Deutschland
Kommentare 4

Chur­fran­ken: Mil­ten­berg und die Sehens­wür­dig­kei­ten der Umgebung 

Miltenberg am Main in Churfranken

Deutsch­land im Jahr 2021. Es herrscht Coro­na. Inter­na­tio­na­le Rei­sen sind schwie­rig. Deutsch­land hat aber so schö­ne Regio­nen, dass ich die Zeit nut­ze, um mich im eige­nen Land umzu­schau­en. Ich fah­re nach Mil­ten­berg in Churfranken. 
Die Regi­on Chur­fran­ken ist ein tou­ris­ti­scher Zusam­men­schluss von 25 Gemein­den im Main­tal zwi­schen Oden­wald und Spes­sart. Das Gebiet liegt grob zwi­schen Frank­furt bzw. Aschaf­fen­burg und Würzburg.

Was hat Chur­fran­ken zu bieten?

Chur­fran­ken steht für Natur, Wäl­der, Wein­ber­ge, 1300 km mar­kier­te Wan­der­we­ge wie den Main-Wan­der­weg oder Frän­ki­schen Rot­wein­wan­der­weg und Fahr­rad­we­ge wie den Main-Radweg.

Dabei geht es immer durch male­ri­sche Orte und Wein­ber­ge, vor­bei an pit­to­res­ken Bur­gen wie der Mil­den­burg in Mil­ten­berg und Burg­rui­nen wie der Hen­ne­burg in Stadt­pro­zel­ten oder der Clingen­burg in Klin­gen­burg. Es gibt Schlös­ser, Klos­ter wie das Fran­zis­ka­ner­klos­ter Engel­berg, Kir­chen und jede Men­ge his­to­ri­sche Fach­werk­häu­ser bzw. Bau­ten. Und alles mit Blick auf den Main.
Und nicht zu ver­ges­sen die uri­gen Häcker­wirt­schaf­ten

Mil­ten­berg + Umgebung

Mit­ten­drin liegt das idyl­li­sche Mil­ten­berg (9384 EW), mein ers­ter Über­nach­tungs­ort. Ich woh­ne am Markt­platz im Hotel Schmuck­käst­chen*, dass sei­nem Namen alle Ehre macht.

Churfranken: Hotel Zum Schmuckkästchen in Miltenberg

Hotel Zum Schmuckkästchen

Eigent­lich will ich zuerst den kur­zen Wan­der­weg 3 im Wald ober­halb des Markt­plat­zes erkun­den. Der Natur-Bar­fuß­pfad führt über zwei Etap­pen (jeweils ca. 200 Meter Län­ge) vom Schnat­ter­loch zum Otto­stein. Von dort oben hat man einen herr­li­chen Blick über die Mil­den­burg, Mil­ten­berg und die Umge­bung mit dem Main tief unten. Das ver­schie­be ich aber wegen Regen.

Lie­ber bum­me­le ich vom Markt­platz / Schnat­ter­loch die Haupt­stra­ße — eine Fuß­gän­ger­zo­ne — ent­lang. Dabei lan­de ich vor dem Pfei­fen- und Zigar­ren­la­den Fal­kum  (Haupt­ra­ße 30). Neben sei­ner rie­si­gen Aus­wahl an Pfei­fen hat er eine stil­vol­le Zigar­ren­lounge und begeh­ba­rem Humi­dor im gemüt­li­chen Gewöl­be­kel­ler. Ich erfah­re, dass man schon für zwei deut­sche Kanz­ler bei Fal­kum per­sön­li­che Tabak­mi­schun­gen kre­iert hat.
Hier ler­ne ich den Bür­ger­meis­ter Herrn Kah­lert und den Inha­ber der größ­ten Whis­ky Destil­le­rie Deutsch­lands, Andre­as Thümm­ler, ken­nen. Mit letz­te­rem ver­ab­re­de ich mich für den nächs­ten Tag zu einer Füh­rung durch sei­ne St Kili­an Destil­le­rie in Rüdenau. Vom Bür­ger­meis­ter las­se ich mir der­weil den Wan­der­weg zum Klos­ter Engel­berg durch Wald und Wein­ber­ge erklären.
Anschlie­ßend mache mich sofort auf den Weg.

