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Ilha Fer­nan­do de Noron­ha, das bra­si­lia­ni­sche Para­dies?

Ilha Fer­nan­do de Noron­ha in Bra­si­li­en.

Um es kurz zu machen: ja, ich konn­te in Pra­ia da Pipa einen Trip nach Fer­nan­do de Noron­ha buchen.
Da ich ziem­lich genervt durch die Unter­kunftsu­che wäh­rend der Hoch­sai­son war, habe ich aber dies­mal gleich über ein Rei­se­bü­ro für 4T/3N incl. Flug gebucht (s.u.)

War­nung: Für Back­pa­cker ist Ilha Fer­nan­do de Noron­ha nur bedingt geeig­net! Das hängt schlicht und ein­fach mit den Prei­sen zusam­men. Man soll­te wis­sen, dass Essen und Geträn­ke dop­pelt bis drei­mal so teu­er sind wie auf dem Fest­land ☹.

Brasilien Ilha Fernando de Noronha, Baia Sancho mit Badenden

Bra­si­li­en Ilha Fer­nan­do de Noron­ha, Baia San­cho

Die Insel hat ca 5.000 EW (die Mei­nun­gen hier­über gehen aus­ein­an­der), ist von Reci­fe 540 km und von dem wei­ter nörd­lich gele­ge­nen Natal 360 km ent­fernt. Sie ist ein Mee­res-Natio­nal­park und nur per Flug und für eine täg­lich limi­tier­te Anzahl an Besu­chern zu errei­chen. Alles wird strengs­tens kon­trol­liert. Dazu kom­men pro Tag diver­se Gebüh­ren, die in den Umwelt­schutz und Aus­bau der Infra­struk­tur gehen sol­len. Dafür soll es dann ein wah­res Para­dies sein. Haupt­ver­kehrs­mit­tel sind neben den Bus­sen Bug­gies, die man mie­ten kann.

In der Ver­gan­gen­heit wur­de die Insel lan­ge Zeit von Por­tu­gal und Bra­si­li­en als Straf­ko­lo­nie genutzt. Im Zwei­ten Welt­krieg war hier ein Stütz­punkt der Ame­ri­ka­ner.

Ich habe wegen der gan­zen Vor­schuss­lor­bee­ren hohe Erwar­tun­gen an die Insel.…

Brasilien Ilha Fernando de Noronha, Aus kolonialen Zeiten...

Aus kolo­nia­len Zei­ten… Ilha Fer­nan­do de Noron­ha

Brasilien Ilha Fernando de Noronha. Vor Baia Sancho, Morro de Dois Irmaos

Vor Baia San­cho, Mor­ro de Dois Irma­os

Brasilien Ilha Fernando de Noronha

Ilha Fer­nan­do de Noron­ha

Brasilien Ilha Fernando de Noronha. Buggy, Hauptverkehrsmittel

Bug­gy, Haupt­ver­kehrs­mit­tel auf Ilha Fer­nan­do de Noron­ha

Fazit
Ich fin­de die Insel schön. Gut zum schnor­cheln. Durch die Regu­lie­run­gen sind die Strän­de nicht über­lau­fen. Aller­dings wird das Erleb­nis teu­er erkauft. Es gibt aber genü­gend ähn­lich schö­ne Fle­cken in ganz Bra­si­li­en – sogar in der Nähe auf dem Fest­land.
Es wird so gut wie kein eng­lisch oder spa­nisch gespro­chen!

Tipps für Ilha Fer­nan­do de Noron­ha
Rei­se­zeit
: Janu­ar
Unter­künf­te:
Gefühlt jedes Haus ist eine Pou­sa­da.
Wenn man die Unter­kunft selbst gebucht hat, wird man in der Regel auch vom Flug­ha­fen abge­holt.
Ich war in der Pou­sa­da dos Corais (ok, zen­tral, mit klei­nem Pool)
Mein Schö­ner-Woh­nen-Tipp: Pousada/Restaurant: Zé Maria: mit schö­nem Restau­rant!
Pousada/Restaurant Tri­bo­ju: geho­ben, schö­ne Pou­sa­da mit Pool.
Pou­sa­da Coli­na dos Vent­os: geho­ben; tol­ler Blick; man spricht eng­lisch!

