Jamaika, Karibik
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Jamai­ka Tipps zu den schöns­ten Sehens­wür­dig­kei­ten + High­lights

Hotelstrand in Montego Bay

Von einem Gui­de höre ich, Jamai­ka steht für Rum, Kaf­fee und Reg­gae.
Was für ein Under­state­ment!
Ich fin­de Jamai­ka hat wesent­lich mehr zu bie­ten.
Um alle Jamai­ka Sehens­wür­dig­kei­ten zu sehen reicht eine Woche nicht aus.… 

Nach gut 10 Stun­den Flug von Frank­furt lan­de ich abends in Mon­te­go Bay. Da ich abge­holt wer­de, geht es nach der zügi­gen Gepäck­ab­fer­ti­gung gleich wei­ter zu mei­ner ers­ten Sta­ti­on, Negril.
Der Orts­kern von Negril ist eher ver­schla­fen und unspek­ta­ku­lär. Wofür Negril aber berühmt ist, ist der wohl schöns­te Strand von Jamai­ka, der lang­ge­zo­ge­ne 7 Mile Beach mit sei­nem fei­nen, wei­ßen Sand und dem glas­kla­ren, tür­kis­far­be­nen Meer. Hier steht ein All-inclu­si­ve Hotel neben dem ande­ren.
Ich aber näch­ti­ge in der zwei­ten Rei­he, im Sun­set at the Palms Resort. Das bedeu­tet ich woh­ne umge­ben von einem zau­ber­haf­ten Dschun­gel in einem groß­zü­gi­gen Bun­ga­low.

Hotel Sunset at the Palms Resort in Negril

Hotel Sun­set at the Palms Resort in Negril

Jamai­ka Sehens­wür­dig­kei­ten:
Rho­des Hall Plan­ta­ti­on — Rei­ten & Schwim­men mit Pfer­den

Ausritt auf der Rhodes Hall Plantation
Am nächs­ten Mor­gen — nach einer kur­zen Stip­vi­si­te zum hotel­ei­ge­nen Strand an der Bloo­dy Bay — mache ich erst­mal einen Aus­flug zur Rho­des Hall Plan­ta­ti­on. Hier ist rei­ten ange­sagt und „Schwim­men mit Pfer­den“.
Nun bin ich nicht so der erfah­rends­te Rei­ter und das ich auf einem Pferd saß ist so lan­ge her, dass ich mich nicht ein­mal dar­an erin­nern kann. Tja, und Reit­stie­fel habe ich auch kei­ne dabei!
Nach dem ich dann erst­mal da bin, mer­ke ich, dass hier alles ganz rela­xed zugeht. Hier geht es schließ­lich nicht um die hohe Kunst des Rei­tens, son­dern um einen gemüt­li­chen Aus­flug in die umlie­gen­den Wäl­der. Nur die Per­spek­ti­ve ist halt etwas anders.
Und meis­tens macht das Pferd sogar das, was ich will. Naja, es folgt halt den ande­ren.

Ausritt auf der Rhodes Hall Plantation
Nach der Rück­kehr ent­le­di­ge ich mich mei­ner Klei­dung bis auf die Bade­ho­se. Auch das Pferd wech­selt die Klei­dung bzw. bekommt einen ande­ren Sat­tel. Dann waten wir lang­sam ins Meer und plötz­lich hat mein Pferd kei­nen Boden mehr unter den Füßen und beginnt zu schwim­men. Jetzt ist nur noch ab und zu ein leich­tes Schnau­ben zu hören.

Ich lie­ge mitt­ler­wei­le auf dem Pferd, klam­me­re mich in die Mäh­ne und las­se mich ein­fach zie­hen. „Wir“ schwim­men gemein­sam einen gro­ßen Bogen und, viel zu schnell, ist das Erleb­nis auch schon wie­der vor­bei….
Rho­des Hall Plan­ta­ti­on: Rei­ten incl Schwim­men mit Pfer­den: 70 Dol­lar, 1 1/2–2 Stun­den. Pick-Up vom Hotel kos­tet extra. 

Rick‘s Café — eine Insti­tu­ti­on seit 1974

Jamaika Sehenswürdigkeiten: Rick's Café - Berühmt für die Felsenspringer
Nach einem Mit­tag­essen im Island Lux Vil­la­ge am 7 Mile Beach geht es dann am spä­ten Nach­mit­tag zu Rick’s Café. Das hat seit mei­nem letz­ten Besuch vor über 20 Jah­ren eine blei­ben­de Erin­ne­rung hin­ter­las­sen. Dort habe ich damals mei­ne aller­ers­te Lobs­ter-Piz­za genos­sen. Ein Geschmacks­er­leb­nis, das ich bis auf den heu­ti­gen Tag nicht ver­ges­sen habe.