Humidor im Zigarrenladen Falkum in Miltenberg

Humi­dor im Zigar­ren­la­den Falkum

Churfranken: Unterwegs zum Kloster Engelberg

Chur­fran­ken: Unter­wegs zum Klos­ter Engelberg

Nach einer für mich typi­schen, kur­zen Ver­ir­rung errei­che ich das Klos­ter Engel­berg und genie­ße den Aus­blick auf die Wein­ber­ge und Groß Heubach.
Danach neh­me ich die 612 unre­gel­mä­ßi­gen Stu­fen der „längs­ten stei­ner­nen Außen­trep­pe“ nach Groß Heu­bach. Hier muss ich mich ent­schei­den für ein Abend­essen im renom­mier­ten Restau­rant Kro­ne mit anschlie­ßen­der Taxi­rück­fahrt oder den Rück­weg über den Frän­ki­schen Rot­wein­wan­der­weg durch die Wein­ber­ge nach Mil­ten­berg (5,5 km). Ich ent­schei­de mich für die Wanderung. 
Den Abend beschlie­ße ich im tra­di­tio­nel­len Wein­haus Zipf in Miltenberg.

Mein Tipp: Den bes­ten Über­blick über Chur­fran­ken, den Oden­wald und Spes­sart, über Bur­gen und Schlös­ser, Wäl­der und Wein­ber­ge, bekommst du bei einem Rund­flug über das Main­tal vom loka­len Flug­platz Mainbullau.

Flug über Churfranken und das Maintal: Klingenberg mit Clingenburg

Flug über Chur­fran­ken und das Main­tal: Klin­gen­berg mit Clingen­burg. (Mit Regen auf dem Fenster)

Whis­ky made in Churfranken

Ein Kat­zen­sprung von Mil­ten­berg ent­fernt liegt Rüdenau. Gleich am Orts­an­fang liegt Deutsch­lands größ­te Whis­ky Destil­le­rie. „Sin­gle Malt Whis­ky made in Ger­ma­ny“.
Mit ihren 30 Mit­ar­bei­tern pro­du­ziert die Destil­le­rie 2021 200.000 Liter Alko­hol „LPA“. Geplant sind letzt­lich bis zu 500.000. Das ehr­gei­zi­ge Ziel ist es zu den Top 10 der Welt auf­zu­schlie­ßen. 

Das ori­gi­na­le Equip­ment der Destil­le­rie wur­de größ­ten­teils aus Schott­land nach Rüdenau ver­schifft. Malt kommt aus der Umge­bung. Ein­mal im Jahr kommt eine Ladung bes­tes Torf-Malz aus Schott­land. Wobei der Torf für den rau­chi­gen Geschmack des Sin­gle Malt Whis­key sorgt.
St Kili­an hat zur Zeit 244 Fass­sor­ten: aus ver­schie­de­nen Höl­zern und Belegung.

Whis­ky-Lieb­ha­ber sind offen­bar eine beson­de­re Spezies.
Es gibt zur Zeit 800 pri­va­te Fass­be­sit­zer, die alle ein 30-Liter-Fass bei St Kili­an lagern. Dabei kann der Kun­de aus 6 unter­schied­li­chen Fass­ty­pen wäh­len. Der per­sön­li­che Whis­key wird dann nach 3 Jah­ren Lage­rung je nach Bedarf in eige­ne Fla­schen abge­füllt. Prei­se zwi­schen 1.900 und 2.700 € für das Fass. Alles inklu­si­ve, d.h. incl Steu­ern, Ver­si­che­rung, eige­nem Label, Lage­rung etc. Ca 40 — 50 Fla­schen a 0,5 L.

