Afrika, Mauritius
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Mau­ri­ti­us & Rodri­gues Island: Die schöns­ten Strän­de, Sehens­wür­dig­kei­ten + Tipps

Mauritius, Trou aux Biches Foto- PetersTravel Peter Pohle

Mau­ri­ti­us ent­de­cken: Die schöns­ten Orte, Strän­de und Sehens­wür­dig­kei­ten
Mau­ri­ti­us stand schon lan­ge auf mei­ner Bucket­list. Ich lie­be den Mix aus Son­ne, schö­nen Strän­den und Meer. Klei­ne Orte mit einem ein­fa­chen Café und Restau­rants mit ein­hei­mi­scher Küche machen mich glück­lich. Genau des­halb war die­se Rei­se für mich von Anfang an mehr als nur ein klas­si­scher Bade­ur­laub. Die gro­ße Fra­ge war: Ist Mau­ri­ti­us wirk­lich so para­die­sisch, wie es die Rei­se­pro­spek­te ver­spre­chen? Und lohnt sich der Besuch am Ende wirklich?

Die kur­ze Ant­wort: Ja, Mau­ri­ti­us ist schön. Aber nicht nur wegen der zahl­rei­chen Strän­de. Die Insel bie­tet auch eine Viel­falt an Geschich­te, Natur mit Wäl­dern, Was­ser­fäl­len und Aus­sichts­punk­ten.
Und Rodri­gues Island? Das ist die ruhi­ge­re, klei­ne­re, ursprüng­li­che Schwes­ter­in­sel, auf der die Uhren gefühlt noch ein Stück lang­sa­mer ticken. Tou­ris­mus steckt hier noch in den Kinderschuhen.

Mau­ri­ti­us: Mehr als nur Son­ne und Strand

Black River Gorges National Park⁩, ⁨Black River⁩, ⁨Mauritius⁩ Foto PetersTravel Peter Pohle
Mau­ri­ti­us: Black River Gor­ges Natio­nal Park⁩

Wer an Mau­ri­ti­us denkt, denkt zuerst an tür­kis­far­be­nes Was­ser, Pal­men und per­fek­te Strän­de. Und ja, das alles gibt es auch. Aber Mau­ri­ti­us ist eben nicht nur hüb­sche Kulis­se & Post­kar­ten­idyll. Die Insel hat eine beweg­te Geschich­te, war lan­ge von Kolo­ni­al­zeit und Plan­ta­gen­wirt­schaft geprägt und lebt heu­te stark vom Tourismus.

Ich mag vor allem den Wech­sel zwi­schen Strand, Natur, klei­nen Städ­ten und geschicht­li­chen Orten. Mau­ri­ti­us ist kei­ne Insel, die man ein­fach nur besucht. Mau­ri­ti­us erlebt man.

Mauritius: An der Route Mon Choisy Cap Malheureux Foto PetersTravel Peter Pohle
An der Rou­te Mon Choi­sy Cap Malheureux

Ein­rei­se Mau­ri­ti­us: Mei­ne Erfah­rung am Flughafen

Ich war sechs Wochen auf Mau­ri­ti­us unter­wegs.
Weil ich vor­her oft gele­sen hat­te, dass es bei der Ein­rei­se Schwie­rig­kei­ten geben kann, wenn man kei­nen Rück­flug oder kei­ne Unter­kunft für die gesam­te Zeit vor­wei­sen kann, hat­te ich vor­sichts­hal­ber die ers­ten Näch­te fest gebucht und in das mau­ritia­ni­sche Ein­rei­se­for­mu­lar ein­ge­tra­gen. Sicher­heits­hal­ber hat­te ich erst­mal auch wei­te­re Unter­künf­te gebucht, aller­dings anschlie­ßend sofort wie­der stor­niert, da ich nie genau weiß wohin es mich wie­lan­ge treibt. So konn­te ich zumin­dest bei der Immi­gra­ti­on gebuch­te Unter­künf­te vorweisen.

Am Ende lief die Ein­rei­se aber völ­lig ent­spannt. Ich sag­te bei der Immi­gra­ti­on ein­fach, wie lan­ge ich blei­ben wer­de. Danach wur­de ich weder nach Rück­flug­ti­cket noch nach wei­te­ren Unter­künf­ten gefragt. 

Fort­be­we­gung auf Mau­ri­ti­us & Rodrigues

Mein ers­ter Weg führ­te mich nach Mahé­bourg. Und wie so oft auf Rei­sen war schon der Weg dort­hin Teil des Erleb­nis­ses. Ich fuhr mit dem loka­len Bus vom Flug­ha­fen und war sofort mit­ten­drin im All­tag der Insel. Genau sol­che Momen­te lie­be ich: unkom­pli­ziert, güns­tig und ein biss­chen improvisiert.

In den ers­ten zwei Wochen habe ich Mau­ri­ti­us auch immer wie­der mit dem Bus erkun­det. Das funk­tio­niert eini­ger­ma­ßen und ist natür­lich viel güns­ti­ger als Taxi oder Miet­wa­gen. Für Rodri­gues gilt das noch mehr: Hier ist alles klei­ner, ent­spann­ter und weni­ger auf schnel­len Ver­kehr aus­ge­legt.
Aaaa­aber: Wer fle­xi­bel sein möch­te, soll­te für ein­zel­ne Tage über einen Miet­wa­gen oder Tages­aus­flü­ge mit einem Taxi nach­den­ken.
Ich war die ers­ten 2 Wochen oft mit dem Bus unter­wegs. Danach, auf Rodri­gues, hat­te ich zwi­schen­durch einen Rol­ler. Die letz­ten 2 Wochen hat­te ich einen Mietwagen.