Die wah­re Attrak­ti­on aber sind natür­lich die Cliff­sprin­ger.
Hier kann Jeder­Mann bzw. Frau, ob Ama­teur oder Pro­fi, ob jung oder alt, ob Local oder Tou­rist von Fels­vor­sprün­gen oder einer Holz­platt­form von ver­schie­de­nen Höhen in eine Lagu­ne sprin­gen. Und das geht am Nach­mit­tag — beson­ders zum Son­nen­un­ter­gang — dann Sprung auf Sprung. Meis­tens Tou­ris­ten, ab und zu ein Ein­hei­mi­scher, der dann aller­dings von der erhöh­ten Holz­platt­form springt.
Es ist schon erstaun­lich, wer sich hier alles zu sprin­gen traut….

Mein kuli­na­ri­scher Tipp: Zimbali‘s Moun­tain Coo­king Stu­dio 

Küche vom Zimbali‘s Mountin Cooking Studio
Am nächs­ten Tag mache ich mich auf den Weg zum Zimbali‘s Moun­tain Coo­king Stu­dio. Was sich etwas aka­de­misch anhört ist ein Restau­rant mit einer dazu­ge­hö­ri­gen Farm. Hier wird alles ange­baut, was spä­ter auf den Tel­ler kommt. Die Anfahrt von Negril über Litt­le Lon­don dau­ert ca 40 Minu­ten. Im letz­ten Abschnitt wird es holp­rig und stei­gert mei­ne Neu­gier­de. Ob sich das wohl wirk­lich lohnt?
Highlights in Jamaika: Küche des Zimbali‘s Mountin Cooking Studio in der Nähe von NegrilDer Emp­fang mit einem küh­len Well­co­me Drink ist extrem freund­lich. Nach einem kur­zen Ver­schnau­fen gibt es anschlie­ßend erst­mal eine Füh­rung über das weit­läu­fi­ge Gelän­de. Dabei gibt es Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und  Erklä­run­gen zu den ange­bau­ten Pro­duk­ten.
Wie­der zurück, kann man dann eine Wei­le chil­len und die Natur genie­ßen oder — bes­ser noch — sich an die Bar set­zen und Köchin Ale­cia und ihrem Assis­ten­ten bei der Arbeit zuschau­en. Die offe­ne Küche ist win­zig. Unglaub­lich, dass sie hier im Bar­be­reich bis zu 30 Leu­te und ins­ge­samt sogar 60 Leu­te bewir­ten. Und sie sind wirk­lich nur zu zweit.

Samosa als Appetizer, Zimbali‘s Mountin Cooking Studio

Appe­ti­zer

Ich las­se es mir also nicht neh­men und ver­fol­ge jeden Schritt an der Bar, also qua­si direkt in der Küche und mit­ten im Gesche­hen.
Das mehr­gän­gi­ge Menü ist dann kein schlich­tes Essen. Es ist ein kuli­na­ri­sches Geschmacks­er­leb­nis. Nicht umsonst steht das Zimbali‘s bei Trip Advi­sor an ers­ter Stel­le.
Hier will man ger­ne wie­der­kom­men!
Ach ja, und ein paar ein­fa­che Zim­mer, qua­si in frei­er Natur, gibt es auch im Zim­ba­li Culi­na­ry Retre­ats.

Hol­land Bam­boo Ave­nue — Jamai­ka Sehens­wür­dig­kei­ten

Orts­wech­sel: Ich bin unter­wegs zum Trea­su­re Beach an der  Süd­küs­te von Jamai­ka. Auf dem Weg dort­hin — kurz vor Black River — mache ich einen Abste­cher ins Inne­re. Auf dem Weg zum App­le­ton Esta­te und spä­ter dem YS Was­ser­fall darf ich mir auf kei­nen Fall die berühm­te Bam­boo Ave­nue ent­ge­hen las­sen. Das ist neben den Strän­den DAS Post­kar­ten­mo­tiv von Jamai­ka und ein High­light.
Auf einer Stre­cke von 4 km, zwi­schen Laco­via und Midd­le Qua­ters, säumt rie­si­ger Bam­bus die bei­den Stra­ßen­sei­ten und bil­det ein Dach, so dass in die­ser Allee eine schat­ti­ger Bam­bus-Tun­nel ent­steht. In den regen­reichs­ten Mona­ten Mai und Okto­ber kommt er beson­ders gut zur Gel­tung, da dann der Bam­bus beson­ders dick und grün ist.

Sehenswürdigkeiten in Jamaika: Bamboo Avenue

App­le­ton Esta­te — Rum seit 1749

Jamai­ka ist bekannt für sei­nen Rum. Da liegt es auf der Hand auf dem Weg zu den YS Water­falls noch kurz dem in der Nähe lie­gen­den App­le­ton Esta­te einen Besuch abzu­stat­ten. Schließ­lich ist das der bekann­tes­te Her­stel­ler von Jamai­ka Rum, der in über 60 Län­der gelie­fert wird. 