Wie­der zu Hau­se in Ber­lin neh­me ich ein paar Tage spä­ter an einem Online-Tas­ting teil. Dafür wur­den 7 Pro­ben in klei­ne Fla­schen abge­füllt und in einer Box verschickt. 
So sieht Mar­ke­ting in der heu­ti­gen Zeit aus…

Amor­bach & Klin­gen­berg mit Clingenburg

In der Regi­on Chur­fran­ken liegt alles dicht beieinander. 
Mei­ne nächs­te Unter­kunft ist das etwas außer­halb von Amor­bach im Natur­park Baye­ri­scher Oden­wald gele­ge­ne Land­ho­tel Schaf­hof*. Es liegt so idyl­lisch in einem Tal mit Weit­sicht, dass ich gut nach­voll­zie­hen kann, war­um hier auch ger­ne gehei­ra­tet wird. 

Churfranken: Gemütliches Zimmer im Landhotel Schafhof bei Amorbach

Gemüt­li­ches Zim­mer im Land­ho­tel Schafhof

Von Amor­bach mache ich einen kur­zen Aus­flug zur Clingen­burg nach Klin­gen­berg. Die Ursprün­ge die­ser stau­fi­schen Höhen­burg gehen zurück bis ins 12te Jhdt. Heu­te ist es eine weit­läu­fi­ge Rui­ne in der im Som­mer auf einer klei­nen Open-Air-Büh­ne die Clingen­burg-Fest­spie­le statt­fin­den. Von der zur Burg gehö­ren­den Restau­rant­ter­ras­se hat man einen gran­dio­sen Blick über den direkt dar­un­ter lie­gen­den Wein­berg auf den Ort Klin­gen­berg. Da passt es opti­mal, wenn einem die Besit­ze­rin die­ses Wein­bergs, Anja Strit­zin­ger, alles Wis­sens­wer­te über den Bio-Wein­bau­be­trieb bei einer Ver­kos­tung vor Ort erzäh­len kann.

Clingenburg mit Freilichtbühne in Klingenberg

Clingen­burg mit Freilichtbühne

Churfranken: Blick von der Clingenburg auf Weinberge und Klingenberg

Blick von der Clingen­burg auf Wein­ber­ge und Klingenberg

Temp­ler­haus Amor­bach aus dem Jahr 1291
Eine Sehens­wür­dig­keit ganz ande­rer Art ist das soge­nann­te Temp­ler­haus in Amor­bach. Es ist eines der ältes­ten und best­erhal­te­nen Fach­werk­ge­bäu­de Deutsch­lands. Die Ursprün­ge gehen zurück bis Anfang des 12. Jhdt.
Wei­te­re Info über das Temp­ler­haus und zu den regel­mä­ßi­gen Füh­run­gen gibt es beim Infor­ma­ti­ons­zen­trum Baye­ri­scher Oden­wald, Tel. 09373/200574 oder www.amorbach.de

Bürg­stadt mit Aus­flug zur Henneburg

Orts­wech­sel: Ich che­cke im Land­ho­tel Adler* in Bürg­stadt ein.  Nach­dem ich mir anschlie­ßend in Freu­den­berg am Main beim Rad­lereck ein E‑Bike aus­ge­lie­hen habe, mache ich mich am Main ent­lang auf dem Weg ins 18 km ent­fern­te Stadtprozelten. 
Gut zu wis­sen: Unter­wegs fällt mir eine Lade­säu­le für E‑Bikes auf. Im Rah­men des Pro­jek­tes „Wald erFah­ren“ betei­li­gen sich im Spes­sart 49 Kom­mu­nen an die­sem Kon­zept. Es gibt ins­ge­samt 98 Lade­sta­tio­nen  an denen man sein E‑Bike kos­ten­los auf­la­den kann. Auf der Web­sei­te fin­det man auch einen Über­blick über die Rad­we­ge in Churfranken.