Mahé­bourg: Ruhi­ger Start am Meer

Mauritius: Hafenpromenade von Mahébourg
Hafen­pro­me­na­de von Mahébourg

Mahé­bourg war für mich ein guter Ort zum Ankom­men. Der Ort ist unauf­ge­regt und ent­spannt. Genau das mag ich auf Reisen.

Hier geht es nicht um gro­ße Attrak­tio­nen, son­dern um Atmo­sphä­re. Hafen­pro­me­na­de, klei­ne Loka­le und das lang­sa­me Tem­po machen Mahé­bourg sym­pa­thisch. Abends wird es hier früh ruhig, die meis­ten Geschäf­te schlie­ßen früh, die Bür­ger­stei­ge wer­den hoch­ge­klappt und die Stra­ßen wir­ken aus­ge­stor­ben. Wer kei­nen Tru­bel braucht, son­dern lie­ber erst­mal ankommt, ist hier also genau rich­tig.
Unter­kunfts-Tipp: Chill­Pill Guest House oder auch Coco Vil­la. Bei­de lie­gen neben­ein­an­der direkt am Meer, haben einen Pool und ein gutes Preis- Leistungsverhältnis.

Port Lou­is ent­de­cken: Markt, Water­front und Hauptstadtflair

Port Louis Markthalle, Mauritius Foto- PetersTravel Peter Pohle
Port Lou­is Markthalle

Von Mahé­bourg bin ich mit dem Bus zur Hafen­stadt Port Lou­is wei­ter gefah­ren.
Port Lou­is ist die Haupt­stadt von Mau­ri­ti­us — tags­über leben­dig und laut, manch­mal chaotisch. 

Vom zen­tra­len Bus­bahn­hof fah­ren Bus­se in alle Ecken der Insel.
Ich bin über den bun­ten Markt gebum­melt, habe das Blue Pen­ny Muse­um besucht und mir die Cau­dan Water­front ange­schaut. Gera­de den Kon­trast zwi­schen geschäf­ti­gem All­tag und abend­li­cher Ruhe fand ich inter­es­sant. Denn auch in Port Lou­is wird es abends schnell ruhig, und selbst an der Cau­dan Water­front schlie­ßen die Geschäf­te erstaun­lich früh.

Les Jardins de la Compagnie, Port Louis, Mauritius Foto PetersTravel Peter Pohle
Port Lou­is: Les Jard­ins de la Compagnie

Port Lou­is ist (tags­über) eine wuse­li­ge Stadt mit zahl­rei­chen kolo­nia­len Gebäu­den. Der Markt bringt Far­be und Leben hin­ein, Chi­na­town fand ich aller­dings eher ent­täu­schend. An der Cau­dan Water­front kann man spa­zie­ren gehen, shop­pen, oder in einem der zahl­rei­chen Restau­rants & Cafés auch abends einen Kaf­fe e trin­ken. Aller­dings: sogar in Port Lou­is ist spä­tes­tens um 18:00 Uhr erstaun­li­cher­wei­se selbst an der Cau­dan Water­front das meis­te geschlos­sen. Na gut, die Ter­ras­se vom Luxus­ho­tel La Bour­don­nais ist geöff­net, hat aber auch nur fünf Gäs­te an einem Tisch. Ein­zig ein paar Restau­ranrs wie das Piz­za Hut und das Riva Water­front Restau­rant & Lounge neben dem Place du Cau­dan waren geöff­net.
Unter­kunft-Tipps: Kirin Guest House (Bud­get) Ein­fach, zen­tral, gleich beim Chi­na­town, nahe Markt­hal­len und um die Ecke vom Bus­bahn­hof.
Alter­na­ti­ve Unter­künf­te: Le Suf­fren Hotel & Mari­na Geho­ben; liegt in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft der Cau­dan Water­front. Der klei­ne Pri­vat­strand ist ein Witz und wenig ein­la­dend. Eige­ner Park­platz.
Labour­don­nais Water­front Hotel: Das Luxus­ho­tel ist qua­si Bestand­teil der Cau­dan Water­front in bes­ter Lage. Pool, diver­se Restau­rants. Eige­ner Parkplatz.

Port Louis, Caudan Waterfront, Mauritius Foto PetersTravel Peter Pohle
Cau­dan Waterfront

Strän­de Flic en Flac, Tama­rin und La Preneuse

Für mich ging es von Port Lou­is in einer Stun­de mit dem Bus an die West­küs­te nach Flic en Flac.
Die West­küs­te gehört für mich zu den ange­nehms­ten Gegen­den von Mau­ri­ti­us. Der Strand von Flic en Flac ist lang, weit und per­fekt für Spa­zier­gän­ge. Par­al­lel zum Strand, an der Coas­tal Road, gibt es eine gro­ße Aus­wahl an Restau­rants und Unter­künf­ten. Unter der Woche wirkt der tou­ris­ti­sche Ort ent­spannt und fast ruhig, am Wochen­en­de kom­men zwar mehr Men­schen an den Strand, aber nie so, dass es unan­ge­nehm wird.
Ich bin am Strand bis nach Tama­rin gelau­fen. Das sind ca 4 Kilo­me­ter, also rund eine Stun­de. Man kommt an schö­nen und gepfleg­ten Hotel-Strän­den vor­bei, unter ande­rem von den Luxus-Hotels Sugar Beach , Sands Beach und La Piro­gue, alles sehr schö­ne Anla­gen.
Ach­tung: Das letz­te Stück vor Tama­rin muss man ein kur­zes Stück durch eine Lagu­ne waten, wobei mir das Was­ser bis zum Bauch­na­bel ging!