Nun bin ich nicht so der Rum­trin­ker (ich weiß, plum­pes Wort­spiel), den­ke mir aber, eine Besich­ti­gung kann nicht scha­den. Man sieht wie frü­her das Zucker­rohr durch Esel aus­ge­presst wur­de und darf dann auch mal selbst ran. Den Saft und die Melas­se kann man dann auch pro­bie­ren. Apro­pos pro­bie­ren: am Schluss gibt’s dann noch die obli­ga­to­ri­sche Rum-Ver­kos­tung…

App­le­ton Esta­te Info: Füh­rung 30 Dol­lar incl 1 Wel­co­me-Drink, Kin­der über 10  Jah­ren: 15 Dol­lar. Im Mer­chan­di­sing Shop wer­den die übli­chen Sachen ange­bo­ten.
Ach­tung: von Bekann­ten erfah­re ich, dass die ange­bo­te­nen Rum-Fla­schen am Flug­ha­fen oder sogar in Deutsch­land preis­wer­ter sein sol­len. Na denn….

Rum Verkostung auf dem Appleton Estate

Rum Ver­kos­tung auf dem App­le­ton Esta­te

YS Water­falls — Ein High­light der Jamai­ka Sehens­wür­dig­kei­ten

Und als ob ich heu­te noch nicht genug Sehens­wür­dig­kei­ten und High­lights erlebt habe, geht es anschlie­ßend wei­ter zu den 25 km nörd­lich von Black River gele­ge­nen YS Was­ser­fäl­len. Im Gegen­satz zu den im Nor­den gele­ge­nen Dunn’s River Falls mit sei­nen Kreuz­fahrt­tou­ris­ten sind sie noch nicht so über­lau­fen. Aller­dings war ich am Nach­mit­tag dort und da waren sie auch gut besucht! Also soll­te man den Besuch wohl mög­lichst auf den Vor­mit­tag legen. Je frü­her umso bes­ser. Ab 9:30 Uhr ist geöff­net.

Am Ein­gang ist ein gro­ßer Park­platz. Hier ist noch nichts zu sehen. Mit einem Trak­tor wird unser offe­ner Anhän­ger erst­mal durch idyl­li­sche Natur gezo­gen. Ich kom­me mir vor wie in einem rie­si­gen Park. Der Weg schlän­gelt sich durch das pri­va­te Gelän­de. Zu bei­den Sei­ten des Weges wei­den Pfer­de und Kühe. Nach über einem Kilo­me­ter gelan­gen wir dann zu einem Sou­ve­nir­shop. Es gibt auch ein paar Pick­nick­ti­sche,  Mög­lich­kei­ten zum Umzie­hen und Toi­let­ten.

Auf der rech­ten Sei­te geht es über eine Holz­trep­pe zu den ver­schie­de­nen Ebe­nen der Was­ser­fäl­le. Am Ende der Trep­pe kommt man nur mit offi­zi­el­ler Beglei­tung wei­ter. Dort geht es noch wei­ter nach oben zum Start­punkt des Zipli­ning.
In den Natur­be­cken ist das Was­ser im Gegen­satz zum Meer herr­lich kalt und ange­nehm erfri­schend. Wer sei­ne Freun­de oder Fami­lie beein­dru­cken will, macht dann noch den Tar­zan-Swing, indem er sich mit einem Tau über den Pool schwingt.

Und wäh­rend ich mei­ne Fotos auf­neh­me, düst in regel­mä­ßi­gen Abstän­den über mei­nem Kopf ein begeis­ter­ter Cano­py-Fan an der Zipli­ne ins Tal.
Auch unter­halb des Was­ser­falls gibt es noch­mal einen Park mit ein paar Lie­gen und Pools.
YS Falls Info: Ein­tritt: 19US Dol­lar, Öff­nungs­zei­ten: 9:30 — 15:30 Uhr. Mon­tags und an Fei­er­ta­gen geschlos­sen. Es gibt eine Cano­py Tour mit meh­re­ren Sta­tio­nen für 35 Dol­lar.

YS Falls Jamaika

YS Falls Jamaika

Mein Hotel-Tipp: Jake’s Hotel in Trea­su­re Beach

Mein Hotel Jake’s mogelt sich hier ein­fach mal frech unter die Sehens­wür­dig­kei­ten & High­lights. Es ist ein­fach nur schön und viel zu Scha­de um mit ein oder zwei Fotos abge­fer­tigt zu wer­den. Also kommt Ihr hier zu mei­nem Bei­trag über das Jakes Hotel in Trea­su­re Beach.

Cap­tain Den­nis Coo­kout Tour & Floyd‘s Peli­can Bar

Heu­te wer­de ich über­wie­gend auf oder zumin­dest direkt am Meer rela­xen. Dazu kommt dann noch ein exclu­si­ves Lobs­ter-Pick­nick an einem ein­sa­men Strand wie es bes­ser nicht sein kann.

Vom Jakes Hotel geht es aber erst­mal ein paar Schrit­te zum Trea­su­re Beach, wo Cap­tain Den­nis schon auf uns war­tet. Wir bestei­gen das klei­ne, offe­ne Boot und schon geht es los. 

Nach einer hal­ben Stun­de auf dem offe­nen Meer habe wir ein WOW-Erleb­nis. Wie aus dem Nichts beglei­ten uns urplötz­lich  Del­phi­ne. Nicht nur zwei oder drei, son­dern viel mehr. Es ist ein­fach unbe­schreib­lich und lässt uns gar nicht zur Ruhe kom­men. So plötz­lich wie sie auf­ge­taucht sind, sind sie dann auch wie­der abge­taucht.