E-Bike Ladestation in Churfranken

E‑Bike Lade­sta­ti­on in Churfranken

Über Stadt­pro­zel­ten thront die Hen­ne­burg,  die ursprüng­lich Burg Pro­zel­ten hieß. Von dort oben hat man einen herr­li­chen Weit­blick über das Maintal.

Die um das Jahr 1200 gebau­te Burg gilt wohl als die schöns­te und best­erhal­te­ne Burg Bay­erns. Bei mei­nem Besuch war sie lei­der wegen Sanie­rungs­maß­nah­men der bei­den Berg­frie­de noch bis Herbst 2021 geschlos­sen. Eigent­lich ist die Hen­ne­burg ganz­jäh­rig geöff­net und kos­ten­frei zugänglich.

Henneburg in Stadtprozelten

Hen­ne­burg in Stadtprozelten

Testlauf vom Bogenparcours an der Henneburg in Stadtprozelten

Test­lauf vom Bogen­par­cours an der Henneburg

Blick von der Henneburg auf Stadtprozelten und das Maintal

Blick von der Hen­ne­burg auf Stadt­pro­zel­ten und das Maintal

Gro­ße Ereig­nis­se wer­fen aber bereits ihre Schat­ten vor­aus. Ein neu­er Päch­ter für den Schank­be­trieb mit Erleb­nis­gas­tro­no­mie ist gefun­den. Die Burg­schen­ke soll ein mög­lichst authen­ti­sches, mit­tel­al­ter­li­ches Ambi­en­te vermitteln.
Zusätz­lich gibt es einen Bogen­par­cours mit 30 Sta­tio­nen und 90 Zie­len von 6 km Län­ge rund um die Henneburg.
Ein Treff­punkt für Bogen­schüt­zen aus ganz Europa.
Die ent­spre­chen­de Rund­tour fin­det ihr nach Fer­tig­stel­lung auf Out­door­Ac­ti­ve.

Zurück in Bürg­stadt stat­te ich der Mar­tins­ka­pel­le noch einen Besuch ab. Sie gehört zu den ältes­ten erhal­te­nen Kir­chen­bau­ten im frän­ki­schen Raum. Ihr „Stamm­baum“ reicht zurück bis ins Jahr 950! Sie wur­de 1593 mit 40 Wand­bil­dern aus­ge­malt. Auf ihr sind mit Ver­sen kom­men­tier­te Bege­ben­hei­ten aus dem Alten und Neu­en Tes­ta­ment dargestellt.

Innenraum der Martinskapelle in Bürgstadt

Mar­tins­ka­pel­le in Bürgstadt

Wandbilder der Martinskapelle in Bürgstadt

Mein Tipp: Die Mar­tins­ka­pel­le ist meis­tens ver­schlos­sen. Den Schlüs­sel für die Besich­ti­gung kann man sich neben­an in der Gärt­ne­rei Kling holen (Sonn­tags in der Vino­thek). Klei­ne Spen­de erwünscht. 

Zum Glück gehört zu mei­nem Hotel Adler ein ange­neh­mes Restau­rant, das sich der Slow Food Phi­lo­so­phie ver­schrie­ben hat. Und da ich mit­ten in einer Wein­re­gi­on unter­wegs bin, genie­ße ich zum Abend­essen einen herr­li­chen Wein des nahe­bei lie­gen­den Wein­gu­tes Rudolf Fürst. Das gehört bekann­ter­wei­se zu den deut­schen Spitzenweingütern!

