­ni, die „Wei­ße Stadt“ in Apu­li­en

Mei­ne heu­ti­ge Etap­pe in Apu­li­en führt 120 Kilo­me­ter von der Tru­l­­li-Stadt Alber­o­bel­lo über Loco­ro­ton­do, Mar­ti­na Fran­ca, Ost­u­ni nach Lec­ce, das für sei­nen Barock und den Dom berühmt ist. Über Die schöns­ten Trul­li in Apu­li­en in Alber­o­bel­lo habe ich ja bereits geschrie­ben. Das nahe gele­ge­ne Loco­ro­ton­do mit sei­nen engen Gas­sen in der Alt­stadt gefällt mir nicht min­der, zumal sich der Tou­ris­mus wäh­rend mei­nes Abste­chers in Gren­zen hält. Dazu kommt, dass es offen­bar gera­de einen Wett­be­werb gibt mit dem Mot­to „Wie ver­schö­ne­re ich mei­ne Stadt“. Über­all schmü­cken zahl­rei­che Blu­men die Häu­ser und Durch­gän­ge. Am obe­ren Ende des Ortes, kurz nach dem Geschäft mit den geschmack­vol­len Krü­gen und Vasen in den bun­tes­ten Far­ben, gibt es einen klei­nen Park mit fan­tas­ti­schem Aus­blick über die wei­ter unten lie­gen­den Ebe­nen und Fel­der. Die nächs­te grö­ße­re Stadt auf mei­nem Road­trip ist Mar­ti­na Fran­ca. Das kann man dage­gen getrost ver­ges­sen. Für mich lohnt der Ort kei­nen Stop. Ost­u­ni — La “Città bian­ca“ / Die wei­ße Stadt in Apu­li­en Ganz anders geht es mir da mit Ost­u­ni, der Wei­ßen Stadt. Die male­ri­sche Stadt ist auf …

Apulien Sehenswürdigkeiten: Baia delle Zagare auf der Gargano Halbinsel Foto PetersTravel.de

Apu­li­en Sehens­wür­dig­kei­ten — Von Ter­mo­li nach Tra­ni

Auf die­ser Stre­cke lie­gen eini­ge der schöns­ten Apu­li­en Sehens­wür­dig­kei­ten, zB die Gar­ga­no Halb­in­sel, Mon­te Sant Ange­lo mit dem Cas­tel­lo und der impo­san­ten Grot­ten­kir­che Sacra di San Miche­le oder das berühm­te Cas­tel del Mon­te bei Andria. Gar­ga­no Halb­in­sel Wenn man es eilig hat, wählt man für die­se Stre­cke die lang­wei­li­ge Autos­tra­da (174 km). Ich wäh­le die län­ge­re, aber span­nen­de­re Vari­an­te über die Gar­ga­no Halb­in­sel und fah­re die Land- bzw. Küs­ten­stra­ße (287 Kilo­me­ter). Auf die­se Wei­se kommt man erst­mal durch den eher abtör­nen­den Bade­ort Rodi G (Rodi Gar­ga­ni­co). Der gefällt mir aller­dings gar nicht. Es ist ein ziem­lich run­ter­ge­kom­me­ner Bade­ort.  Es muss schon lan­ge her sein, dass er mal bes­se­re Zei­ten gese­hen hat.  Unter­wegs nach Vies­te, vor­bei an Peschi­ci, zeu­gen immer wie­der Cam­ping­plät­ze oder Urlaubs­sied­lun­gen davon, dass die Gar­ga­no Halb­in­sel vom Tou­ris­mus längst ent­deckt und erschlos­sen wur­de. Vies­te Ver­söhnt wer­de ich dann in Vies­te. Die­se schö­ne Hafen­stadt mit ihrem Cas­tel­lo hat zwei wei­te Strän­de. Vom mit Pal­men geschmück­ten Haupt­platz stei­ge ich zur mit­tel­al­ter­li­chen Alt­stadt hin­auf. Zwi­schen den weiß getünch­ten Häu­sern, engen Gas­sen und Plät­zen hat man immer …

Jesus auf dem Globus, Mosaik in der Kirche San Vitale in Ravenna, Italien, Foto PetersTravel.de

