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Bet­ti­na Rheims bei Came­ra Work

Ara­bel­la Drum­mond, Pirat and Fire Artist, © Bet­ti­na Rheims
Gale­rie Came­ra Work: Bon­kers – A Fort­night in Lon­don (Durch­ge­knallt — 2 Wochen in London).
Ihre pho­to­gra­phi­sche Kar­rie­re begann Bet­ti­na Rheims (62) Ende der 1970er-Jah­re nach einer kur­zen Tätig­keit als Model, wobei ihr Inter­es­se der Weib­lich­keit in all ihren ero­ti­schen und voy­eu­ris­ti­schen Facet­ten galt.

Neben der Zusam­men­ar­beit mit ange­se­he­nen Mode­ma­ga­zi­nen und Wer­be­agen­tu­ren – für die sie Models wie Kate Moss, Nao­mi Camp­bell oder Clau­dia Schif­fer pho­to­gra­phier­te – publi­zier­te Bet­ti­na Rheims diver­se Pho­to­bän­de, dar­un­ter »Fema­le Trou­ble« (1991) und »Chambre Clo­se« (1992).
Mit der Serie »Modern Lovers« und dem Buch­pro­jekt »Kim«, wel­ches in inten­si­ver Zusam­men­ar­beit mit der Trans­se­xu­el­len Kim Har­low ent­stand, ent­wi­ckel­te sich ein Inter­es­se an der künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit der The­ma­tik Trans­se­xua­lis­mus und Trans­gen­der. Bei ihrem Pro­jekt »Modern Lovers« bezieht sie sich auf das Spiel mit der Andro­gy­ni­tät. Sie ist über­zeugt, dass jeder Mensch bei­de Sei­ten in sich trägt, eine männ­li­che und eine weibliche.
Mit den Wer­ken aus der Serie »Gen­der Stu­dies«, die 2012 bei Came­ra Work aus­ge­stellt wur­den, wirbt sie für das Ver­ständ­nis von Trans­gen­der und zeigt mit ihren Por­trä­tier­ten wie dem aus­tra­li­schen Model Andrej Pejic, dass sexu­el­le Fle­xi­bi­li­tät dem Indi­vi­du­um viel Frei­heit inner­halb der eige­nen Iden­ti­tät einräumt.

Georgie Bee wearing her own amazing shoes, Foto: Bettina Rheims

Geor­gie Bee wea­ring her own ama­zing shoes, © Bet­ti­na Rheims

Came­ra Work prä­sen­tiert jetzt die Aus­stel­lung »Bon­kers – A Fort­night in Lon­don«.
Sich ihrem künst­le­ri­schen Leit­the­ma der Weib­lich­keit, Selbst­dar­stel­lung und Sexua­li­tät wid­mend, erschuf Bet­ti­na Rheims 2013 in Lon­don für die Aus­stel­lung eine Por­trät­se­rie mit 23 Frau­en, die auf­grund ihres Erschei­nungs- und Per­sön­lich­keits­bil­des sowie ihrer media­len Ver­or­tung in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung polarisieren.
Gezeigt wer­den It-Girls, “Töch­ter”, Models, Sty­lis­tin­nen und Stars der sozia­len Netzt­wer­ke. Sie alle soll­ten zum Foto­shoot, die Din­ge mit­brin­gen mit denen sie ger­ne foto­gra­fiert wer­den wollten.
Foto­gra­fiert wur­den unter ande­rem Ara­bel­la Drum­mond (Fetisch-Model) Geor­gie Bee (Desi­gne­rin) oder Amber le Bon (Toch­ter von Simon le Bon (Model+Tochter von Simon le Bon, Sän­ger von Duran Duran).
Auf der Suche nach elek­tri­sie­ren­den Stim­mun­gen und pola­ri­sie­ren­den Frau­en der Socie­ty der Welt­me­tro­po­le, fand sich Rheims inmit­ten von Models, Schau­spie­le­rin­nen und Frau­en der bri­ti­schen Par­ty­sze­ne wieder.

Amber le Bon has lost … her car keys, © Bettina Rheims

Amber le Bon has lost … her car keys, © Bet­ti­na Rheims

Ihre Arbei­ten sind geprägt von einer spür­ba­ren Inti­mi­tät und Nähe der Künst­le­rin zu den Models, wodurch es ihr gelingt, Weib­lich­keit neu zu ent­de­cken und aus einer beson­de­ren Per­spek­ti­ve gerad­li­nig darzustellen.
Bet­ti­na Rheims lebt und arbei­tet in Paris.

Eine Foto­gra­fin, und dadurch eine Aus­stel­lung, die durch­aus polarisiert!

CAME­RA WORK
Kant­stra­ße 149
10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 31007745
Aus­stel­lung bis 29. Novem­ber 2014
Öff­nungs­zei­ten: Diens­tag – Sams­tag ⋅ 11–18 Uhr

Eure Beloh­nung für mei­nen Bei­trag ist es, wenn Ihr ihn auf Eurem Social Net­work teilt. Danke!

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