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Queens­town — Mek­ka für den Fun-Sport

Queens­town wird ger­ne als Welt-Haupt­stadt(!) des Sports bezeich­net. Die Stadt ist berühmt für ihren Fun-Sport. Es gibt aber auch schö­ne Wan­de­run­gen + Boots­fahr­ten. Tipps zu Restau­rants & Unter­künf­ten.

Queenstown Tipps: Luge / Sommerrodelbahn (Luge) mit Blick auf Queenstown, Neuseeland, @PetersTravel

Queens­town Tipps: Som­mer­ro­del­bahn (Luge) mit Blick auf Queens­town

Queenstown Tipps: Relaxen auf dem Rasen an der Marine Parade, @PetersTravel

Queens­town Tipps: Rela­xen auf dem Rasen an der Mari­ne Para­de

Queenstown Tipps: Strand an der Marine Parade, Neuseeland, @PetersTravel

Strand an der Mari­ne Para­de

Mich inter­es­siert, was die sehr tou­ris­ti­sche Stadt noch außer all den sport­li­chen Akti­vi­tä­ten zu bie­ten hat (um die es natür­lich auch geht).
Natür­lich sind da erst­mal die zahl­rei­chen Knei­pen, in denen abends Par­ty ange­sagt ist. Abge­se­hen vom Fei­ern und den unzäh­li­gen Fun-Sport­ar­ten ist Queens­town bekannt für sei­ne Land­schaft und für den „Ferg­bur­ger”, einen Ham­bur­ger-Laden. Nicht irgend­ei­ner, son­dern DER Ham­bur­ger-Laden schlecht­hin. Mehr dar­über dem­nächst in mei­nem Extra-Bei­trag.

Queenstown Tipps: Schlange vor dem Fergburger, Neuseeland, @PetersTravel

Queens­town Tipps: Schlan­ge vor dem Ferg­bur­ger

Queens­town ist hipp und ange­sagt!

Und das nicht nur bei den Par­ty­peop­le.
Nicht umsonst gibt es hier neben den Cam­ping­plät­zen, Motels, Hos­tels und Back­pa­cker­un­ter­künf­ten eine gro­ße Ansamm­lung von Lod­ges und Bou­ti­quho­tels bis hin zu inter­na­tio­na­len Hotels im Luxus­sek­tor.
Noble Restau­rants sind reich­lich ver­tre­ten. Auch der exclu­si­ve, gut besuch­te Lou­is Vuit­ton-Laden an der See-Pro­me­na­de neben dem alt­ehr­wür­di­gen Eichart’s Pri­va­te Hotel zeugt von  ent­spre­chen­der Kund­schaft.

Der Stadt­kern ist klein: es gibt ein paar Fuß­gän­ger­zo­nen, zwei, drei Haupt­stra­ßen und die schö­ne Strand­pro­me­na­de Mari­ne Para­de am Lake Waka­ti­pu
Alles kann man bequem in 15 Minu­ten abge­hen.

Queens­town — Haupt­stadt des Sports

Queens­town liegt am Lake Waka­ti­pu. Die Stadt  nennt sich ger­ne die inof­fi­zi­el­le Welt-Haupt­stadt(!) des Sports.
Ich glau­be es gibt hier dies­be­züg­lich nichts, was es nicht gibt.
Ent­spre­chend groß ist das Ange­bot: von Kayak über Moun­tain­bi­ken, Heli­bi­king, Rei­ten, diver­se Bun­gy-Sprün­ge, Swing­li­ne, Para­gli­ding, Sky­di­ven, Bal­lon­fah­ren, Cano­py, Raf­ting, Was­ser­ski, Segeln, Stan­dUp Padd­le,  Jet-Boot fah­ren bis hin zum Fly­board, „auf dem Strahl eines Jet­skis über dem Was­ser schwe­ben“ a la James Bond.

Wenn man mit der Gon­do­la auf den Berg fährt, kann man oben auch noch „lugen“. Das ist eine Art Sei­fen­kis­ten-Pis­te aus Beton. Hier sind sogar Väter mit ihren Kin­dern unter­wegs..