Wir aber nähern uns bereits der nächs­ten Sehens­wür­dig­keit von Jamai­ka: mit­ten im Meer steht hier die Peli­can Bar. Von außen sieht sie wie eine grob zusam­men­ge­na­gel­te Holz­hüt­te auf Stel­zen aus. Von einer klei­nen Platt­form füh­ren ein paar Stu­fen in einen gro­ßen Raum mit einem Tre­sen. Der wie­der­um ist zuge­pflas­tert mit lau­ter Num­mern­schil­dern. Hin­ter dem Tre­sen wird flei­ßig gewer­kelt. Die Essens­vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren. Neben dem Tre­sen geht es nach drau­ßen zu einer gro­ßen, offe­nen Platt­form.

Im Was­ser lie­gen ein paar Boo­te, die Besu­cher her­ge­bracht haben. Davon ver­trei­ben sich aller­dings die meis­ten die Zeit im Was­ser.
Wäh­rend ich mit dem Besit­zer Floyd rede, stei­gen mir die ver­schie­de­nen Düf­te in die Nase: es riecht nach lecke­rem Essen und auch ein Gan­ja-Geruch ist unver­kenn­bar.

Jamaika Sehenswürdigkeiten: Floyd‘s Pelican Bar

Floyd‘s Peli­can Bar liegt nahe Trea­su­re Bay, 15 Boots­mi­nu­ten von Black River ent­fernt.

Floyd‘s Pelican Bar in Jamaika

Eigentümer Floyd vor der Pelican Bar

Floyd‘s Peli­can Bar — Der Eigen­tü­mer Floyd war frü­her Fischer. Die Bar hat er seit 2001

Auf mich aber war­tet ein Pick­nick an einem ein­sa­men, unzu­gäng­li­chen Strand. Hier hat­ten wir vor­her unse­ren Cap­tain Den­nis abge­setzt. Jetzt umla­gern wir ihn, um ihm bei den letz­ten Vor­be­rei­tun­gen über die Schul­ter zu schau­en. Ein Blick in die bro­deln­den Töp­fe, die Lobs­ter auf dem Grill und vor allem der köst­li­che Duft las­sen mich beru­higt noch eine Sies­ta in der Hän­ge­mat­te machen.

Danach ist es dann soweit: ich bekom­me auf einem ein­fa­chen Blatt den köst­lichs­ten Krebs­sa­lat mei­nes Lebens gereicht. So kann es bit­te­schön wei­ter­ge­hen.
Wäh­rend der Hum­mer vor sich hin­grillt und der King­fish im Topf in einer wür­zi­gen Sau­ce köchelt, hat Cap­tain Den­nis noch „Fes­ti­val“ frisch zube­rei­tet. Das ist eine leicht süß­lich schme­cken­de Bei­la­ge aus Mais­mehl, qua­si ein „Car­ri­be­an Fried Dum­pling“. Sei­nen Namen hat es, weil es wie ein „Fes­ti­val im Mund“ schmeckt! Ich wür­de das am liebs­ten in Deutsch­land ein­füh­ren.
Kurz­um, eines ist köst­li­cher als das ande­re. Nur beim Lobs­ter kom­me ich kurz ins Schwan­ken:

Mit Jerk­sauce — also Jamai­ca Style — oder Natur pur?
Ich ent­schei­de mich für Natur pur.

Lobster mit Jerk-Sauce

Lobs­ter mit Jerk-Sau­ce

His­to­ri­sches Fal­mouth: Aus­flug zu Jamai­kas Ursprung

Ich fah­re in die 30 Kilo­me­ter von Mon­te­go Bay ent­fernt lie­gen­de Hafen­stadt Fal­mouth. Heu­te legen in der bereits 1769 gegrün­de­te Stadt die gro­ßen Kreuz­fahrt­schif­fe an.

Das klei­ne Kolo­ni­al-Städt­chen steht unter Denk­mal­schutz. Etli­che der öffent­li­chen Gebäu­de wie das  Post­amt oder das Gericht wur­den mitt­ler­wei­le restau­riert. In den Sei­ten­stra­ßen kann man auch alte Wohn­häu­ser aus Holz im geor­gia­ni­schen Stil ent­de­cken. Wegen sei­nes gut erhal­te­nen his­to­ri­schen Stadt­kerns wird Fal­mouth auch ger­ne als Film­ku­lis­se her­ge­nom­men. Am bes­ten man besucht den Ort in Ver­bin­dung mit einer Fal­mouth Heri­ta­ge Wal­king Tour. So schlägt man gleich zwei Flie­gen mit einer Klap­pe: man erfährt etwas über die His­to­rie und die Kul­tur Jamai­kas, bekommt aber auch ein paar loka­le Spe­zia­li­tä­ten ser­viert und die ver­schie­de­nen Früch­te erklärt.

