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Zucker­hut in Rio de Janei­ro — Info + Tipps

Zuckerhut Rio de Janeiro: Blick vom Gipfel Richtung Copacabana ©PetersTravel Titel?

Zucker­hut Rio de Janei­ro: Der Zucker­hut in Rio de Janei­ro (Pão de Açú­car) ist neben dem Chris­to Reden­tor und den Strän­den der Copa­ca­ba­na und Ipa­ne­ma sicher das berühm­tes­te Aus­hän­ge­schild.
Ein abso­lu­tes Muss und High­light für einen Rio-Besuch.

Zuckerhut Rio de Janeiro Pao de Acucar, Brasilien, iPod-Foto, Panorama ©PetersTravel

Zucker­hut Rio de Janei­ro: Links Copa­ca­ba­na, rechts Guana­ba­ra-Bucht

Den Zucker­hut gibt es seit 1912!

Naja, das stimmt natür­lich nicht so ganz. Denn den gibt es ja eigent­lich schon immer.
Zum ers­ten Mal einer brei­te­ren Öffent­lich­keit bekannt wur­de der bis dahin als unbe­steig­bar gel­ten­de Gra­nit­fel­sen, als er im Jah­re 1817 von der eng­li­schen Berg­stei­ge­rin Hen­ri­et­ta Carstairs bestie­gen wur­de. Aber der gro­ße „Durch­bruch“ gelang ihm im Jahr 1912, als der ers­te Abschnitt der Seil­bahn auf den Mor­ro da Urca, gebaut von einem Köl­ner Unter­neh­men, fer­tig­ge­stellt wur­de. Ein Jahr spä­ter folg­te der zwei­te Teil der Seil­bahn.
Im Jahr 1972 gab es einen kom­plet­ten Neu­bau mit einer Gon­del, deren Sei­ten bis zum Boden ver­glast sind.

Zuckerhut Rio de Janeiro Pao de Acucar, Brasilien, Gondel auf dem Weg zum Gipfel, Titel ©PetersTravel
Zuckerhut Rio de Janeiro Pao de Acucar, Brasilien, Seilbahn auf dem Weg zum Gipfel ©PetersTravel
Mit der Seil­bahn oder zu Fuß? / 
Zucker­hut Rio de Janei­ro

Zur Tal­sta­ti­on des knapp 400 m hohen Zucker­hu­tes an der Pra­ça Gene­ral Tibúr­cio kommt man gut mit dem Bus. Dann muss man sich ent­schei­den, ob man gleich bei­de Etap­pen mit der Seil­bahn fährt oder den ers­ten Teil mit einer klei­nen, ca 40 minü­ti­gen Wan­de­rung zur mitt­le­ren Sta­ti­on, dem Mor­ro da Urca, ver­bin­det.

Die meis­ten Besu­cher ent­schei­den sich für den beque­me­ren Weg, für “O Bond­in­ho” (das Bähn­chen) wie die Seil­bahn im Volks­mund genannt wird.

Bis zur ers­ten Platt­form, dem Mor­ro da Urca, sind es 226 Meter. Hier endet auch der Fuß­weg, wenn man sich für die Wan­de­rung ent­schie­den hat. (Natür­lich kann man die­sen Weg dann auf dem Rück­weg neh­men).
Schon von hier hat man eine tol­le Aus­sicht. Es gibt Restau­rants, Sou­ve­nir­shops und eine Dis­ko­thek. In einem Open-Air-Thea­ter fin­den Musik­ver­an­stal­tun­gen statt.
Außer­dem gibt es eine Platt­form für Hub­schrau­ber­flü­ge über Rio de Janei­ro.

Zuckerhut Rio de Janeiro Pao de Acucar, Brasilien, iPod-Foto, Hubschrauberlandeplatz

Zucker­hut Rio de Janei­ro: Hub­schrau­ber­lan­de­platz. Im Hin­ter­grund der Cor­co­va­do mit dem Chris­to Reden­tor

Zuckerhut Rio de Janeiro Pão de Açúcar, Brasilien, iPod-Foto Praia Vermelha von erster Plattform

Zucker­hut Rio de Janei­ro (Pão de Açú­car): Pra­ia Ver­mel­ha von ers­ter Platt­form aus gese­hen

Der Gip­fel / Zucker­hut Rio de Janei­ro

Je nach Andrang muss man sich noch­mal für die zwei­te Etap­pe anstel­len und  auf jeden Fall sein Ticket zei­gen.
Schon die Fahrt und die wech­seln­den Per­spek­ti­ven sind ein beson­de­res Erleb­nis. Spä­tes­tens, wenn man oben ange­kom­men ist weiß man die­ses beson­de­re Erleb­nis zu schät­zen.
Vom Gip­fel des Zucker­huts hat man näm­lich einen herr­li­chen Blick über die Guana­ba­ra-Bucht mit dem unmit­tel­bar angren­zen­den Stadt­vier­tel Bota­fo­go und wei­ter nörd­lich Fla­men­go. Man sieht tief unter sich klei­ne Strän­de und in der Fer­ne den loka­len Flug­ha­fen San­tos Dumont mit sei­ner Lan­de­bahn am Was­ser. Etwas wei­ter ent­fernt führt eine Brü­cke nach Nite­roi, das mit sei­nem berühm­ten, ufoför­mi­gen Kunst­mu­se­um am ande­ren Ufer liegt.
Und wenn er sich nicht in den Wol­ken ver­steckt, sieht man auch den Cor­co­va­do mit dem Chris­to Reden­tor.

