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Sze­ne­vier­tel Oster­tor — Unter­wegs in Bre­mens Vier­tel

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel Titelbild © PetersTravel

Sze­ne­vier­tel Oster­tor: Bre­mens Vier­tel ist für mich ein Wei­ßer Fleck. Also schlie­ße ich mich am Roland­denk­mal auf dem Markt­platz einer Stadt­tour an. 

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel, Stadtführer © PetersTravel

Unter­wegs in Bre­mens Vier­tel mit Stadt­füh­rer Pierre Demi­rel (Zwei­ter von links)

Im Rah­men eines Rei­se­b­log­ger-Tref­fens bin ich für ein Wochen­en­de nach Bre­men gekom­men. Wir wol­len aber nicht nur arbei­ten, son­dern erst ein­mal ein biss­chen die Stadt erkun­den. Ich ent­schei­de mich für die Sze­ne-Tour durch Bre­mens Vier­tel.

Unser enga­gier­ter „frei­be­ruf­li­cher Gäs­te­füh­rer“ Pierre Demi­rel von der Bre­mer Tou­ris­tik-Zen­tra­le wird es nicht leicht haben, die Schäf­chen zusam­men­zu­hal­ten. Schließ­lich wol­len alle ein indi­vi­du­el­les Foto machen, dass sich mög­lichst von den ande­ren unter­schei­det. Da muss er öfters etwas län­ger war­ten bis alle wie­der bei­sam­men sind. Aber das weiß er noch nicht. Der vor­ge­ge­be­ne Zeit­rah­men ist mit 2 Stun­den ganz schön knapp bemes­sen.

Also machen wir uns zügig auf den Weg Rich­tung Kunst­hal­le.
Pierre betont immer wie­der, dass er redet wie ihm der Schna­bel gewach­sen ist und sich nicht ver­biegt. Ich kann das spä­tes­tens nach den ers­ten 15 Minu­ten durch­aus bestä­ti­gen!

Ab hier begint Bre­mens Vier­tel…

Ein paar Meter wei­ter, vom Thea­ter am Goe­the­platz, haben wir dann frei­en Blick auf das Sze­ne­vier­tel Oster­tor, kurz Das Vier­tel.
Unüber­seh­bar prangt ein rie­si­ges Cha­mä­le­on zusam­men mit dem Logo des Vier­tels von einer Häu­ser­wand.
Es steht für die bun­te Viel­falt von Kunst, Kul­tur, Sozia­lem und Wirt­schaft. Das Vier­tel, wie die Bezir­ke Oster­tor und Stein­tor von Bre­mern genannt wer­den, ist die öst­li­che Vor­stadt. Es ist der bun­te Sze­ne- und Kul­tur-Treff­punkt Bre­mens.

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel, Kulturzentrum Lagerhaus © PetersTravel

Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel, Kneipe Zum lustigen Schuster © PetersTravel

Sze­ne­vier­tel Oster­tor — Unter­wegs in Bre­mens Vier­tel: Knei­pe Zum lus­ti­gen Schus­ter

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel, Kreuzung © PetersTravel

Unter­wegs in Bre­mens Vier­tel: Cof­fee Cor­ner

Für mich ist es ein Vier­tel der Kon­tras­te: Hier trifft jung auf alt, laut auf lei­se, beleb­te Stra­ßen auf stil­le Oasen mit klei­nen Parks.

Wir ver­las­sen den Tru­bel und gehen in die Mozart­stra­ße, genie­ßen die Atmo­sphä­re der Alt­bre­mer Häu­ser. Hier möch­te man ger­ne woh­nen.
Wir kom­men zum Kul­tur­zen­trum Lager­haus in der Schild­stra­ße und über­se­hen fast die Kult­knei­pe Lila Eule in der Bern­hard­stra­ße. Nur ein paar Schrit­te wei­ter lan­den wir an der Kreu­zung Ostertorsteinweg/Sielwall/Vor dem Steintor/Am Dob­ben. Lei­der haben wir kei­ne Zeit in der Cof­fee Cor­ner einen Logen­platz ein­zu­neh­men und bei einem Lat­te Mac­chia­to dem hek­ti­schen Trei­ben zuzu­se­hen.

Um dem Ruf der Stadt Bre­men gerecht zu wer­den, fängt es kurz an zu reg­nen, hört dann aber schnell wie­der auf.

Wir wech­seln die Sei­te, vor­bei an einem kul­ti­gen Buch­la­den. Hier scheint alles Kult zu sein. So auch die Knei­pen „Zur Schän­ke“ oder das Ber­mu­da.
Hier wird die Nacht zum Tag gemacht.