Das Kolonialstädtchen Falmouth in Jamaika

 

Mar­tha Brae Raf­ting — Eine beschau­li­che Floß­fahrt

Die Floß­fahrt auf dem Mar­tha Brae gehört für mich mit zu den Sehens­wür­dig­kei­ten von Jamai­ka. Sie ist stress­frei und  Ent­schleu­ni­gung pur. Für das Ori­gi­nal-Gefühl habe ich auch extra kei­ne Musik unter­legt!

Mar­tha Brae Raf­ting: Den Besuch von Fal­mouth kann man gut mit einer Floß­fahrt auf dem Mar­tha Brae River ver­bin­den. Bei die­ser gemüt­li­chen Floß­fahrt ist Ent­schleu­ni­gung ange­sagt. Allei­ne oder als Pär­chen nimmt man hin­ten auf einem Floß Platz. Dann geht es — je nach Was­ser­stand — in ca 90 Minu­ten ganz gemäch­lich den Mar­tha Brae run­ter. Auf bei­den Sei­ten idyl­li­sche Land­schaft, gra­sen­de Kühe oder lin­ker­hand der Memo­ri­al Fried­hof auf dem (lee­re) Grä­ber mit Gedenk­ta­feln an die auf der dahin­ter lie­gen­den Plan­ta­ge Ver­stor­be­nen erin­nert.
Vor­ne stakt und lenkt der Cap­tain das Floß.
Kurz vor dem Ende kann man anhal­ten und von einer Platt­form beim „Tar­zanswing“ ins Was­ser sprin­gen. Ein klei­ner Tip an die­sem Ort wird dank­bar ange­nom­men.
Preis für die Floß­fahrt für 2 Per­so­nen: 70 Dol­lar. Floß­fahr­ten nur tags­über. Zur Haupt­sai­son (oder, wenn ein Kreuz­fahrt­schiff im Hafen liegt) kann es rich­tig voll wer­den.
Ent­fer­nung Mon­te­go Bay — Mar­tha Brae Raf­ting Vil­la­ge: ca 30 Kilo­me­ter

Jamai­ka Sehens­wür­dig­kei­ten in Mon­te­go Bay

Ich bin mitt­ler­wei­le für die letz­ten Näch­te an einem wun­der­schö­nen Strand in Mon­te­go Bay gelan­det. Vie­le der Sehens­wür­dig­kei­ten von Jamai­ka kann man gut als Aus­flug von „Mobay“, unter­neh­men. Neben den o.a. wie das Kolo­ni­al­städt­chen Fal­mouth oder Mar­tha Brae River Raf­ting bie­tet sich dafür in unmit­tel­ba­rer Nähe das Rose Hall Gre­at House oder der Strand Doctor’s Cave Beach an. Wei­ter weg ist dann Ocho Rios mit den Dunns River Falls.

Jamaika Sehenswürdigkeiten: Strand in Montego Bay
Ein abend­li­cher Aus­flug führ­te mich noch zur Lumin­ous Lagoon mit sei­nen Glis­ten­ing Waters bei Fal­mouth. Man fährt ein Stück mit dem Boot raus und kann dann bei einem Bade­s­top sei­ne eige­nen Leucht­spu­ren im Was­ser bewun­dern. Die wis­sen­schaft­li­che Erklä­rung für dies sel­te­ne Natur­phä­no­men ist, dass in die­ser Lagu­ne bio­lu­mi­nis­zen­te Mikro­or­ga­nis­men leben. Sobald das Was­ser bewegt wird, strah­len sie ein Fluo­res­zenz­licht aus. Der Effekt ist ver­blüf­fend und schön. 

Night­li­fe im Pier One
Das loka­le Night­li­fe habe ich mir im Hot­spot Pier One rein­ge­zo­gen. Die Open Air Loca­ti­on liegt in der Stadt, direkt am bzw. auf dem Was­ser. Pier 1 ist sowohl Restau­rant als auch Dis­co. Ich gehe mal davon aus, dass es ein und das­sel­be Lokal ist, in dem halt nach dem Din­ner ein­fach die Tische zusam­men­ge­klappt wer­den. Zur Dis­co erscheint man bes­ser nicht vor Mit­ter­nacht und bit­te kei­ne Flip Flops. Ich bin hier an einem Frei­tag. Um rein­zu­kom­men zahlt man eine klei­ne Cover Char­ge, die unter­schied­lich aus­fal­len kann, da es auch Events gibt. Zumin­dest die Ein­hei­mi­schen haben sich fein gemacht. Der Laden brummt und die Musik macht eine nor­ma­le Unter­hal­tung so gut wie unmög­lich. Den Tän­zern und der Stim­mung macht das kei­nen Abbruch. Ganz im Gegen­teil….

Montego Bay: Pier One

Bes­te Rei­se­zeit für Jamai­ka

Bes­te Rei­se­zeit ist von Dezem­ber bis April und der Juli.
Hohe Nie­der­schlä­ge sind nor­ma­ler­wei­se im Mai + Juni und von Sep­tem­ber bis Novem­ber.
Die Hur­ri­kan­sai­son geht eigent­lich vom August bis Novem­ber. Ich war Ende August dort. Wäh­rend der Hur­ri­kan Dori­an die Baha­mas ver­wüs­te­te, herrsch­te auf Jamai­ka bes­tes Wet­ter.