Raven­na in der Emi­lia Roma­gna — Sehens­wür­dig­kei­ten & Tipps

Auf mei­nem Road­trip nach Apu­li­en ist mein ers­ter Stop in Raven­na in der Emi­lia Roma­gna. Die Stadt lag ursprüng­lich direkt an der Adria. Mitt­ler­wei­le liegt das Zen­trum der Stadt ca 8 Kilo­me­ter von der Küs­te ent­fernt.   Obwohl Raven­na (160.000 EW) im zwei­ten Welt­krieg häu­fi­gen Bom­ben­an­grif­fen aus­ge­setzt war, blie­ben dank eines still­schwei­gen­den Abkom­mens zwi­schen den deut­schen Besat­zern und den Ali­ier­ten vie­le der his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt unbe­schä­digt.   Von 402 bis 476 war Raven­na Haupt­re­si­denz der west­rö­mi­schen Kai­ser. Die Stadt war in den Wir­ren des 5. und 6. Jahr­hun­derts der bevor­zug­te Regie­rungs­sitz in Ita­li­en und erleb­te sei­ne Blü­te­zeit unter dem Ost­go­ten­kö­nig Theo­de­rich.  Ins­ge­samt gibt es in Raven­na 8 his­to­ri­sche Stät­ten, die von der UNESCO zum Welt­kul­tur­er­be erklärt wur­den. Raven­na Sehens­wür­dig­kei­ten Basi­li­ka San Vita­le Ich bin beson­ders fas­zi­niert von der Basi­li­ka San Vita­le. Ihre beein­dru­cken­den Mosai­ken sind her­vor­ra­gend erhal­ten. Sie wur­de ver­mut­lich in den Jah­ren 537 — 547 nach Chris­tus erbaut und zählt zu den bedeu­tends­ten Kir­chen­bau­ten der spät­an­­tik-früh­­by­­z­an­­ti­­ni­­schen Zeit. Mau­so­le­um der Gal­la Pla­ci­dia  Gleich neben der Kir­che San Vita­le befin­det sich das Mau­so­le­um der Gal­la Pla­ci­dia …

Abendlicher Blick von Veroli (Latium) Italien

Vero­li und das Klos­ter von Tri­sul­ti 

Soll­test Du mal nach Vero­li in der Regi­on Lati­um kom­men, dann soll­test Du unbe­dingt auch das Klos­ter von Tri­sul­ti anschau­en. Mich ver­schlägt es mehr oder weni­ger durch Zufall nach Vero­li. Den Tipp für den Besuch des Klos­ter von Tri­sul­ti bekom­me ich dann aller­dings von einem Ein­hei­mi­schen. Und es lohnt sich. Neh­men wir mal an, Du bist in Ita­li­en in der Regi­on Lati­um unter­wegs. Genau­er gesagt auf der Stre­cke zwi­schen Rom und Nea­pel. Die Auto­bahn lang­weilt Dich und Du beschließt über Land zu fah­ren und in Vero­li zu über­nach­ten. Dann darfst Du auf kei­nen Fall ver­ges­sen das Klos­ter von Tri­sul­ti zu besu­chen.  In dem Klos­ter leben zwar nur noch 2 Men­schen, aber der Besuch die­ses Klein­ods lohnt sich auf jeden Fall. Info zu Vero­li und dem Klos­ter von Tri­sul­ti  Vero­li (20.000 EW) liegt in der Regi­on Lati­um (Pro­vinz Fro­si­no­ne). Der Ort selbst ist jetzt nicht über­mä­ßig spek­ta­ku­lär. Aller­dings hat man von der Alt­stadt einen sehr schö­nen Weit­blick. Die Basi­li­ca di S. Maria Salo­me liegt etwas ober­halb der Alt­stadt. In ihr befin­det sich die Sca­la San­ta — …

Stadtstrand von Gallipoli in Apulien, Italien Titelbild Copyright PetersTravel.de

Aus­flug nach Gal­li­po­li in Apu­li­en

Auf mei­nem Road­trip durch Ita­li­en besu­che ich die süd­ita­lie­ni­sche Hafen­stadt Gal­li­po­li in Apu­li­en. Genau gesagt, liegt sie an der West­küs­te der Halb­in­sel Salen­to am Golf von Tarent. In Gal­li­po­li ange­kom­men, über­que­re ich die his­to­ri­sche Brü­cke zur male­ri­schen Alt­stadt, dem Cen­tro Sto­ri­co. Die umrun­de ich auf einer schma­len Ein­bahn­stra­ße mit dem Auto. Das ist eigent­lich für Tou­ris­ten ver­bo­ten, aber wen küm­mert das schon? Schließ­lich will ich mir auch nur mal kurz einen ers­ten Ein­druck ver­schaf­fen. Nach­dem ich dann geor­tet habe, wo ich über­nach­ten wer­de, par­ke ich den Wagen auf einem kos­ten­frei­en Park­platz gleich unter­halb der Brü­cke, noch auf der Sei­te der Alt­stadt. Mein B & B Salen­tus liegt mit­ten im Cen­tro Sto­ri­co, in einer klei­nen Fuss­gän­ger­gas­se. Nach dem Ein­che­cken bum­me­le ich gemüt­lich durch die klei­nen Gas­sen. Hier ist fast alles vom Tou­ris­mus geprägt. Jede Men­ge klei­ner Sou­ve­nir­lä­den, Geschäf­ten mit regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten und Restau­rants. An der Ufer­stra­ße ent­de­cke ich anschlie­ßend einen schö­nen Stadt­strand. Ein paar Meter wei­ter gön­ne ich mir bei einer fri­schen Bri­se einen Drink und freue mich über die klei­nen Snacks, die in Ita­li­en übli­cher­wei­se …