Zurück nach Flic en Flac bin ich dann aller­dings mit dem Bus gefah­ren.
Unter­kunft-Tipps Flic en Flac: Es gibt jede Men­ge Apart­ments und klei­ne Hotels an der lang­ge­zo­ge­nen Coas­tal Road gegen­über dem Strand. Auch in der zwei­ten und drit­ten Rei­he.
Aana­ri Hotel & Spa Mit­tel­klas­se-Hotel in zen­tra­ler Lage beim Strand; neben gro­ßem Super­markt.
C‑view Apart­ments: gutes Preis- Leis­tungs­ver­hält­nis; moder­ne Apart­ments, Bal­kon mit Blick zum Strand gegen­über der Coas­tal Rd. Nahe klei­nem Super­markt. Bus­hal­te­stel­le in 50 m Ent­fer­nung.
Restau­rant-Tipp: Chez Pepe, Coas­tal Rd.

Strand Flic en Flac beim Hotel La Pirogue, Foto- PetersTravel Peter Pohle
Strand Flic en Flac beim Hotel La Pirogue

Mein nächs­ter Über­nach­tungs­stop war Tama­rin bzw La Pre­neu­se
Von Flic en Flac bin ich für 1000 Rupi­en (18€) mit dem Taxi zu mei­nem nächs­ten Hotel La Mari­po­sa in Tama­rin / La Pre­neu­se gefah­ren.
Dort gefiel mir vor allem die ruhi­ge Lage direkt am Strand. Es war für mich genau die rich­ti­ge Mischung aus Meer, Ruhe und Strand. Ich mag sol­che Orte, an denen man mor­gens am Was­ser ent­spannt spa­zie­ren kann, tags­über badet und abends in Ruhe essen geht.

Mein klei­nes Bou­tique Hotel Mari­po­sa mit Pool traf genau mei­nen Geschmack, so dass ich nach den ers­ten 3 Tagen sogar noch­mal um 4 wei­te­re Tage ver­län­ger­te. Hier hat­te ich Halb­pen­si­on, was emp­feh­lens­wert und sehr prak­tisch war. Bis zur Haupt­stra­ße sind es maxi­mal 10 Fuß­mi­nu­ten. Dort fin­det man den rie­si­gen Lon­don Super­markt, klei­ne Ein­kaufs­zen­tren, Cafés und Restau­rants. Schön schat­tig sitzt man im Gar­ten des Open Air Café  Le Kiosk — Ruis­se­au Creo­le. Dort lan­de ich dann auch schon mal zum Absa­cker nach dem Abend­essen bei ent­spann­ter live Jazzmusik.

Ich habe zwei­mal in Tama­rin / La Pre­neu­se. gewohnt. Ein­mal ohne und das ande­re Mal mit Miet­wa­gen. Wobei ich den Miet­wa­gen emp­feh­le, da man vie­le emp­feh­lens­wer­te Aus­flü­ge (s.u.) in die Umge­bung machen kann.

Unter­kunft-Tipps: Hotel Mari­po­sa und Hotel The Bay. Ich habe in bei­den gewohnt und kann sie wärms­tens emp­feh­len. Bei­des sind klei­ne, sym­pa­thi­sche Bou­ti­que­ho­tels mit Pool in direk­ter Strand­la­ge. Das The Bay mit einem sen­sa­tio­nel­len Früh­stück ist etwas geho­be­ner. Miet­wa­gen ist rat­sam!
Auch das Veran­da Hotel in Tama­rin ist beliebt.

Mau­ri­ti­us Cha­ma­rel: Aus­flug zum Seven Colou­red Earth, View­point und Wasserfall

Mauritius, Seven Coloured Earth Park (Chamarel) Foto PetersTravel Peter Pohle
Seven Colou­red Earth Park (Cha­ma­rel)
Mauritius, Seven Coloured Earth Park (Chamarel) Foto PetersTravel Peter Pohle
Seven Colou­red Earth Park (Cha­ma­rel)

Der Aus­flug nach Cha­ma­rel war für mich eines der schöns­ten Erleb­nis­se im Süd­wes­ten von Mau­ri­ti­us. Schon die Fahrt dort­hin macht Spaß, weil sich die Land­schaft ver­än­dert und immer grü­ner, hüge­li­ger und ein­drucks­vol­ler wird.

Der Seven Colou­red Earth Park ist eines der bekann­tes­ten Natur­phä­no­me­ne auf Mau­ri­ti­us. Die far­bi­gen Erd­schich­ten sind durch vul­ka­ni­sche Pro­zes­se ent­stan­den und wir­ken je nach Licht beson­ders inten­siv. Das ist kein rie­si­ger Park, aber ein sehr beson­de­rer Ort, den man ein­mal gese­hen haben soll­te. Es gibt auch ein paar Rie­sen­schild­krö­ten und ein Café.