Anrei­se & Tipp für Indi­vi­du­al­rei­sen­de

Nach Jamai­ka in der Kari­bik sind es von Deutsch­land rund 8.200 Kilo­me­ter.
Flug­hä­fen sind in King­s­ton und Mon­te­go Bay (MBJ) — letz­te­rer wird zB von Luft­han­sa, Con­dor oder Air Cana­da ange­flo­gen. Direkt­flü­ge gibt es ab Frank­furt, Mün­chen oder Düs­sel­dorf.
Die Flug­zeit dau­ert 10 — 11 Stun­den.
Mein Tipp: Ihr könnt direkt vom Flug­ha­fen in Mon­te­go Bay mit dem Taxi zu eurer Unter­kunft fah­ren. Die in US$ ange­ge­be­nen Prei­se sind für 1–4 Per­so­nen.
Da vie­le Unter­künf­te einen (güns­ti­ge­ren) Abhol­ser­vice anbie­ten, lohnt es sich die Prei­se zu ver­glei­chen!

Taxitarife vom Flughafen Montego Bay

Unter­künf­te auf Jamai­ka

Hier geht es zur Über­sicht über Unter­künf­te
Ich selbst habe in den fol­gen­den Hotels gewohnt und kann sie emp­feh­len.

Negril
Sun­set at the Palms Resort am popu­lä­ren 7 Mile Beach. In einem dschun­gel­ähn­li­chen Gar­ten in zwei­ter Rei­he. Hotel­ei­ge­ner Strand mit Ser­vice an der Bloo­dy Bay.

Trea­su­re Beach
Jake’s Hotel am Trea­su­re Beach im Süden Jamai­kas. Mein Lieb­lings­ho­tel. Dem­nächst kommt ein eige­ner Bei­trag. Vie­le, ganz unter­schied­li­che Zim­mer und Bun­ga­lows. Direkt am Meer oder zum Gar­ten. Mein Zim­mer: Cock­les D (unten)

Ein ent­spann­ter Tages­aus­flug vom Jakes Hotel führt zur Bam­boo Ave­nue, dem App­le­ton Esta­te und den YS Falls, die 45 Auto­mi­nu­ten vom Jakes Hotel ent­fernt sind.

Mon­te­go Bay
Riu Palace Hotel liegt an einem wun­der­schö­nen Strand. Es gibt drei unter­schied­li­che Gebäu­de. Alle haben einen gro­ßen Pool, aber ver­schie­de­ne Ziel­grup­pen. Das Haupt­haus Riu Palace in der Mit­te ist „Adults only“. Neben­an rechts ist das Fami­li­en­ho­tel Riu. Links, das Riu Reg­gae ist preis­güns­ti­ger und mehr der Par­ty­place.

Jamaika Sehenswürdigkeiten: Jake’s Hotel am Treasure Beach

Jake’s Hotel am Trea­su­re Beach

Restau­rants & Küche von Jamai­ka

Für mich steht Jamai­ka — mal abge­se­hen von Sea­food und den Lobs­ter-Vari­an­ten — in ers­ter Linie für Jerk Food.
Jerk“ ist die jamai­ka­ni­sche schar­fe Fleisch­ma­ri­na­de oder Soße, von der jeder ger­ne sein eige­nes Rezept hat. Meis­tens wird es bei Schwei­ne­fleisch oder Hühn­chen ver­wen­det. Haupt­zu­ta­ten der pikan­ten Mari­na­de sind dabei Piment und Scotch Bon­net Pep­pers. Das Fleisch wird dabei auf einem meist ein­fa­chen Grill oder — noch bes­ser — über einem rau­chen­den höl­zer­nen Feu­er lang­sam zube­rei­tet.

Scotch Bonnet Peppers

Scotch Bon­net Pep­pers sind die Früch­te, die für die schar­fe Jerk­sauce genom­men wer­den

Restau­rants, in denen ich gut geges­sen habe…

Negril
Island Lux Vil­la­ge am Strand 7 Mile Beach. Mit direk­tem Zugang und Lie­gen am Strand. Tra­di­tio­nel­le, loka­le Küche.

Push Cart / Rock­house Hotel (Negril).
Schö­ner Gar­ten mit Blick aufs Meer. Ein DJ sorgt für die pas­sen­de Musik. Bie­tet sich an, (nicht nur) wenn man von Rick’s Café kommt.
Zimbali‘s Moun­tain Coo­king Stu­dio / Zim­ba­li Culi­na­ry Retre­ats ca 40 Minu­ten von Negril. Im Inne­ren von Jamai­ka in schö­ner Natur. Nr 1 in Negril bei Trip Advi­sor. Sonn­tags nor­ma­ler­wei­se geschlos­sen. Reser­vie­ren erfor­der­lich.