Restau­rants

Restau­rant Varan­da: geho­ben, sehr lecker!
Restau­rant am Hafen: Mer­gul­hao für Chil­len + Sonnenuntergang+Essen
Piz­ze­ria Sao Miguel: meist gut besucht (gegen­über Flam­boyant)

Bus­se vom Zen­trum (Restau­rant Flam­boyant) fah­ren zu diver­sen Strän­den und zum Hafen.
Strän­de: Vom Ort zu Fuß zum Pra­ia Meio und dane­ben Pra­ia Con­cei­cao + Bar Duda Rei ☺ (15 Minu­ten vom Flam­boyant); schö­ner Strand, unglaub­li­che Wel­len. Man kann auch zuerst zum Fort gehen. Von dort ist es ein ca 20 minü­ti­ger Spa­zier­gang par­al­lel zum Meer. Dabei kommt man an einem gei­len Baum vor­bei!

Brasilien Ilha de Noronha, Baum in der Nähe vom Fort

Ilha de Noron­ha, in der Nähe vom Fort

Alle ande­ren Strän­de sind mit Bus zu errei­chen oder man kann ein Bug­gy mie­ten.
Offi­zi­ell der schöns­te Strand ist Pra­ia do San­cho (wird als ers­ter bei der Bus-Tages-Tour ange­fah­ren. Hier wur­de ich beim Schnor­cheln von zwei Schild­krö­ten in Armes­län­ge(!) beglei­tet). Zugang über beque­men Steg und dann ein etwas müh­sa­mer Abstieg über eine enge Lei­ter.
Tou­ren u.a. mit Cos­ta Blue (gegen­über mei­ner Pou­sa­da dos Coreis): Im Gegen­satz zur guten, ganz­tä­gi­gen Bus­tour (mit 2 Schnor­chel­stops) für 100 Reais emp­fand ich die vor­mit­täg­li­che Boots­tour mit ca 2 ½ Stun­den (1 Schnor­chel­s­top; an einer Stel­le umkreis­ten zahl­rei­che Del­phi­ne das Boot) + An‑, Abfahrt (100 Reais) für das Gebo­te­ne nicht wirk­lich preis­wert.

Mein in Pipa gebuch­tes Paket für die Insel kos­te­te für 4T/3N 1.661 Rais (510 €) + Tages­ta­xe (3x 45,60 Reais zahlt man bei der Ankunft am Flug­ha­fen) + ein­ma­lig „Kur­ta­xe“ 150 Reais (am Ticket Kiosk neben Restau­rant Flam­boyant) für bis zu 10 Tage. Die­ses Ticket wird an eini­gen Strän­den kon­trol­liert.

Brasilien Ilha de Noronha, Abendstimmung am Hafen

Abend­stim­mung am Hafen

Wei­te­re Bei­trä­ge über Bra­si­li­en:

Olin­da und die Strän­de von Pra­ia da Pipa
Natal + Beson­der­hei­ten von Bra­si­li­en
Jer­i­coaco­ara, Strand­pa­ra­dies + Mek­ka der Kite und Wind­sur­fer
Len­cois Maran­hen­ses — Die flie­gen­den Bett­la­ken

Sao Luís + Alcan­t­a­ra: Kolo­nia­les Erbe unter Denk­mal­schutz
Ama­zo­nas: Mit dem Schiff von Belem nach San­tarem
Ama­zo­na: San­tarem mit Alter do Chao + Ilha do Amor
Mit dem Schiff von San­tarem nach Man­aus
Der Ama­zo­nas, Man­aus und das Opern­haus
Man­aus: High­lights, Infos + Tipps
Von Man­aus nach Leti­cia in Kolum­bi­en

Eure Beloh­nung für mei­nen Bei­trag ist es, wenn Ihr ihn auf Eurem Soci­al Net­work teilt. Dan­ke!

2 Kommentare

  1. maria sagt

    hal­lo peter, tol­le sei­te!! wir sind am über­le­gen, wo wir ende novem­ber unse­ren urlaub ver­brin­gen. noron­ha steht auch zur debat­te lla­er­dings hörst du dich nicht wirlk­lich begeis­tert an. wir möch­ten tol­le strän­de und natur und vor allem kein tou­ri gebiet. viel­leicht hast du einen vor­schla­ge oder könn­tenst mir sagen, on noron­ha doch über­be­wer­tet ist? dan­ke die, maria

    • Hal­lo Maria.
      es ist eine Insel mit sehr schö­nen Strän­den. Die meis­ten davon nicht über­lau­fen, da es sich halt nicht jeder leis­ten kann. Also scheint es für Euch schon rich­tig zu sein.
      In bzw. um Pra­ia da Pipa fin­det man aber auch sehr schö­ne Natur. Aber das ist natür­lich auf dem Fest­land. Etwas leich­ter zu errei­chen und preis­güns­ti­ger und des­halb ent­spre­chend mehr Tou­ris­mus.

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