Vie­le Häu­ser sind bemalt. Das Vier­tel ist ein bun­ter Mix aus kul­ti­gen Knei­pen, schi­cken Restau­rants, Second-Hand-Läden und Bou­ti­quen.

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel Buchladen Golden Shop © PetersTravel

Unter­wegs in Bre­mens Vier­tel: Buch­la­den Gol­den Shop

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel: Szenekneipe Die Schänke © PetersTravel

Sze­ne­knei­pe Die Schän­ke

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel, Altbremer Häuser © PetersTravel

Alt­bre­mer Häu­ser

Szeneviertel Ostertor - Unterwegs in Bremens Viertel, Im Landweg © PetersTravel

Im Land­weg…

Zurück auf der Haupt­stra­ße, müs­sen wir noch unbe­dingt Wil­helm Hol­torf besu­chen — ein Gewürz- und Kräu­ter­la­den, des­sen Betrieb in der vier­ten Genera­ti­on geführt wird. Die Ein­rich­tung ist noch aus der Zeit des Jugend­stils.

Im Land­weg gehen wir dann wie­der an den Alt­bre­mer Häu­sern vor­bei.
Wen küm­merts, wenn sich da vor einem Haus seit Jah­ren altes Gerüm­pel sta­pelt.
Kunst­ob­jekt oder wohnt hier ein Mes­si?

Eine Haus­be­sit­ze­rin erkennt unse­ren Füh­rer Pierre und lädt unse­re gan­ze Grup­pe spon­tan zur Haus­be­sich­ti­gung ein.
Unten ein gro­ßes Zim­mer mit klei­nem Bal­kon und wun­der­schö­nem Gar­ten. Eine stei­le Stie­ge führt in das Ober­ge­schoss. Alles in allem eine Idyl­le auf 70 qm.

Auf dem Rück­weg zum Markt­platz machen wir noch einen kur­zen Abste­cher in den Schnoor, Bre­mens ältes­tes Stadt­vier­tel. Das habe ich von frü­her noch vage in ange­neh­mer Erin­ne­rung.

Bremens ältestes Viertel: Der Schnoor ©PetersTravel

Bre­mens ältes­tes Vier­tel: Der Schnoor

Bremen: Stadtteil Schnoor ©PetersTravel

Irgend­wie habe ich das Gefühl, dass ich dem­nächst noch­mal nach Bre­men zurück­kom­men wer­de, um mei­ne Ein­drü­cke zu ver­tie­fen. Viel­leicht Ende August, denn dann fin­det all­jähr­lich auf den bei­den Haupt­stra­ßen durchs Vier­tel, dem Oster­tor­stein­weg und der Stra­ße Vor dem Stein­tor, das Vier­tel­fest statt.

Ich dan­ke der Bre­mer Tou­ris­tik Zen­tra­le für die Unter­stüt­zung im Rah­men des Rei­se­b­log­ger Bar­camps.

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6 Kommentare

  1. Schö­ner Arti­kel mit tol­len Bil­dern. Ich hät­te ger­ne mehr Zeit im “Vier­tel” ver­bracht. Lei­der war nur ein Abend­essen am Sams­tag drin. Auf die­se Wei­se kann ich noch ein­mal mehr sehen 🙂 Dan­ke dafür. Lie­be Grü­ße, Ricar­da

  2. Hey Peter,
    ein schö­ner Bericht, jetzt bekom­me ich tat­säch­lich etwas Heim­weh nach dem Vier­tel, wo ich mich schon nach weni­gen Stun­den schon fast wie ein Local gefühlt habe..naja fast. Die Stadt­füh­rung war wirk­lich super, (ich war nicht bei Pierre, son­dern bei einem etwas älte­ren Herrn, der aber ziem­lich flot­te Sprü­che am Start hat­te). Ich wer­de defi­ni­tiv noch­mal nach Bre­men zurück­kom­men, die Zeit war ein­deu­tig zu kurz!

  3. Passt so, lie­ber Peter, ich fin­de es sehr span­nend, wie wir die Bre­mer Ein­drü­cke unter­schied­lich ver­ar­bei­tet haben. Dan­ke Dir für die guten Erin­ne­run­gen
    R

    • Ich fin­de es auch ganz inter­es­sant, wie unter­schied­lich die Bei­trä­ge im Rah­men des Rei­se­b­log­ger­B­ar­camps aus­ge­fal­len sind!

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