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Spring­field Illi­nois: Auf den Spu­ren von Abra­ham Lin­coln

Springfield Illinois, Abraham Lincoln im Kreis seiner Familie, Presidential Library and Museum Titelbild Foto PetersTravel

Spring­field ist die Haupt­stadt von Illi­nois.
Im Gegen­satz zu mir wis­sen anschei­nend die meis­ten Leu­te, dass Homer Simp­son in Spring­field zu Hau­se ist. Was sie aber nicht wis­sen ist, dass es jede Men­ge Spring­fields in den USA gibt, genau­er gesagt 35 mal. In wel­chem davon die Zei­chen­trick­fa­mi­lie „Die Simp­sons“ nun wirk­lich ange­sie­delt ist, scheint aber bis­her nicht geklärt zu sein!
Eines aber ist defi­ni­tiv klar: Der berühm­tes­te Sohn der Stadt ist Abra­ham Lin­coln. Er hat hier 16 Jah­re lang gelebt, bevor er 1860 zum 16. Prä­si­den­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten gewählt wur­de und nach Washing­ton ging. Sein größ­tes Ver­dienst war es, dass die Skla­ve­rei abge­schafft wur­de.
Begra­ben wur­de er nach sei­ner Ermor­dung im Thea­ter (1865) auch wie­der in Spring­field.
Sei­nen Geist spürt man noch heu­te an jeder Ecke der Stadt.

Springfield Illinois:Abraham Lincoln Statue im Mausoleum, Foto Peter Pohle PetersTravel

Sta­tue von Abra­ham Lin­coln in sei­nem Mau­so­le­um

Old Sta­te Capi­tol & Sta­te Capi­tol

Abra­ham Lin­coln hat­te sei­ne Anwalts­kanz­lei gleich gegen­über dem Old Sta­te Capi­tol.   Hier­in befand sich sei­ner­zeit  das Par­la­ment des Bun­des­staa­tes Illi­nois und hier gab Abra­ham Lin­coln 1858 sei­ne Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur bekannt. Übri­gens auch Barack Oba­ma gab im Jahr 2007 sei­ne Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur vor die­sem alten Par­la­ments­ge­bäu­de in Spring­field bekannt. Heu­te gehört das Old Sta­te Capi­tol zu den his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­kei­ten und ist ein Muse­um. Ein­fach rein­ge­hen und die Räu­me kos­ten­los besich­ti­gen.

Springfield Illinois: Old State Capitol, Innen, Foto Peter Pohle PetersTravel

Old Sta­te Capi­tol

Springfield Illinois: State Capitol mit Abraham Lincoln Statue Foto Peter Pohle PetersTravel

Sta­te Capi­tol mit Abra­ham Lin­coln Sta­tue

Wesent­lich grö­ßer ist das 1877 in Betrieb genom­me­ne Sta­te Capi­tol. Dort tagt auch heu­te noch der aus zwei Kam­mern bestehen­de Kon­gress von Illi­nois. Das Gebäu­de hat pracht­vol­le Mar­mor­bö­den und -Wän­de. Auch die alt­ehr­wür­di­gen Säle vom Senat und Reprä­sen­tan­ten­haus mit ihren Möbeln aus Maha­go­ni-Holz haben mich beein­druckt.
Bei mei­nem Fai­ble für Decken, sprang mir natür­lich gleich die wun­der­schö­ne Decke mit der  Tif­fa­ny-Glas­kup­pel ins Auge.
Mit einer Höhe von 110 m ist es das höchs­te Sta­te Capi­tol und über­ragt damit sogar das Kapi­tol in Washing­ton, D.C.
Bei mei­ner Besich­ti­gung, war außer einem TV-Team nie­mand zu sehen. Und so beka­men wir eine exclu­si­ve, kom­pe­ten­te Pri­vat­füh­rung von Jeff Berg, dem Tou­ris­mus Mana­ger von Visit­Spring­fiel­dIl­li­nois.
Adres­se Old Sta­te Capi­tol: 1 Old Capi­tol Pla­za, Spring­field
Sta­te Capi­tol: 301 S. 2nd St., Spring­field