Abend­essen im Land­ho­tel Adler: Rin­der­fi­let auf getrüf­fel­ten Nudeln und Scha­lot­ten + Fri­sche Bee­ren mit Sil­va­ner-Wein­schaum an Vanilleeis

Mil­ten­berg Sehenswürdigkeiten

Am letz­ten Tag mei­nes Kurz­tripps nach Chur­fran­ken ste­hen wei­te­re Sehens­wür­dig­kei­ten von Mil­ten­berg auf dem Pro­gramm. Nicht zuletzt die Besu­cher, die mit den Fluss­kreuz­fahrt­schif­fen auf ihrer Main-Tour in Mil­ten­berg einen Stop machen, brau­chen schließ­lich ein paar Tipps.

Gut zu wis­sen: Es gibt täg­lich um 14 Uhr eine Füh­rung der Tou­rist Infor­ma­ti­on der Stadt Miltenberg.
Mein Tipp: Beson­ders unter­halt­sam + infor­ma­tiv ist eine Füh­rung mit Doro­thea Zöl­ler. Sie kennt sich bes­tens in Chur­fran­ken aus. Mit ihr könnt ihr einen indi­vi­du­el­len Ter­min unter dorothea_zoeller@web.de vereinbaren.

Blick von der Mildenburg auf Miltenberg in Churfranken

Blick von der Mil­den­burg auf Miltenberg

An ers­ter Stel­le der Mil­ten­berg Sehens­wür­dig­kei­ten ist natür­lich die über dem Ort thro­nen­de Mil­den­burg zu nen­nen. Sie wur­de um 1225 errich­tet. Von dort oben lohnt schon­mal der Aus­blick über das Main­tal. In der Burg selbst fand bei mei­nem Besuch gera­de eine gro­ße Kunst­aus­stel­lung statt. Dar­über­hin­aus gibt es auf der Mil­den­burg noch die all­jähr­lich statt­fin­den­den Thea­ter­ta­ge im Frei­licht­thea­ter im Burg­hof. In 2021 ist das „Viel Lärm um nichts“ von Wil­liam Shakespeare.

Die wohl schöns­ten Häu­ser Mil­ten­bergs wur­den im 16. und begin­nen­den 17. Jahr­hun­dert erbaut. Vie­le davon ste­hen im ältes­ten Teil Mil­ten­bergs, im soge­nann­ten Schwarz­vier­tel zwi­schen Schwert­fe­ger Tor und Marktplatz.

Marktplatz mit Schnatterloch in Miltenberg

Markt­platz mit Schnatterloch

Ein male­ri­sches Foto­mo­tiv ist der Markt­platz mit sei­nen Fach­werk­häu­sern und dem Blick zur Mil­den­burg. In der Mit­te steht der Markt­brun­nen „Schnat­ter­loch“. Ein wei­te­rer Brun­nen steht nahe­bei auf der Main-Pro­me­na­de: der Staf­fel­brun­ser Brun­nen. Dar­ge­stellt sind drei Typen, die in das Was­ser­be­cken pin­keln. Der (his­to­ri­sche) Hin­ter­grund besagt, dass die Mil­ten­ber­ger frü­her als Staf­fel­brun­ser ver­spot­tet wur­den, weil sie ger­ne von den Stu­fen (= Staf­feln) ihrer Häu­ser gegen das stei­gen­de Was­ser des Mains ange­pin­kelt haben sol­len. Zur Erhei­te­rung der Besu­cher ste­hen die Mil­ten­ber­ger zu ihrem Spitz­na­men und kon­tern mit dem Staffelbrunser-Brunnen.
Zur Ehren­ret­tung sei gesagt, dass es unter­schied­li­che Legen­den zur Erklä­rung gibt.

Staffelbrunserbrunnen in Miltenberg

Staf­fel­brun­ser­brun­nen in Miltenberg

Als Kir­che in Mil­ten­berg möch­te ich nur kurz die Fran­zis­ka­ner­kir­che am Engel­platz erwäh­nen. Die römisch-katho­li­sche Barock­kir­che gehört zum 1630 gegrün­de­ten Franziskanerkloster.