Ein­ma­lig scheint mir Hydro Attack zu sein: Ein Boot, das auss­sieht wie die Kan­zel eines Star­figh­ters. Das „Opfer“ sitzt hin­ter dem Pilo­ten. Das Boot oder bes­ser Geschoss beschleu­nigt in 3,9 Sekun­den von 0 auf 80 kmh. Es pflügt durch das Was­ser, „taucht“ 5 Fuß unter, um dann bis zu 18 Fuß aus dem Was­ser in die Luft zu schie­ßen. Anschei­nend sind selbst Rol­len damit mög­lich. Der Spaß kos­tet für 15 Minu­ten 149 NZ$ (100€)

Kurz vor Queens­town, bei der Kawa­ru Bridge, gibt es noch den Urva­ter des Bun­gy, einen mit 43 Metern sicher nicht so spek­ta­ku­lä­ren Sprung von einer Brü­cke (195 NZ$/133€). Hier soll Bun­gy durch AJ Hackett und Hen­ry von Asch 1988 sei­nen Anfang gehabt haben.

World’s First Human Cata­pult

Seit August 2018 gibt es die neu­es­te Attrak­ti­on, den World’s First Human Cata­pult im Nevis Val­ley..

Da vie­le der Akti­vi­tä­ten etwas außer­halb lie­gen, ist meis­tens der Shut­tle des Ver­an­stal­ters im Preis ein­ge­schlos­sen.

Queenstown Fun-Sport: Hydro Attack, Neuseeland, @PetersTravel

Queens­town Fun-Sport: Hydro Attack

Tipps: Alles außer Fun-Sport

Eine Boots­fahrt auf dem Lake Waka­ti­pu

Die Lage am See Waka­ti­pu mit dem Blick auf die Ber­ge ist schon wun­der­schön.
Beson­ders popu­lär scheint die Damp­fer­fahrt mit der TSS Earnslaw.
Mehr­fach am Tag kann man mit dem his­to­ri­schen, 104-Jah­re altem Steam­ship eine Fahrt unter­neh­men.
Dau­er: 1 1/2 Stun­den, 59 NZ$ (40€).
Natür­lich gibt es auch noch ande­re Boo­te.

Queenstown Tipps: Dampferfahrt mit der TSS Earnslaw @PetersTravel

Queens­town Tipps: Damp­fer­fahrt mit der TSS Earnslaw

Wan­de­run­gen in und um Queens­town

Lakesi­de Walk vor­bei am Queens­town Gar­dens
Eine ein­fa­che und schö­ne Wan­de­rung beginnt mit einem Spa­zier­gang bis zum restau­rier­ten Bath Café am Ende der See­pro­me­na­de. Von dort geht es wei­ter ent­lang der Bucht auf der gegen­über­lie­gen­den Sei­te vom Hafen.
Der Lakesi­de Walk ver­läuft dann unter­halb des herr­li­chen Queens­town Gar­dens. Dort gibt es einen Rosen­gar­ten, den Bow­ling Club und ver­streu­te, ein­zel­ne Gedenk­stei­ne, deren Prä­sen­ta­ti­on ich sehr ori­gi­nell und aus­ge­fal­len fand. Wenn man den gan­zen Weg am See ent­lang geht, gelangt man bis ins 7km ent­fern­te Frank­ton.

Tiki Trail
Der Tiki Trail (1 1/2 — 2 Stun­den Hin/Rück) ist eine kür­ze­re Wan­de­rung. Er star­tet bei der Tal­sta­ti­on der Gondola/Seilbahn und geht durch den Wald hoch zur Berg­sta­ti­on.
Der unte­re Teil geht über unre­gel­mä­ßi­gen, fel­si­gen Unter­grund und über ein paar Trep­pen. Die letz­ten 600 Meter dann über eine ein­fa­che Stra­ße für Ver­sor­gungs­fahr­zeu­ge. Unter­wegs kreuzt man gele­gent­lich die Abfahrt­stre­cke der Moun­tain­bi­ker.
Oben — auf der Aus­sichts­platt­form des moder­nen Restau­rants oder beim Para­sai­ling­start­platz — hat man einen tol­len Blick auf das im Tal lie­gen­de Queens­town, den See Waka­ti­pu und die gegen­über­lie­gen­den Ber­ge wie zB die Remar­kab­les.
Hier oben befin­det sich eine Luge-Bahn (Som­mer­ro­del­bahn) auf der man in klei­nen „Sei­fen­kis­ten“ die Stre­cke fami­li­en­freund­lich run­ter­fah­ren kann. Und da wir in Queens­town sind kann man hier natür­lich auch bun­gy­sprin­gen, Zipli­ne run­ter­dü­sen oder para­sai­len.

