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Apri­ca­le, Bajar­do und Dol­ce­ac­qua — High­lights in Ligu­ri­en

Highlights in Ligurien Totale von Bajardo Copyright Peter Pohle PetersTravel

Die 3 Orte Apri­ca­le, Bajar­do und Dol­ce­ac­qua sind tou­ris­ti­sche Sehens­wür­dig­kei­ten in der Nähe von San Remo, Bor­dig­he­ra und Ven­ti­miglia in Ligu­ri­en. Bei strah­len­dem Son­nen­schein mache ich mich auf den Weg zu einer Sight­see­ing Tour.

All die­se 3 Orte kann man bequem nach­ein­an­der besu­chen.
Im Som­mer haben Bajar­do, Apri­ca­le und Dol­ce­ac­qua  zumin­dest eines gemein­sam: alle Orte sind total über­lau­fen. In den schma­len Gas­sen herrscht ein Geschie­be und Gedrän­ge wie es schlim­mer kaum sein kann. Jetzt, im Novem­ber, ist alles ganz ent­spannt. Und das auch noch bei 19 Grad und abso­lu­tem Kai­ser­wet­ter.

Highlights in Ligurien Totalen von Apricale Copyright Peter Pohle PetersTravel

High­lights in Ligu­ri­en: Apri­ca­le

Sehenswürdigkeiten in Ligurien Apricale, Ausblick mit Baum

Sehens­wür­dig­kei­ten in Ligu­ri­en: Apri­ca­le

Apri­ca­le — Städ­te-High­light in Ligu­ri­en

Highlights in Ligurien Fresko in Apricale Copyright Peter Pohle PetersTravel

Fres­ko in Apri­ca­le

Der im 9. Jahr­hun­dert gegrün­de­te Ort Apri­ca­le (gut 600 EW) liegt 15 km nörd­lich von Ven­ti­miglia. Er zählt zu den „schöns­ten Dör­fern Ita­li­ens“. Für Autos gibt es in dem ver­win­kel­ten, auf einem Berg gele­ge­nen Dorf, kei­nen Platz. Wie auch?
Es gibt ein Laby­rinth aus engen, stei­len Gas­sen mit gro­bem Kopf­stein­pflas­ter. An vie­len Wän­den sind Wand­ma­le­rei­en ver­schie­de­ner Künst­ler aus Anlass des „Gior­na­ta dell’Affresco“, einer Ver­an­stal­tung für Fres­ken­ma­le­rei.

Highlights in Ligurien Briefkasten in Apricale Copyright Peter Pohle PetersTravel

Brief­kas­ten in Apri­ca­le

Vie­le Häu­ser haben indi­vi­du­ell gestal­te­te Brief­käs­ten. Offen­sicht­lich über­nach­ten Tou­ris­ten hier auch ganz ger­ne, denn im Gewirr der Gas­sen taucht immer wie­der ein neu­es, male­ri­sches B&B auf.
Unmit­tel­bar über der zen­tral gele­ge­nen Piaz­za Vit­to­rio Ema­nue­le II befin­den sich der Kir­chen­vor­platz und das von einem Glo­cken­turm über­rag­te San Bar­to­lo­meo-Ora­to­ri­um mit einer schö­nen Barock­fas­sa­de. Innen ist sie sehens­wert, aller­dings nur am Nach­mit­tag geöff­net. Noch wei­ter oben ste­hen die Pfarr­kir­che und die Lehns­burg — heu­te Cas­tel­lo del­la Lucer­to­la genannt.
Und dann traue ich mei­nen Augen nicht: hoch oben auf dem Dach des Kirch­turms ist deut­lich die Sil­hou­et­te eines Fahr­rads zu sehen (spä­ter erfah­re ich, dass es dort oben im Jahr 2000 befes­tigt wur­de). Ich fra­ge mich, was wohl die Bewoh­ner dar­über den­ken?