Springfield Illinois: Decke vom New State Capitol, Foto Peter Pohle PetersTravel

Decke vom New Sta­te Capi­tol

Abra­ham Lin­coln Pre­si­den­ti­al Libra­ry and Muse­um 

Vor­her war ich bereits im Abra­ham Lin­coln Pre­si­den­ti­al Libra­ry and Muse­um. Selbst wenn man nicht so der gro­ße Muse­um Fan ist, soll­te man die­ses außer­ge­wöhn­li­che Muse­um gese­hen haben. Hier erfährt man alles über Abra­ham Lin­coln, den 16. Prä­si­den­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, und sei­ne Zeit. Die Auf­be­rei­tung ist ein­zig­ar­tig: sei­ne Her­kunft und vor allem sei­ne Wahl-Kam­pa­gne wie sie mit heu­ti­gen Mit­teln im TV prä­sen­tiert wür­de, wenn es damals schon Fern­se­hen gege­ben hät­te.
Auf kei­nen Fall ent­ge­hen las­sen soll­te man sich die mit holo­gra­phi­schen Effek­ten ver­se­he­ne, kurz­wei­li­ge Thea­ter­vor­stel­lung „Ghosts of the Libra­ry“.
Und nicht erschre­cken, wenn in einem Tableau eine der his­to­ri­schen lebens­ech­ten Figu­ren tat­säch­lich plötz­lich zum Leben erwacht und sich als Schau­spie­ler her­aus­stellt.
Auf jeden Fall soll­te man genug Zeit ein­pla­nen!
Adres­se: 212 N. 6th St., Spring­field
Face­book: @Lincoln.Museum Insta­gram: @LincolnMuseum Twit­ter: @ALPLM

Abraham Lincoln und seine Frau im Weißen Haus: Eines ihrer Kinder verstarb während seiner Präsidentschaft Foto Peter Pohle PetersTravel

Sze­ne im Abra­ham Lin­coln Muse­um: Abra­ham Lin­coln und sei­ne Frau am Kran­ken­bett ihres Soh­nes im Wei­ßen Haus. Eines ihrer Kin­der ver­starb wäh­rend sei­ner Prä­si­dent­schaft.

Lin­coln Home Natio­nal His­to­ric Site

Wie der Name Lin­coln Home Natio­nal His­to­ric Site schon ver­mu­ten lässt, hat Abra­ham Lin­coln auf die­sem Gelän­de sein Haus gehabt. Es war das ein­zi­ge Haus, das er je beses­sen hat.
Er leb­te in die­sem Haus mit sei­ner Fami­lie 16 Jah­re. Alles wur­de wie­der so her­ge­stellt, wie es dem Zeit­geist von 1860 ent­spricht.
Das Abra­ham Lin­coln Home ist ein natio­na­les Denk­mal. Es kann im Rah­men einer kos­ten­lo­sen Füh­rung besich­tigt wer­den.
Adres­se: 426 South 7th St., Spring­field
Face­book: @LincolnHomeNPS Insta­gram @LincolnHomeNPS Twit­ter: @LincolnHomeNPS

Springfield Illinois, Wohnhaus von Abraham Lincoln, Foto Peter Pohle PetersTravel

Wohn­haus von Abra­ham Lin­coln

Abra­ham Lin­coln Mau­so­le­um

Um den Besuch abzu­run­den, bin ich dann noch zum Fried­hof Oak Ridge Ceme­te­ry, an die Grab­stät­te von Abra­ham Lin­coln gefah­ren. Das Natio­na­le Denk­mal gehört zu den am häu­figs­ten besuch­ten his­to­ri­schen Fried­hö­fen der USA.
Abra­ham Lin­coln wur­de hier 1865 nach sei­ner Ermor­dung bestat­tet. Auch sei­ne Frau und sei­ne Kin­der — bis auf den ältes­ten Sohn Robert — sind hier bei­gesetzt.
Der Besuch des Grab­mals ist kos­ten­los.
Adres­se: 1441 Monu­ment Dri­ve, Oak Ridge Ceme­te­ry, Spring­field

Springfield Illinois, Abraham Lincoln Grabmal, Foto Peter Pohle PetersTravel

Abra­ham Lin­coln Grab­mal

Offen­le­gung: Die­ser Bei­trag ent­stand im Rah­men einer Rei­se zu der ich von Enjoy Illi­nois ein­ge­la­den wur­de.

Ich freue mich, wenn Ihr einen Kom­men­tar hin­ter­lasst!

Eure Beloh­nung für mei­nen Bei­trag ist es, wenn Ihr ihn auf Eurem Soci­al Net­work teilt. Dan­ke!

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