Der Cha­ma­rel View­point bie­tet einen herr­li­chen Weit­blick auf die grü­nen Wäl­der der Umge­bung. Ich lie­be sol­che Aus­sichts­punk­te, an denen man ein­fach die Land­schaft auf sich wir­ken las­sen kann.
Der Cha­ma­rel Was­ser­fall run­det den Aus­flug ab. Er liegt ein­drucks­voll inmit­ten der Natur und passt per­fekt in die­se grü­ne, ruhi­ge Ecke der Insel.

Wasserfall im Black River Gorges National Park⁩, ⁨Black River⁩, ⁨Mauritius⁩ Foto PetersTravel Peter Pohle
Was­ser­fall im Black River Gor­ges Natio­nal Park⁩

Mau­ri­ti­us: Le Mor­ne und der Skla­ven­fried­hof: Schön­heit mit Geschichte

Mauritius, Le Morne, Public Beach Foto PetersTravel Peter Pohle
Le Mor­ne, Public Beach

Die Halb­in­sel Le Mor­ne im Süd­wes­ten mit ihrer weit­hin sicht­ba­ren Kulis­se des Mor­ne Bra­bant gehört für mich zu den ein­drucks­volls­ten Orten auf Mau­ri­ti­us. Der Strand Public Beach ist traum­haft schön, die Kulis­se mit dem Berg impo­sant und die gan­ze Halb­in­sel hat eine beson­de­re Atmo­sphä­re. Gleich­zei­tig ist die­ser Ort eng mit der Geschich­te der Skla­ve­rei ver­bun­den.
Der klei­ne Skla­ven­fried­hof ist ein stil­ler, bewe­gen­der Ort des Geden­kens am Fuß des 556m hohen Mor­ne Bra­bant. Das Welt­kul­tur­er­be der UNESCO erin­nert an die unrühm­li­che Ver­gan­gen­heit als die Men­schen auf Mau­ri­ti­us ver­sklavt wur­den und unter schwe­ren Bedin­gun­gen lit­ten. Der Berg dien­te als Zufluchts­ort für geflo­he­ne Skla­ven von denen sich eini­ge in ihrer Ver­zweif­lung hin­ab­stürz­ten. Nach­dem die Bri­ten 1810 die Kon­trol­le über Mau­ri­ti­us über­nom­men hat­ten, wur­de die Skla­ve­rei erst 1835 abge­schafft.
Gera­de die­ser Ort zeigt, dass Mau­ri­ti­us nicht nur eine Insel der Schön­heit ist, son­dern auch eine Insel mit einer tie­fen und oft schmerz­haf­ten Ver­gan­gen­heit. Für mich gehört die­ser Stopp zu einem ver­ant­wor­tungs­vol­len Mau­ri­ti­us-Besuch dazu.

Gedenkstätte und Sklavenfriedhof auf Le Morne Foto- PetersTravel Peter Pohle

Mau­ri­ti­us (Süd­wes­ten): Prai­rie Beach mit Was­ser­flug­ha­fen und Macon­de Viewpoint

Wenn man schon in Le Mor­ne ist, soll­te man auf der Küs­ten­stra­ße unbe­dingt noch ein klei­nes Stück wei­ter gen Süden fah­ren, denn hier lie­gen noch zwei wei­te­re Top-Sehens­wür­dig­kei­ten von Mauritius:

Prai­rie Beach mit Wasserflughafen

Mauritius: Prairie Beach mit Wasserflughafen Foto- PetersTravel Peter Pohle
Prai­rie Beach mit Wasserflughafen

Nach 2 Kilo­me­tern pas­siert man einen Flug­ha­fen. D.h. ein Flug­ha­fen im her­kömm­li­chen Sinn ist es eigent­lich nicht und daher leicht zu über­se­hen. Am ehes­ten erkennt man ihn noch am Wind­sack, der mit­ten in der Land­schaft am Prai­rie Beach steht. Noch ein­fa­cher ist es natür­lich, wenn gera­de vor dem Strand ein Was­ser­flug­zeug im Meer liegt. Die star­ten und lan­den hier im Minu­ten­takt.  Der Grund dafür ist der unmit­tel­bar vor Le Mor­ne lie­gen­de Unter­was­ser-Was­ser­fall.
Ja, rich­tig gele­sen!
Ein fas­zi­nie­ren­des Phä­no­men, das ich mir natür­lich auch ger­ne aus der Luft ange­schaut hät­te. Nur zu dumm, dass die Rund­flü­ge von Lagoon­F­light die gan­zen nächs­ten Tage aus­ge­bucht waren. Also früh­zei­tig reser­vie­ren!
Hier geht es zu Tou­ren mit dem Was­ser­flug­zeug bei Get your Gui­de.

Mauritius, Flüge am Prairie Beach über Unterwasser Wasserfall Foto PetersTravel Peter Pohle
Flü­ge am Prai­rie Beach über dem Unter­was­ser Wasserfall

Macon­de Viewpoint

Danach geht es noch­mal ein klei­nes Stück gen Süden. Mein süd­lichs­ter Punkt auf die­sem Aus­flug auf der Küs­ten­stra­ße ist der Macon­de View­point. Das Foto von der Spitz­keh­re ist in den meis­ten Rei­se­füh­rern abge­bil­det. Also muss­te ich dort natür­lich auch einen Foto­stopp einlegen.