Highlights in Ligurien Gasse in Apricale Copyright Peter Pohle PetersTravel

High­lights in Ligu­ri­en: Apri­ca­le

Highlights in Ligurien Gasse mit Fresko in Apricale Copyright Peter Pohle PetersTravel

Sehenswürdigkeiten in Ligurien: Apricale, Kirchturm mit Fahrrad Copyright Peter Pohle PetersTravel

Apri­ca­le, Kirch­turm mit Fahr­rad

Bajar­do (Mein Titel­bild)

Der Ort hat gut 300 Ein­woh­ner. Sein his­to­ri­scher Orts­kern exis­tiert bereits seit dem ers­ten Jahr­tau­send vor Chris­tus. Beson­ders sehens­wert ist die auf dem höchs­ten Punkt ste­hen­de Rui­ne. Ehe­mals eine Burg, wur­de sie im sieb­ten Jhdt. teil­wei­se durch eine Kir­che ersetzt. Im Jah­re 1887 kam es wäh­rend eines Got­tes­diens­tes zu einem Erd­be­ben bei dem zahl­rei­che Men­schen star­ben, weil das Dach ein­stürz­te.

Highlights in Ligurien Kirche in Bajardo Copyright Peter Pohle PetersTravel

High­lights in Ligu­ri­en: Kir­che in Bajar­do

Highlights in Ligurien Dolceacqua mit Brücke und Burg Copyright Peter Pohle PetersTravel

Sehens­wür­dig­kei­ten in Ligu­ri­en: Dol­ce­ac­qua mit Brü­cke und Burg

Sehenswürdigkeiten in Ligurien Burgruine von Dolceacqua

Burg­rui­ne von Dol­ce­ac­qua

Dol­ce­ac­qua — Ligu­ri­en Sehens­wür­dig­kei­ten

Highlights in Ligurien: Kunstinstallation mit Schirmen in Dolceacqua Copyright Peter Pohle PetersTravelDer Ort Dol­ce­ac­qua (gut 2000 EW) liegt 10 km nörd­lich von Ven­ti­miglia und ist der mit Abstand größ­te die­ser drei sehens­wer­ten Orte.
Ober­halb des Städt­chens thront majes­tä­tisch eine Burg­rui­ne, die ger­ne als Hin­ter­grund für Hoch­zeits­fo­tos her­hal­ten muss.
Das Cas­tel­lo dei Doria stammt aus dem 13ten Jahr­hun­dert und hat eine wech­sel­vol­le Ver­gan­gen­heit hin­ter sich. Das Erd­be­ben von 1887, wel­ches auch gro­ßen Scha­den in Bajar­do anrich­te­te, ließ die schon damals nicht mehr bewohn­ba­re Burg teil­wei­se ein­stür­zen. Die Burg­rui­ne soll zukünf­tig für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen im Som­mer genutzt wer­den.
Eben­falls aus dem 13ten Jahr­hun­dert stammt die zwei­te Sehens­wür­dig­keit der Stadt: Die Bogen­brü­cke Pon­te Vec­chio di Dol­ce­ac­qua, über­spannt auf einer Län­ge von 32 Metern den Fluß Ner­via in einem ein­zi­gen Bogen.
Clau­de Monet ver­ewig­te sie 1884 auf einem Gemäl­de.
Der his­to­ri­sche Orts­kern unter­halb der Burg besteht aus engs­ten, nur für Fuß­gän­ger zugäng­li­chen, male­ri­schen Gas­sen, die soge­nann­ten „Car­rug­gi“. Klei­ne Trep­pen füh­ren steil berg­auf. Hier und dort ein klei­ner Platz, Geschäf­te, Restau­rants und mit­ten­drin immer wie­der ein pit­to­res­kes B&B.
Über einer schma­len Gas­se hän­gen mit Sprü­chen ver­se­he­ne, wei­ße Schir­me: offen­sicht­lich eine Kunst­in­stal­la­ti­on…

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3 Kommentare

      • Natür­lich — es wäre qua­si die Bebil­de­rung des Links zu dei­nem Arti­kel 🙂 Dan­ke Dir.
        Kannst ja mal nach­schau­en, wie ich es in der Kar­te bis­her gemacht habe.

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