Gast­haus Zum Riesen
Beson­ders stolz sind die Mil­ten­ber­ger auf ihr „ältes­tes Gast­haus“ Deutsch­lands, Zum Rie­sen.

1411 wird das Gast­haus zum ers­ten­mal urkund­lich erwähnt. 
Der heu­ti­ge Bau steht seit 1590.
Auf jeden Fall scheint es die ältes­te Fürs­ten­her­ber­ge Deutsch­lands zu sein.

Gasthaus Zum Riesen in Miltenberg

Gast­haus Zum Riesen

Bier-Probierset im Gasthaus Zum Riesen in Miltenberg: Pils, Bayrisch hell, Schwarzviertler, Weizen hell, Bock, Riesen Spezial, Kräusen

Bier-Pro­bier­set im Gast­haus Zum Rie­sen in Mil­ten­berg: Pils, Bay­risch hell, Schwarz­viert­ler, Wei­zen hell, Bock, Rie­sen Spe­zi­al, Kräusen

Anrei­se nach Churfranken

Deut­sche Bahn
Ich bin mit der Bahn aus Ber­lin nach Mil­ten­berg ange­reist. Ber­lin — Hanau (umstei­gen) — Aschaf­fen­burg (umstei­gen) — Miltenberg.
Von Aschaf­fen­burg geht es wei­ter mit der Regio­nal­bahn oder dem Regio­nal­ex­press zu vie­len wei­te­ren der 25 Ort­schaf­ten Churfrankens.
Wei­te­re Info über regio­na­le Zubrin­ger-Unter­neh­men in Churfranken.

Flugzeug
Flug­ha­fen Frankfurt/Main. Zug oder Auto nach Aschaf­fen­burg. Wei­ter s.o. bzw. s.u.

Auto
Von Würz­burg über die A3, Aus­fahrt Wert­heim, dann am Main entlang
über die A81, Aus­fahrt Oster­bur­ken, über Buchen und Walldürn
Von Frank­furt über die A3, Aus­fahrt Stock­stadt, über die aus­ge­bau­te B469
Aus Rich­tung Süden über die A5 oder A67 bzw.
Von Nor­den kom­mend über die A45 auf die A3, Aus­fahrt Stock­stadt, dann über die aus­ge­bau­te B469

Mehr über Genuss-Tipps in Chur­fran­ken erfahrt ihr bei Hubert auf dem Tra­vel­ler­blog.

Offen­le­gung: Ich habe Chur­fran­ken im Rah­men einer Pres­se­rei­se besucht.
Die­ser Bei­trag ent­hält Emp­feh­lungs­links. Wenn du über die­se Links* etwas buchst, erhal­te ich eine klei­ne Pro­vi­si­on. Du hast kei­ne Mehr­kos­ten, unter­stützt aber dadurch mei­ne Arbeit. Dafür bedan­ke ich mich.

Eure Beloh­nung für mei­nen Bei­trag ist es, wenn Ihr ihn auf Eurem Social Net­work teilt. Danke!

4 Kommentare

  1. Barbara Dehner sagt

    Hal­lo lie­ber Pepo, schön geschrie­ben und sehr infor­ma­tiv. Es freut mich immer, von Dir zu sehen und dass Du immer noch Spass hast zu rei­sen. LG Barbara

    • Hal­lo Barbara,
      dan­ke für das Feedback.
      Der Spass wird mir sicher nicht so bald ver­ge­hen. Aller­dings ist es natür­lich in die­sen Zei­ten lei­der beson­ders schwierig…
      LG, pepo

  2. Der Staf­fel­brun­ser­brun­nen ist ja ein ech­ter Eye-Catcher. 😂
    Der gan­ze Ort Mil­ten­berg sieht sehr inter­es­sant aus. Ich lie­be ja alte Fachwerk-Orte.
    Vie­len Dank für den schö­nen Tipp.
    Vie­le Grüße
    Annette

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.