Auf der ande­ren Sei­te sieht man — nahe der Tal­sta­ti­on — den klei­nen Strand Pra­ia Ver­mel­ha, an des­sen Ende ein Schwimm­bad liegt, das zu einem Klub gehört. Wei­ter ent­fernt kann man auch den Strand der Copa­ca­ba­na sehen.

Zuckerhut Rio de Janeiro: Guanabarabucht ©PetersTravel

Zucker­hut Rio de Janei­ro: Guana­bar­a­bucht

Zuckerhut Rio de Janeiro Pao de Acucar, Brasilien, iPod-Foto. Versteckter Strand

Info & Tipps zum Zucker­hut Rio de Janei­ro

Info­sei­te der Seil­bahn

Anfahrt mit Stadt­bus­sen, zur Av Pas­teur 520 — Urca, zum Bei­spiel mit Nr. 581 von Ipa­ne­ma, Copa­ca­ba­na. Die Bus­se hal­ten ein paar Schrit­te ent­fernt von der Seil­bahn­sta­ti­on an der Pra­ça Gene­ral Tibúr­cio.

Öff­nungs­zei­ten: 8:00 — 19:50 Uhr

Ein­tritt bzw. die Fahrt mit der Seil­bahn in zwei Etap­pen kos­tet 76 RS
Tipp: Per­so­nen von 6 — 21J zah­len 38 RS; Stu­den­ten und Senio­ren ab 60 gegen Vor­la­ge des Aus­wei­ses bekom­men 50%).
MEIN TIPP: Seit 2016 kann man wie­der an der Zwi­schen­sta­ti­on (falls man bis hier­her zu Fuß gegan­gen ist) güns­ti­ge­re Tickets kau­fen. Ich gehe mal davon aus, dass das so bleibt. Sicher­heits­hal­ber erkun­di­gen!
Ich emp­feh­le den Besuch unter der Woche, da es am Wochen­en­de meis­tens sehr voll ist!
Für Foto­gra­fen ist der frü­he Vor­mit­tag opti­mal, da man Rich­tung Corcovado/Christo Reden­tor kein Gegen­licht hat.
Wäh­rung: 1€ = 3,65 RS (Stand August 2016)

Hub­schrau­ber­flü­ge über Rio
Von der ers­ten Platt­form kann man Hub­schrau­ber­flü­ge unter­neh­men. Je nach Dau­er von 7 bis zu 60 Minu­ten kos­ten sie zwi­schen 320 und 1860 RS pro Per­son.

Zuckerhut Rio de Janeiro: Übersichtskarte der Helikopterflüge, ©PetersTravel

Zucker­hut Rio de Janei­ro: Über­sichts­kar­te der Heli­ko­pter­flü­ge

Zuckerhut Rio de Janeiro, Infotafel für Helikopterflüge ©PetersTravel

Zucker­hut Rio de Janei­ro, Info­ta­fel für Heli­ko­pter­flü­ge ©Peters­Travel

Wan­de­rung zur ers­ten Platt­form / Zucker­hut Rio de Janei­ro

Man kann bis zur Mit­tel­sta­ti­on einen Weg beim Mor­ro da Urca in rund 40 Minu­ten hoch­ge­hen.
Der Weg beginnt bei der Pis­ta Clau­dio Cou­t­in­ho am Pra­ia  Ver­mel­ha, einer belieb­ten Jog­gingstre­cke. Man pas­siert den Ein­gang zum Natur­park und folgt der Jog­gingstre­cke ent­lang am Was­ser. Nach eini­gen Minu­ten geht es links den Berg hoch. Teil­wei­se ein­fa­che Holz­stu­fen. Obwohl der Weg durch den schat­ti­gen Wald führt, kommt man gut ins Schwit­zen. Die Beschil­de­rung wei­ter oben ist etwas dürf­tig, aber man weiß eigent­lich in wel­che Rich­tung (links hal­ten) man gehen muss. Das letz­te Stück durch den Wald ist ein­fach, da ohne Stei­gung.
Es gibt Affen, die ger­ne mal Eure Ver­pfle­gung klau­en.

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3 Kommentare

  1. Also ich bin im Novem­ber zu Fuß hoch, und wür­de es jedem der halb­wegs fit ist nur emp­feh­len. Wenn man nach so einem Marsch oben ankommt, fühlt sich die Aus­sicht und die Ver­pfle­gung auf dem Gip­fel ein­fach 10x bes­ser an. Weil man sich das ganz ehr­lich ver­dient hat!

    • Ja, kann ich gut nach­voll­zie­hen!
      Hat­test du dir das Ticket für die Wei­ter­fahrt auf den Gip­fel schon vor­her gekauft und muss­test den vol­len Preis zah­len? Die güns­ti­ge­ren Prei­se gibt es ja erst wie­der seit Febru­ar 2016…

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