Island Lux Village am 7 Mile Beach von Negril, Jamaika

Island Lux Vil­la­ge am 7 Mile Beach von Negril


Trea­su­re Bay
Cap­tain Den­nis King­fish Coo­kout Tour
Aus­flug mit Pick­nick vom Trea­su­re Beach 🏖
Cap­tain­Den­ni­s­Ad­ven­ture hat kei­ne Web­sei­te, ist aber bei Face­book. 250 US Dol­lar für 2 Per­so­nen (je mehr Per­so­nen, umso güns­ti­ger wird es) Preis des Tages­aus­flugs ist incl reich­lich Lobs­ter, King­fish, Crab­sa­lad, Bei­la­gen wie Fes­ti­val (Dum­pling), Geträn­ke.
Abend­essen im Jack Sprat Restau­rant in Trea­su­re Bay. Gro­ßer Gar­ten am Meer. Nahe Jake’s Hotel. Mein Tipp: Lobs­ter Piz­za.

Black River
Mit­tag­essen im Cloggy‘s on the Beach Black River. Wie der Name schon sagt. Das luf­ti­ge Restau­rant liegt direkt am Strand. Hier habe ich zur Abwechs­lung mal lecke­re Lobs­ter Pas­ta (20 US$) geges­sen.

Mon­te­go Bay
Scot­chies, Fal­mouth Rd, steht für Jerk Food schlecht­hin. Die lan­ge Schlan­ge der Ein­hei­mi­schen sagt alles. Ein­fa­cher Schup­pen in dem sich alles um Jerk Chi­cken und Jerk Pork dreht.
Insi­der Tipp: Das von einem local Gui­de emp­foh­le­ne Pork Pit (27 Glouces­ter Ave, Miran­da Hill, Mobay)) scheint ein wei­te­rer Hot­spot für Jerk Food zu sein!

Fal­mouth
Pep­pers Jerk Cen­ter ist eben­falls spe­zia­li­siert auf Jerk Food. Es gibt einen Bar­be­reich und gro­ßen Innen­hof.

Wäh­rungs­hin­weis

US Dol­lar & Jamai­ca Dol­lar wer­den bei­de meis­tens als Zah­lungs­mit­tel akzep­tiert.
Ich habe kein Geld am Flug­ha­fen gewech­selt da ich noch US Dol­lar hat­te. Wenn man mit US Dol­lar bezahlt, kann es pas­sie­ren, dass man Jamai­ca Dol­lar her­aus­be­kommt.

Da es noch so vie­le Sehens­wür­dig­kei­ten auf Jamai­ka zu besu­chen gibt, wer­de ich sicher noch mal wie­der kom­men! Ich fin­de ein grö­ße­res Kom­pli­ment kann man kaum machen.
Und wenn ich eins gelernt habe: hier wür­de der Jamai­ka­ner mit einem typi­schen “Ya Man” sei­ne Zustim­mung bekräf­ti­gen!

Dan­ke an das Jamai­ca Tou­rist Board für die Ein­la­dung und Unter­stüt­zung mei­ner Recher­che­rei­se.

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Jamai­ka Urlaub alter­na­tiv — Der viel­sei­ti­ge Wes­ten

Tipps zu Inseln in der Kari­bik

Da ich gera­de in der Kari­bik bin, möch­te ich noch auf ein paar ande­re Inseln hin­wei­sen, die ich frü­her besucht habe.
Cura­çao: Die schöns­ten Ecken & High­lights
Isla Hol­box (Mexi­ko) und Caye Caul­ker (Beli­ze)
Die Corn Islands von Nica­ra­gua
San Blas Inseln vor Pana­ma 

Jamaika Sehenswürdigkeiten: Blue Denim Bar Joint zwischen Negril und Little London

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4 Kommentare

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  3. Daniela sagt

    Hal­lo Peter,
    das sind tol­le Rei­se-Berich­te von dir, es macht Spaß, sie zu lesen 🙂

    Wir lie­ben die Kari­bik und waren bis­her 3x auf Cura­çao (die Insel hat es uns beson­ders ange­tan), ansons­ten auf Mar­ti­ni­que, Gua­de­lou­pe und vor drei Jah­ren auf Jamai­ka. Jede Insel hat viel Schö­nes zu bie­ten, beson­ders für uns Schnor­chel-wüti­ge und Natur­freun­de 😉
    Aller­dings kön­nen wir dein posi­ti­ves Jamai­ka-Erleb­nis lei­der nicht tei­len. So wun­der­schön die Insel mit ihren atem­be­rau­ben­den Strän­den ist, wir wür­den kein zwei­tes Mal dort­hin rei­sen.

    Wenn wir ver­rei­sen, dann möch­ten wir Land und Leu­te ken­nen­ler­nen, mit unse­rem Miet­wa­gen oder zu Fuß auf eige­ne Faust Tou­ren star­ten und uns frei und ohne Angst bewe­gen kön­nen. Da haben wir auf Jamai­ka lei­der die Erfah­rung machen müs­sen, dass das sehr schwie­rig ist und man das lie­ber las­sen soll­te. Wir haben vie­le wun­der­ba­re Men­schen ken­nen­ge­lernt — egal ob Ein­hei­mi­sche oder Urlau­ber — und uns aus­ge­tauscht. Es sind dar­aus auch Freund­schaf­ten ent­stan­den, aber den­noch haben nega­ti­ve Erleb­nis­se lei­der die schö­nen Momen­te immer wie­der über­schat­tet.