Queens­town Hill Walk
Die­ser Weg führt qua­si auf den gegen­über­lie­gen­den Berg von der Gon­do­la. Für den Hin/­Rück-Weg soll­te man 2–3 Stun­den ein­pla­nen. Den anstren­gends­ten Teil fand ich noch in der Stadt die bei­den stei­len Stra­ßen am Anfang (Ballarat St und Malag­han St). Der eigent­li­che Weg führt dann viel durch schat­ti­gen Wald. Fast die gan­ze Stre­cke ist es dann ein rich­ti­ger Weg, also kei­ne unre­gel­mä­ßi­gen Stei­ne o.ä. Wenn man den „Bas­ket of Dreams“ erreicht hat, ist es nur noch eine Vier­tel­stun­de. Am Ende führt der Weg zwar noch wei­ter, wird dann aber zu Pri­vat­grund, des­sen Zutritt nicht gestat­tet ist.

Ben Lomond Sum­mit Track
Der Ben Lomomd Trail (11km hin und zurück, 6–8 Stun­den) ist eineTa­ges­wan­de­rung von Queens­town auf den 1.748m hohen Berg.

Arrow­town (Mit Bus oder Auto)
Wenn ich ein Auto hät­te, wür­de ich auf jeden Fall einen Aus­flug in die 23 Kilo­me­ter ent­fern­te, ehe­ma­li­ge Gold­grä­ber­stadt Arrow­town machen. Es gibt aber auch einen loka­len Bus.
Aller­dings kom­men auch vie­le ande­re auf die Idee den klei­nen Ort zu besu­chen!

Mein Tipp: Wana­ka
Last not least: Wem es in Queens­town zu tou­ris­tisch ist, dem lege ich mei­ne nur eine Stun­de ent­fern­te Lieb­lings­stadt Wana­ka ans Herz.

Queenstown Tipps: Queens Hill Walk, Neuseeland @PetersTravel

Queens­town Hill Walk

Queenstown Tipps: Aussicht vom Queenstown Hill Walk, Neuseeland, @PetersTravel

Queens­town Tipps: Aus­sicht vom Queens­town Hill Walk

Tipps zu Restau­rants, Cafés, Bars und Unter­künf­ten

Restau­rants, Cafés und Bars

Zu den edle­ren Restau­rants zäh­len zB The Gril­le und das ele­gan­te Bots­wa­na But­che­ry an bzw. in der Nähe der Strand­pro­me­na­de.
Rata Der Star­koch Josh Emett liegt mit sei­nem Restau­rant etwas ver­steckt in der 43 Ballarat Street.
Prime Restau­rant Das Restau­rant liegt über der Lodge Bar im ers­ten Stock. Zusätz­lich zum guten Essen hat man durch die gro­ße Fens­ter­front einen guten Blick auf den Hafen.
Public, Finz und Pier 19 an der Water­front fand ich alle gut. Hier kann man nicht viel falsch machen.
HALO For­bid­den Bite Hel­les, luf­ti­ges Restau­rant. In der Camp Street neben den klei­nen Kir­chen St. Peters und St. Andrews
Ferg­bur­ger, 42 Sho­to­ver St  Die­ser Ham­bur­ger-Laden ist eine Insti­tu­ti­on und bekannt in ganz Neu­see­land. Täg­lich geöff­net von 8:30 mor­gens bis 5 Uhr am nächs­ten Mor­gen!
MEIN TIPP: The Bath Café, Mari­ne Para­de. Am Ende der Strand­pro­me­na­de liegt die­ses atmo­sphä­ri­sche Café in einem restau­rier­ten Strand­pa­vil­lon aus dem Jahr 1921. Wur­de im Febru­ar 1997 wie­der­eröff­net.
Vudu Café und Cho­co­la­te Pata­go­nia machen mich immer glück­lich mit Café oder Eis und süßen Schwei­ne­rei­en.
Bars: Jede Men­ge, zB die offen­sicht­lich legen­dä­re  The World Bar (auch Restau­rant), Loco (neben The Base) in der Sho­to­ver St und nicht zuletzt die ab 12 Uhr geöff­ne­te Ice Bar in der alles aus Eis ist und min­des­tens Minus 5 Grad herr­schen (extra Klei­dung wie Hand­schu­he, Jacke wer­den gestellt) in der Stea­mer Wharf
The Lodge Bar (See­pro­me­na­de) neben dem Vudu Café ist eine edle­re Bar.