Maconde Viewpoint, Mauritius Foto- PetersTravel Peter Pohle
Macon­de Viewpoint

Bota­ni­scher Gar­ten Pam­ple­mous­ses: Tro­pi­sche Ruhe im Norden

Der Bota­ni­sche Gar­ten von Pam­ple­mous­ses gehört zu den bekann­tes­ten bota­ni­schen Gär­ten im Indi­schen Oze­an. Beson­ders berühmt ist er für sei­ne rie­si­gen See­ro­sen, dar­un­ter die Vic­to­ria ama­zo­ni­ca. Dazu kom­men Pal­men, tro­pi­sche Pflan­zen und vie­le wei­te­re exo­ti­sche Gewächse.

Botanischer Garten Pamplemousses: Amazonas Riesenseerose Foto: PetersTravel
Bota­ni­scher Gar­ten Pam­ple­mous­ses: Die Ama­zo­nas Rie­sen­see­ro­se — Vic­to­ria ama­zo­ni­ca  wur­de 1801 vom deut­schen Bota­ni­ker Thad­dä­us Haen­ke auf einer For­schungs­rei­se ins Ama­zo­nas­ge­biet ent­deckt. Sie ist eigent­lich in den fla­chen Gewäs­sern des Ama­zo­nas­be­ckens zu Hau­se. Benannt wur­de sie nach der bri­ti­schen Queen Vic­to­ria. Bei mir weckt der Anblick der Rie­sen-See­ro­sen schö­ne Erin­ne­rung an mei­nen Auf­ent­halt in Man­aus in Brasilien.

Ich fand den Gar­ten vor allem des­halb schön, weil er einen ruhi­gen Gegen­pol zu Strand und Küs­te bil­det. Man spa­ziert ent­spannt durch die Anla­ge, schaut sich die Pflan­zen an und bekommt einen ganz ande­ren Ein­druck von Mau­ri­ti­us. Wer Natur mag, soll­te die­sen Stopp unbe­dingt einplanen.

Lotusblüte im Botanischen Garten Pamplemousses Foto: PetersTravel Peter Pohle
Lotus­blü­te im Bota­ni­schen Gar­ten Pamplemousses

Île aux Cerfs: Belieb­ter Aus­flug mit Traumstrand

Die Île aux Cerfs vor der Nord­ost­küs­te ist einer der belieb­tes­ten Aus­flü­ge auf Mau­ri­ti­us. Die klei­ne Insel vor Trou d’Eau Douce steht für fein­san­di­ge Strän­de, tür­kis­far­be­nes Was­ser und klas­si­sches Insel­ge­fühl. Dazu kom­men Was­ser­sport wie Para­sai­ling, Boots­aus­flü­ge mit einem Kata­ma­ran und jede Men­ge foto­ge­ne Post­kar­ten­mo­ti­ve. Es gibt einen rum­me­li­gen Haupt­strand, meh­re­re ruhi­ge­re, idyl­li­sche Strän­de und einen gro­ßen Golf­platz!
Die Insel ist kein Geheim­tipp, aber genau das, was vie­le sich unter Mau­ri­ti­us vor­stel­len. Wer Lust auf einen klas­si­schen (und tou­ris­ti­schen) Tages­aus­flug mit Strand, leich­ten Wald­we­gen und Lagu­nen­fee­ling hat, wird hier glücklich.

Ile aux Cerfs, Mauritius Foto PetersTravel Peter Pohle
Ile aux Cerfs

Die schöns­ten Strän­de auf Mauritius

Mau­ri­ti­us hat vie­le schö­ne Strän­de, und je nach­dem, was man sucht, gefal­len einem ganz unter­schied­li­che Abschnit­te. Die Strän­de sind alle öffent­lich, auch vor den Hotels. Die Strän­de im Wes­ten fand ich beson­ders ange­nehm, weil sie sich gut für lan­ge Spa­zier­gän­ge eig­nen. Le Mor­ne mit sei­nem Public Beach ist land­schaft­lich einer der schöns­ten Punk­te der Insel. Trou aux Biches und Blue Bay sind klas­si­sche Bade­or­te mit ent­spre­chen­dem Tou­ris­mus. Wenn man die Insel wirk­lich erle­ben will, lohnt sich eine Mischung aus meh­re­ren Regio­nen.

Zu mei­nen Favo­ri­ten gehören:

Strand Flic en Flac, Mauritius Foto PetersTravel Peter Pohle
Flic en Flac
  • Flic en Flac (West­küs­te, ewig lan­ger Strand, vie­le Hotels, Restau­rants, Geschäf­te, Super­markt )
    Unter­kunft-Tipps: s.o. unter “Strän­de Flic en Flac, Tama­rin und La Pre­neu­se
  • Die Küs­ten­ab­schnit­te rund um Tama­rin & La Pre­neu­se
    West­küs­te, Restau­rants, Cafés, Geschäf­te, Super­markt; Hotel­tipps s.o. The Bay, La Mari­po­sa, Shan­ti Ghar Guest House und Veran­da Tama­rin.
  • Le Mor­ne, (West­küs­te) Public Beach — Neben die­sem wirk­lich sehr schö­nen Strand für jeder­mann lie­gen jede Men­ge exclu­si­ve Luxus-Hotels mit eige­nen Strän­den. Die sind aller­dings nur für gut Betuchte.
  • Bel Ombre / Süd­wes­ten (Süd­spit­ze). Ca 30km süd­lich von Tama­rin, bei Baie du Cap, liegt der Strand von Bel Ombre. An die­sem schö­nen Strand lie­gen die geho­be­nen Hotels Out­rig­ger und das Tamas­sa Bel Ombre. Ich war zwei Näch­te im Tamas­sa Bel Ombre. Die Hotels lie­gen allei­ne, es gibt also kei­ne Cafés oder irgend­was zum Bum­meln in die­ser Ecke. Wenn man All-Incl-Resorts mit meh­re­ren gro­ßen Pools mag und mit Kin­dern unter­wegs ist, wird man hier glück­lich. Die­se Art von Resort ist aller­dings nicht so mein Ding.
  • Blue Bay Beach, Süd­os­ten, ide­al zum Schnor­cheln im kris­tall­kla­ren Was­ser (Mari­ne­park); gut mit Bus von Mahé­bourg zu erreichen.
  • Trou aux Biches und Poin­te aux Canon­niers (Tou­ris­ten-Hot­spots im Nord­wes­ten; Unter­künf­te von Bud­get bis Luxus; fami­li­en­freund­lich, schö­ner Sand, fla­ches Was­ser
    Unter­kunft-Tipp: Be Cosy by LOV Apart Hotel mit Pool; gutes Preis- Leis­tungs­ver­hält­nis, liegt zen­tral im Ortskern. 
  • Mont Choi­sy Beach (Nord­wes­ten, lan­ger, wei­ßer Sand­strand mit Toi­let­ten, Duschen, Umklei­de­ka­bi­nen und Food­trucks vor dem Tou­ris­ten-Hot­spot Poin­te aux Canonniers)
  • Grand Baie (Tou­ris­ten-Hot­spot im Norden)
  • Grand-Gau­be / Calo­dy­ne (Nord­spit­ze)
    Mein Hotel-Tipp: Sea Dia­mond Bou­tique Hotel
  • Bel­le Mare (Nord­os­ten,  lan­ger, fei­ner Sandstrand)
  • Trou d’Eau Douce (Nord­os­ten) als Aus­gangs­punkt für Boots­aus­flü­ge zur Île aux Cerfs
    Unter­kunft: Blue Oce­an Luxory Apart­ment
    Restau­rant-Tipp: Sowohl das Le Four Ach­aud Restau­rant als auch das Green Island Beach Restau­rant sind sehr empfehlenswert!
  • Île aux Cerfs
    Ost­küs­te, klei­ne, sehr belieb­te, leicht von Trou d’Eau Douce (s.o.) erreich­ba­re Insel mit schö­nen Strän­den und Golf­platz.
    Hier geht es zur Tour Île aux Cerfs Kata­ma­ran-Lagu­nen­er­leb­nis + Bar­be­cue bei Get your Guide
Trou aux Biches- Hotel Be Cosy by Lov Foto- PetersTravel Peter Pohle
Trou aux Biches- Hotel Be Cosy by Lov

Rodri­gues Island — die klei­ne Schwes­ter von Mauritius 

Aus­führ­li­cher Bei­trag folgt dem­nächst:
Rodri­gues Island: Mau­ri­ti­us wie es frü­her war…

Zurück auf Mauritius …

Nach­dem ich von Rodri­gues zurück auf Mau­ri­ti­us war, habe ich mir für die letz­ten zwei Wochen am Flug­ha­fen einen Miet­wa­gen genom­men und bin erst­mal wie­der zum Strand von Tama­rin ins Hotel The Bay gefah­ren. Von dort habe ich eini­ge der o.a. Aus­flü­ge im Süd­wes­ten von Mau­ri­ti­us gemacht.
Anschlie­ßend für 3 Näch­te in den Nord­wes­ten nach Trou aux Biches.
Aus­flug von Trou aux Biches zum Poin­te aux Conon­niers, Grand Baie Zen­trum und Cap Mal­heu­reux mit Kir­che Not­re Dame Auxi­lia­tri­ce und Aus­flug zum Bota­ni­schen Gar­ten Pam­ple­mous­ses.

Nächs­ter Über­nach­tungs­stopp: Grand-Gau­be im Nor­den von Mau­ri­ti­us im sehr schö­nen Sea Dia­mond 5* Bou­tique Hotel.

Sea Diamond Boutique Hotel in Grand-Gaube
Sea Blue Dia­mond Bou­tique Hotel in Grand-Gaube

Tages-Aus­flug: Vom Hotel Sea Blue Dia­mond habe ich mit dem Speed­boot einen Tages­aus­flug zu drei Inseln gemacht: baden, schnor­cheln, am Strand spa­zie­ren und die ele­gan­ten, pfeil­schnel­len Weiß­schwanz-Tro­p­ik­vö­gel bewundern.

