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Wird Port Bar­ton das nächs­te El Nido auf den Phil­ip­pi­nen?

Port Barton Palawan, Strand, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Kei­ne Angst: Damit Port Bar­ton auf Pala­wan das nächs­te El Nido auf den Phil­ip­pi­nen wird, wird es auf jeden Fall noch eine Wei­le dau­ern! Port Bar­ton ist ein­fach und schön. Es liegt an einer tol­len Bucht. Kein ATM. Kein Flug­ha­fen. Schlech­te Zugangs­stras­se. Strom erst ab 18 Uhr …

Bucht von Port Barton Palawan, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Bucht von Port Bar­ton

Von El Nido nach Port Bar­ton

Ich bin gera­de mit dem Van in 4 Stun­den vom rum­me­li­gen El Nido (Link zu mei­nem El Nido-Bei­trag) in Port Bar­ton ange­kom­men. Zuerst ging es Rich­tung Puer­to Prince­sa. Dann, nach Roxas, geht es weg von der Haupt­stre­cke. Die letz­ten 20 Kilo­me­ter sind teil­wei­se eine Rutsch­par­tie, da immer wie­der ein fes­ter Stra­ßen­be­lag fehlt. Dann ist es sehr leh­mig. Die Vor­gän­ger haben tie­fe Spu­ren hin­ter­las­sen und durch den Regen der letz­ten Tage kommt der Van nur müh­sam vor­an.

Port Barton Palawan, Straße mit Schlammlöchern, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Ankunft in Port Bar­ton

In Port Bar­ton ticken die Uhren offen­sicht­lich anders. Die Zeit ist zwar nicht ste­hen­ge­blie­ben, aber die Haupt­stra­ße des Ortes ist eine Pis­te, die über­wie­gend aus Schlag­lö­chern besteht. Die­se sind noch dazu mit schlam­mi­gem Was­ser gefüllt.

Am Orts­ein­gang müs­sen wir kurz aus­stei­gen um unse­re 50 Pesos (0,80 €) Envi­ron­ment Fee zu zah­len. Dann geht es noch­mal 400 Meter wei­ter, bis wir schließ­lich am Ende einer Sack­gas­se am Strand aus­stei­gen. Ich schul­te­re mei­nen Ruck­sack und gehe die wun­der­schö­ne Bucht am Strand ent­lang. Schnell bin ich nass­ge­schwitzt. Die Luft­feuch­tig­keit scheint hier wesent­lich höher zu sein als in El Nido.

Ich muss nicht weit gehen. Mei­ne Unter­kunft Elsa’s Cot­ta­ge, bzw. das dazu­ge­hö­ri­ge Restau­rant liegt direkt am schma­len Strand. Die Zim­mer sind lei­der ein paar Meter wei­ter hin­ten im Gar­ten. Es gibt auch noch einen vor kur­zem fer­tig­ge­stell­ten Annex.

Wie gesagt, Port Bar­ton ist ein­fach! Das bedeu­tet, Strom gibt es nur von 18 Uhr bis Mit­ter­nacht. WiFi Ver­bin­dung nur abends, klappt aber meis­tens sowie­so nicht. Und wenn der Strom mal da ist, fällt er auch ger­ne wie­der aus.

What to do

Lei­der ist das Wet­ter mäßig. So habe ich Zeit der Dorf­ju­gend beim Bas­ket­ball zuzu­schau­en. Sie spie­len gar nicht schlecht. Ich hat­te ver­ges­sen, dass Bas­ket­ball auf den Phil­ip­pi­nen ja sehr popu­lär ist. Und Abends war dann ein rich­ti­ges Klas­se Spiel. Alles hoch­pro­fes­sio­nell mit Anzei­ge­ta­fel und sen­sa­tio­nel­lem Kom­men­ta­tor. Natür­lich immer wie­der unter­bro­chen durch Strom­aus­fäl­le. Aber das scheint hier kei­nen wei­ter zu beein­dru­cken.

Auf dem Rück­weg vom Spiel kom­me ich durch eine enge Stra­ße, die durch die vie­len Stän­de mit allem mög­li­chen Krims­krams, jeder Men­ge super­bil­li­ger Kla­mot­ten und Gar­kü­chen noch enger gewor­den ist. Und dann muss sich ab und zu unbe­dingt auch noch ein Motor­rad hier durch­wurs­teln. Mei­nen Kopf muss ich hin und wie­der ein­zie­hen, weil die Pla­nen zwi­schen den Stän­den auf phil­ip­pi­ni­sche Maße aus­ge­rich­tet sind.
Beson­ders gut umla­gert sind die Stän­de mit Glücks­spie­len Mar­ke Eigen­bau. Aus pri­mi­tivs­ten Mate­ria­len gebas­telt, zie­hen sie sowohl Zuschau­er als auch Spie­ler aller Alters­grup­pen an. Die ein­ge­setz­ten Beträ­ge sind beschei­den…

Port Barton Palawan, Glücksspiel, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Port Bar­ton: Glücks­spiel “Three Balls”

Am Strand gibt es vie­le neben­ein­an­der­lie­gen­de Unter­künf­te. Alle sehen eini­ger­ma­ßen aus, sind aber meis­tens ein­fach. Eini­ge gehen offen damit um, dass sie Was­ser­pro­ble­me haben. Inter­net­pro­ble­me haben sie alle!
Ver­ein­zelt wer­den Mas­sa­gen oder Hap­py Hour ange­bo­ten. Aber sowas wie Loun­ge­mö­bel sucht man hier ver­geb­lich.