    Vie­le Urlau­ber, die wir tra­fen, haben Tou­ren gebucht und hat­ten einen ent­spre­chen­den Gui­de, der sie über­all hin beglei­te­te — was unkom­pli­ziert und stress­frei geschah. Sobald man einen Ein­hei­mi­schen an sei­ner Sei­te hat­te, war alles gut und man muss­te sich kei­ne Sor­gen machen. Als wir jedoch nur zu zweit unter­wegs waren, wur­den wir über­all ange­spro­chen und zum Teil sogar stark beläs­tigt. Ob wir Dro­gen oder ande­re Din­ge kau­fen möch­ten, wur­de immer und über­all gefragt. Ein Nein (egal ob freund­lich oder bestimmt) wur­de nicht oder kaum akzep­tiert. Wir wur­den oft bis zum Auto ver­folgt, und als wir drin saßen, wur­de noch an die Schei­ben geschla­gen, damit wir es uns noch anders über­le­gen. Ein­mal woll­te uns jemand auf einem Motor­rad beim Fah­ren anwei­sen, anzu­hal­ten, indem er auf unse­ren Rei­fen zeig­te und uns signa­li­sie­ren wol­le, dass damit etwas nicht stimm­te und die­ser platt sei. Was aber nicht der Fall war. Wir wur­den auch abends ein­mal von drei Män­nern ver­folgt, als wir Geld in einer Stadt hol­ten und anschlie­ßend essen gehen woll­ten. Zum Glück tra­fen wir in dem Moment einen Gui­de, den wir vor­her schon ken­nen­ge­lernt hat­ten und der uns anbot, mit ihm essen zu gehen. Was waren wir dank­bar. Das sind nur weni­ge Bei­spie­le von vie­len wei­te­ren. Wir fühl­ten uns oft sehr ein­ge­schränkt und es gab auch viel Betrug, z. B. bei der blau­en Lagu­ne. Hier bie­tet jemand Boots­tou­ren an, kas­siert das Geld und haut damit dann ab, denn er hat gar kein Boot. Zum Glück hat­te ich das abends zuvor online gele­sen, sodass wir auf die­sen besag­ten “Dan­ny’ nicht her­ein fie­len (der uns aber prompt als ers­ter vor Ort eine Tour anbot). In King­s­ton waren wir gar nicht, weil zu der Zeit davon abge­ra­ten wur­de, da” Pira­ten” die Zufahr­ten ver­sperr­ten und Weg-Zoll nah­men. Also haben wir zwar die Insel in meh­re­ren Tagen mit unse­rem Miet­wa­gen kom­plett umrun­det, King­s­ton haben wir jedoch aus­ge­las­sen.

    Viel­leicht ist unse­re Art des Urlaubs, eigen­stän­dig ohne Gui­de unter­wegs zu sein, eher unge­wöhn­lich für Jamai­ka. Denn alle, die geführ­te Tou­ren mach­ten und ansons­ten in ihrem Hotel Resort blie­ben, waren glück­lich und zufrie­den. Aber das wäre kein Urlaub nach unse­rem Geschmack. Dann rei­sen wir lie­ber wie­der auf kari­bi­sche Inseln, auf denen wir uns frei bewe­gen kön­nen wir Cura­çao, Mar­ti­ni­que etc. — ohne Angst vor Ver­fol­ger, Betrug o. Ä.

    Vie­le Grü­ße
    Danie­la

  4. Hal­lo Danie­la,

    dan­ke für Dei­nen Kom­men­tar.

    Auch ich war im Lau­fe der Jah­re auf vie­len Inseln in der Kari­bik unter­wegs. Über Cura­çao habe ich dar­über u.a. auch berich­tet. Auf Jamai­ka war ich auch schon frü­her. Damals war ich aus­schließ­lich mit loka­len Bus­sen unter­wegs. Auch ich wur­de damals (und auch dies­mal) auf Dro­gen ange­spro­chen. Aller­dings habe ich nie die von dir ange­spro­che­nen Pro­ble­me erlebt. Ande­rer­seits ken­ne ich den Trick mit dem Hin­weis auf einen angeb­lich schad­haf­ten Rei­fen auch aus Ita­li­en und Spa­ni­en. Ohne jetzt auf die Ein­zel­hei­ten näher ein­zu­ge­hen, kann ich nur sagen, dass man über­all Pech haben bzw. schlech­te Erfah­run­gen machen kann.
    Natür­lich hin­ter­lässt das dann lei­der einen scha­len Bei­geschmack.

    Ich wün­sche Euch noch wei­ter­hin schö­ne Rei­sen und posi­ti­ve Erleb­nis­se.

    BG, Peter

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