Für die nächs­ten 2 Näch­te ging es in den Nord-Osten nach Trou d‘Eau Douce ins Blue Oce­an Luxory Apart­ment. Schö­nes, groß­zü­gi­ges Apart­ment. Ange­nehm ruhig, obwohl es direkt an der Fern­stra­ße liegt. Es gibt zwei sehr emp­feh­lens­wer­te Restau­rants im Ort: das Le Four Ach­aud und das Green Island Beach Restau­rant. Bei­de waren aller­dings aus­ge­bucht. Das lag nicht zuletzt dar­an, dass es Valen­ti­ne Day war. Fragt mich nicht wie ich es geschafft habe, auf jeden Fall ist es mir dann doch noch gelun­gen, in bei­den Restau­rants jeweils ein vor­züg­li­ches Abend­essen zu genie­ßen. Glück muss der Mensch haben.

Tages­aus­flug: Von Trou d‘Eau Douce mach­te ich einen Aus­flug zur vor­ge­la­ger­ten klei­nen Insel Ile aux Cerfs (1.000 MUR Hin- und Rück­fahrt). Die Insel gehört zu den belieb­tes­tenn Sehens­wür­dig­kei­ten von Mau­ri­ti­us.
Ile aux Cerfs
bie­tet schö­ne Strän­de, einen Golf­platz (der den größ­ten Teil der Insel ein­nimmt) und ein ein­fa­ches Open Air Restau­rant für Tages­tou­ris­ten. Ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten wie zB Para­sai­ling. Beliebt ist die Tour mit einem Kata­ma­ran, die auch ein Bar­be­cue und den Besuch eines Was­ser­falls beinhal­tet (ca 45€).

Mein Tipp: Sonn­tags­markt in Flacq

Bevor ich mich von Trou d‘Eau Douce für die letz­te Nacht auf den Weg nach Mahé­bourg mache, mache ich noch einen Abste­cher zum Sonn­tags­markt in Flacq. Ich war heil­froh, dass ich den Markt noch ein­ge­plant hat­te. Er war den klei­nen Umweg wert, denn er war mit Abstand der größ­te Markt, den ich auf Mau­ri­ti­us erlebt habe!

Mauritius, Sonntagsmarkt in Flacq Foto PetersTravel Peter Pohle
Sonn­tags­markt in Flacq

Mahé­bourg
Die letz­te Nacht habe ich direkt am Meer im preis­güns­ti­gen & emp­feh­lens­wer­ten Chill­Pill Guest House in Mahé­bourg ver­bracht. Schließ­lich muss­te ich bereits am nächs­ten Mor­gen um 6 Uhr früh zum Flughafen.

Bes­te Rei­se­zeit für Mau­ri­ti­us und Rodri­gues Island

Die bes­te Rei­se­zeit für Mau­ri­ti­us und Rodri­gues ist die Tro­cken­zeit von Mai bis Oktober/November. Haupt­rei­se­zeit. In die­sen Mona­ten herr­schen ange­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren, gerin­ge Luft­feuch­tig­keit und wenig Nie­der­schlag. Ide­al für Strand­ur­laub, Wan­dern und Was­ser­sport. Küh­le­rer Wind. Gerin­ges Zyklon­ri­si­ko.
Sep­tem­ber bis November/Dezember sind beson­ders warm und beliebt. Badeurlaub/Wassersport.
Rodri­gues: ide­al für Kitesur­fen & Tau­chen.
Dezem­ber – April: Nebensaison/Regenzeit: Heiß, schwül, Zyklon­ri­si­ko (Februar/März).
Ach­tung: In der Regen­zeit kann es zu schwe­ren Regen­fäl­len und Zyklo­nen kom­men, die Über­schwem­mun­gen und Erd­rut­sche aus­lö­sen können.

Ich war im Janu­ar und Febru­ar auf Mau­ri­ti­us und Rodri­gues unter­wegs. Dann kann das Wet­ter unbe­stän­dig sein. Es war warm und an vie­len Tagen um die 29 bis 30 Grad oder gefühlt sogar mehr. Die Luft­feuch­tig­keit mach­te Spa­zier­gän­ge am Tag ziem­lich schweiß­trei­bend. Es war oft bewölkt, manch­mal ange­nehm win­dig. Laut Wet­ter­an­zei­ge soll­te es stän­dig reg­nen — in der Pra­xis waren es aber meist nur kur­ze Schau­er oder leich­ter Nie­sel­re­gen. Auf Rodri­gues gab es zwi­schen­durch mal kräf­ti­ge­re Regen­schau­er, ins­ge­samt war das Wet­ter aber gut. Wer mit tro­pi­scher Wär­me und etwas wech­sel­haf­tem Wet­ter leben kann, fin­det in die­ser tou­ris­ten­är­me­ren Zeit den­noch sehr gute Bedingungen.

Foodtruck in Trou aux Biches Foto- PetersTravel Peter Pohle
Food­truck in Trou aux Biches