Natür­lich gibt es auch täg­li­che Boots­tou­ren. Es gibt vier davon. Alle lie­gen bei je 700 Pesos / 11,25 € und kos­ten somit die Hälf­te von den Boots­tou­ren in El Nido! Dabei ist u.a. auch der Besuch von Ger­man Island, einer Insel mit einem beson­ders schö­nen Strand. Dort muss man aller­dings noch­mal Ein­tritt zah­len.
Ich ver­ab­re­de mich mit dem Öster­rei­cher Mario Wie­ser, der hier seit eini­gen Mona­ten lebt. Er macht alles zu Fuß und sagt mir, dass man zur White Beach — ein Stop der Boots­tou­ren — auch gut einen halb­stün­di­gen Spa­zier­gang machen kann.

Da alles eine Num­mer klei­ner ist, gibt es auch weni­ger Aus­wahl an Restau­rants, aber mir fehlt nichts.
Und ein ATM sucht man eben­falls noch ver­geb­lich. Also genü­gend Cash ein­pa­cken.

Und wer dann noch mehr Idyl­le und Abge­schie­den­heit in der Nähe von Port Bar­ton sucht, der  fährt zum Secret Para­di­se Resort.
Das ist dann aber nur mit dem Boot zu errei­chen….

Port Barton Palawan, Boote in der Abenddämmerung, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Port Bar­ton Pala­wan, Boo­te in der Abend­däm­me­rung

Info zu Port Bar­ton auf Pala­wan, Phil­ip­pi­nen

Anrei­se

El Nido: Es fah­ren jede Men­ge Vans in 4 Stun­den vom Bus-Ter­mi­nal in El Nido nach Port Bar­ton. Kann man in der Unter­kunft oder über­all auf der Hama St buchen. 600 Pesos (9,70 €).
Puer­to Prince­sa: Auch in PP kann man den Van in der Unter­kunft buchen und man wird abge­holt.
Von Port Bar­ton mit dem Van nach Puer­to Prince­sa kos­tet 350 Pesos; sie machen sogar Pick Up an der jewei­li­gen Unter­kunft. Ticket zB am Bus­termi­nal kau­fen! Fahrt dau­ert 3 Stun­den.
Vom Bus-Ter­mi­nal in Puer­to Prince­sa ist es dann eine gan­ze Ecke bis zum Zen­trum. Ich bin mit dem Tri­cy­cle für 50 Pesos bis zum Hotel Puer­to Pen­si­on in der Mal­var St gefah­ren — die Fah­rer woll­ten zuerst 100 oder sogar 150 Pesos haben!

Tipps zu Unter­künf­ten

Alle Unter­künf­te haben erst ab 18 Uhr Strom für Air­Con oder war­mes Was­ser. Meist bis Mit­ter­nacht. Natür­lich fällt der Strom auch ab und zu aus.

Elsa’s Cot­ta­ge Am Strand. Hier habe ich gewohnt. Es gibt unter­schied­li­che Zim­mer im Gar­ten für 1.000 Pesos / 16 € (AC?/kalte Dusche) und im seit­li­chen Neu­bau für 2.000 Pesos / 32 € (AC/Hot Water ab 18 Uhr).

Depp Moon Direk­te Strand­la­ge mit 5 ein­fa­chen Hüt­ten in der First Row. Da hät­te ich ger­ne gewohnt, waren aber aus­ge­bucht!
Sie kos­ten anschei­nend nur max 2.000 Pesos? Dar­aus darf man schlie­ßen, dass sie nur Fan und kalt Was­ser haben?!
Aller­dings haben sich hier Leu­te über den Lärm in der Nacht beschwert! Noch mehr Zim­mer dahin­ter.
Bar/Café liegt schön und ist popu­lär.

Vil­la Mar­ge­ri­ta am Strand, aber Zim­mer etwas wei­ter hin­ten gele­gen.

Ever­green liegt in der “zwei­ten Rei­he”. Scheint einem Deut­schen zu gehö­ren. Der hat auch ein paar Häus­chen „mit Blick“ am Ende des Stran­des auf einem Hang.

Port Barton, First Row Bungalows im Deep Moon, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Port Bar­ton, First Row Bun­ga­lows im Deep Moon

Port Barton Palawan, Abendessen am Strand im Besaga Beach Front Cottages, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Port Bar­ton Pala­wan: Abend­essen am Strand im Besa­ga Beach Front Cot­ta­ges

Port Barton, Hauptstraße mit Restaurant Mabuti, Palawan, Philippinen Copyright Peter Pohle PetersTravel

Port Bar­ton, Haupt­stra­ße mit Restau­rant Mabu­ti

Tipps zu Restau­rants

Mabu­ti gegen­über von Elsa’s Cot­ta­ge. Klei­ner Innen­hof, abge­schirmt von der Stra­ße.
Big Mama, zB Big Mama­bur­ger für 240 Pesos / 3,90 € (Küche: mexi­ka­nisch, asia­tisch)
Pael­la und ein Pizz­a­lo­kal sind ein par Schrit­te wei­ter als Big Mama in der sel­ben Stra­ße.
Bam­boo House Ein­hei­mi­sches Essen.
Besa­ga Beach Front Cot­ta­ges hat abends auch schö­ne Tische auf dem Strand, idyl­lisch, zB Pork Chops für 250 Pesos / 4 €, San Miguel Light 55 Pesos / 0,90 €
Jam­ba­la­ya am Strand soll guten Kaf­fee haben. Da kann ich nicht mit­re­den.
Der Kaf­fee vom Deep Moon soll ein Witz sein — genau­so wie der Klacks Joghurt beim Müs­li. Man sitzt halt schön dort.

Rei­se­zeit: Janu­ar. Wet­ter: wech­sel­haft

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