Queenstown Tipps: Bath Café am Ende der Strandpromenade, Neuseeland, @PetersTravel

Queens­town Tipps: The Bath Café am Ende der Strand­pro­me­na­de

Queenstown Tipps: Queenstown Gardens, Neuseeland @PetersTravel

Queens­town Tipps: Queens­town Gar­dens

Queenstown Gardens Infotafel, Neuseeland @PetersTravel

Unter­künf­te

Eichart’s Pri­va­te Hotel, Mari­ne Para­de.  Luxus. Gehört zu einer Grup­pe mit dem Restau­rant The Gril­le (im sel­ben Haus) und dem etwas dunk­len Luxus­ho­tel The Spi­re.
Crow­ne Pla­za, Lake Espla­na­de. Tol­le Lage. Moder­nes Hotel. Über­zeu­gen­des Design mit Ter­ras­sen zum See und einem Restau­rant mit Glas­front.
Hil­ton Hotel scheint 20 Minu­ten außer­halb zu lie­gen. Ich kann also nichts dazu sagen.
Holi­day Inn liegt eben­falls etwas außer­halb.
Lake Front Apart­ments, St Omer Court. Direkt gegen­über dem See.
YHA Lakefront Ca 1km außer­halb des Zen­trums mit direk­tem Blick auf den See liegt die­ses Hos­tel mit Dorms & Pri­va­te Rooms. Gro­ße Küche. Frei­es WiFi. Nicht zu ver­wech­seln mit dem YHA City Cen­ter.
Bum­bles Back­pa­ckers, Dorm 36, DZ 76 NZ$ (52€).  Lake Esplanade/Brunswick St
Nomads Mit­ten­drin liegt die­ser Back­pa­cker. Klei­ne Küche. Relax­te Atmo­sphä­re. Sau­na! Macht für einen BP der Nomads-Ket­te einen geho­be­ne­ren Ein­druck.
YHA City Cen­ter und das gegen­über­lie­gen­de The Base kann ich nicht emp­feh­len!

Queenstown Tipps: Bergstation der Gondola 1, Neuseeland, @PetersTravel

Queenstown Tipps: Blick auf Queenstown von der Bergstation der Gondola, Neuseeland @PetersTravel

Queens­town Tipps: Blick auf Queens­town von der Berg­sta­ti­on der Gon­do­la

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3 Kommentare

  1. Hal­lo Peter,
    Neu­see­land steht bei mir auch ganz oben auf der Rei­se­lis­te. Ich recher­chie­re im Moment recht viel über Neu­see­land und lass mich ger­ne inspi­rie­ren. So bin ich auf dei­nen Bei­trag gesto­ßen. Dass Queens­town so sport­fa­na­tisch ist, habe ich noch nicht gewusst. Dei­ne Fotos sehen ja auch ganz toll aus. Das unter­streicht mein Vor­ha­ben.

    Vie­le Grü­ße,
    Ste­fa­nie

  2. Hal­lo Ste­fa­nie,
    ja, es lohnt sich auf jeden Fall. Wobei ich mit dem Wet­ter etwas Pech hat­te. Ich hat­te nicht erwar­tet, dass es teil­wei­se mit 13 Grad doch recht frisch für den hie­si­gen Som­mer war.
    Und Wana­ka soll­test du ein­bau­en…
    BG, Peter

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