Prak­ti­sche Rei­se­tipps für Mau­ri­ti­us und Rodrigues

  • Für Mau­ri­ti­us lohnt sich eine Mischung aus meh­re­ren Stand­or­ten, damit man Strand, Kul­tur und Natur gut ver­bin­den kann.
  • Für Rodri­gues soll­te man mehr Zeit und weni­ger Kom­fort­er­war­tung mit­brin­gen. Fahr­ba­rer Unter­satz ist drin­gend zu empfehlen!
  • Bus­fah­ren ist auf Mau­ri­ti­us güns­tig und oft ein­fa­cher als gedacht. Es gibt zwei Arten von Bus­sen in Mau­ri­ti­us, Stan­dard- und Express­bus­se (= schnel­ler + AirCon).
  • Ein Miet­wa­gen (deut­scher Füh­rer­schein hat gereicht) kann sehr hilf­reich sein. Alter­na­tiv kann man zB eine Tages­tour zu einem Fest­preis mit einem Taxi unternehmen.
  • Vie­le Restau­rants, aber vor allem Geschäf­te, schlie­ßen ziem­lich früh, also schon am spä­ten Nachmittag!.
  • Wer Natur mag, soll­te auf Mau­ri­ti­us unbe­dingt Cha­ma­rel in Black River (Süd­wes­ten), den Bota­ni­schen Gar­ten Pam­ple­mous­ses (Nor­den) und die Halb­in­sel Le Mor­ne (Süd­west­küs­te) besuchen.
  • Wer ruhi­ge & schö­ne Strän­de liebt, wird im Wes­ten von Mau­ri­ti­us beson­ders glücklich.

Unter­wegs mit Miet­wa­gen auf Mauritius

Mau­ri­ti­us lässt sich her­vor­ra­gend auf eige­ne Faust mit einem Miet­wa­gen erkun­den. Die Insel ist sicher und über­schau­bar klein. Öffent­li­che Bus­se sind zwar eine güns­ti­ge Alter­na­ti­ve, aller­dings nicht zu mei­nen auf­ge­führ­ten Sehens­wür­dig­kei­ten & Highlights.

Mauritius: Grand Baie Zentrum, Foto PetersTravel Peter Pohle
Grand Baie Zentrum

Wich­ti­ge Tipps für Miet­wa­gen auf Mauritius

  • Ein Miet­wa­gen ist die fle­xi­bels­te Opti­on. Ich habe mei­nen Miet­wa­gen über Local­rent gebucht. Mein deut­scher Füh­rer­schein war ausreichend.
  • Ver­kehr: Es herrscht Links­ver­kehr, und die Stra­ßen kön­nen eng sein.
  • Rei­se­pla­nung: 7–14 Tage sind ide­al, um die Insel­viel­falt in ver­schie­de­nen Regio­nen zu entdecken.
  • Sicher­heit: Mau­ri­ti­us gilt als sicher, man soll­te den­noch auf per­sön­li­che Wert­sa­chen achten.

Sehens­wür­dig­kei­ten & High­lights für Miet­wa­gen-Aus­flü­ge

  • Süd­wes­ten: Trou aux Cerfs (ruhen­der Vul­kan­kra­ter) in einem Wald­ge­biet, Ganga Talao (hei­li­ger See): hei­ligs­te Pil­ger­stät­te der Hin­dus auf Mau­ri­ti­us mit 33m hoher Shi­va Sta­tue, Black River Gor­ges Natio­nal­park, Besuch der Rum­de­stil­le­rie, Seven Colou­red Earth Park, Cha­ma­rel Was­ser­fall, Vanil­la Vil­la­ge, Le Mor­ne mit Skla­ven­fried­hof, Macon­de Viewpoint.
  • Nor­den: Bota­ni­scher Gar­ten Pam­ple­mous­ses, die zahl­rei­chen Strän­de wie Grand Baie, Poin­te aux Conon­niers, Cap Mal­heu­reux mit Kir­che Not­re Dame Auxi­lia­tri­ce auf der Land­zun­ge Le Coin de Mire, Sonn­tags­markt in Flacq.
  • Haupt­stadt: Port Lou­is: den Wagen am bes­ten (im Park­haus) bei der Cau­dan Water­front abstel­len und die Stadt zu Fuß erkunden.
Botanischer Garten Pamplemousses
Bota­ni­scher Gar­ten Pamplemousses

Fazit: Mau­ri­ti­us und Rodri­gues Island:  Lohnt sich der Besuch?

Ja, aber du soll­test den Urlaub nicht nur an einem der schö­nen Strän­de ver­brin­gen, son­dern unbe­dingt auch Aus­flü­ge zu mei­nen o.a. Sehens­wür­dig­kei­ten & High­lights unternehmen.

Mau­ri­ti­us stand schon lan­ge auf mei­ner Bucket­list. Ich lie­be den Mix aus Son­ne, Natur­high­lights, schö­nen Strän­den und Meer. Klei­ne Orte mit ein paar ein­fa­chen Cafés und Restau­rants mit ein­hei­mi­scher Küche machen mich glück­lich. Genau das habe ich hier gefun­den — und noch viel mehr.
Rodri­gues Island war für mich die stil­le Ergän­zung zu Mau­ri­ti­us: ursprüng­li­cher, lang­sa­mer und fast wie eine Rei­se in ein ande­res Mau­ri­ti­us. Zusam­men erge­ben bei­de Inseln eine Rei­se, die ich nicht so schnell ver­ges­sen werde.

Cap Malheureux mit Kirche Notre Dame Foto PetersTravelCap Malheureux mit Kirche Notre Dame Foto PetersTravel
Cap Mal­heu­reux mit Kir­che Not­re Dame Auxi­lia­tri­ce auf der Land­zun­ge Le Coin de Mire. Die Kir­che ist eine der Meist­fo­to­gra­fier­ten Sehens­wür­dig­kei­ten von Mau­ri­ti­us. Ihr Weih­was­ser­be­cken besteht aus einer gro­ßen Muschelschale.
Eure Beloh­nung für mei­nen Bei­trag ist es, wenn Ihr ihn auf Eurem Social Net­work teilt. Danke!

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