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Capri Sehens­wür­dig­kei­ten: Tipps zum Capri Urlaub

Marina Piccola, Capri © PetersTravel

Ich bin unter­wegs im Golf von Nea­pel an der Cos­ta Amal­fi­ta­na. Der Besuch von Capri mit sei­nen Sehens­wür­dig­kei­ten und High­lights ist dabei qua­si obligatorisch.
Aus­führ­li­ches Sight­see­ing in Nea­pel, Posi­ta­no, Amal­fi und Sor­rent habe ich bereits hin­ter mir. Den krö­nen­den Abschluss macht jetzt mein Aus­flug für 3 Tage nach Capri.

Capri — Insel der Rei­chen & Schönen?

Capri hat seit Jah­ren den legen­dä­ren Ruf ein Tum­mel­platz der Rei­chen & Schö­nen zu sein. Zumin­dest die Prei­se haben sich die­sem Ruf anschei­nend naht­los ange­passt. Dass Capri nicht preis­wert ist, ist klar. Trotz­dem wäre es scha­de die Insel nur für einen Tages­aus­flug zu besu­chen. Dafür gibt es zu vie­le tol­le Sehens­wür­dig­kei­ten und schö­ne Aus­flü­ge oder Wan­de­run­gen zu machen.
Ich habe die schöns­ten High­lights und Sehens­wür­dig­kei­ten ent­spre­chend den bei­den Haupt­or­ten Capri und Ana­ca­pri ihrer jewei­li­gen Umge­bung zugeordnet. 
Letzt­lich liegt aber alles rela­tiv nah bei­ein­an­der und ist von bei­den Orten gut mit Bus­sen oder Taxi zu erreichen.

Blick von der Villa Lysis auf den Hafen Marina Grande

Blick von der Vil­la Lys­is auf den Hafen Mari­na Grande

Sehens­wür­dig­kei­ten von Capri aus zu erkunden

Tipps + Info zu Capri-Stadt

Der Haupt­ort von Capri wird oft auch als Capri-Stadt bezeich­net. Im Ort gibt es kei­nen Autoverkehr.
In den Mona­ten Juni, Juli, August ist es gera­de in Capri extrem voll. Dann wird der Ort nicht nur von Tages­tou­ris­ten über­rannt und ein Bum­mel durch die male­ri­schen Gas­sen oder einen Platz in einem der Restau­rants zu bekom­men ist mühsam. 
Im Zen­trum, ein paar Schrit­te von der End­sta­ti­on der Bus­se, Taxis und der Berg­sta­ti­on der Funi­co­la­re, liegt der Haupt­platz, die Piaz­za Umber­to I bzw. die Piazzet­ta, mit ihren Cafés und Restau­rants. Die angren­zen­de Via Vit­to­rio Ema­nue­le und die davon abzwei­gen­de Via Came­rel­le sind die Shop­ping­mei­len Capris. Hier reiht sich eine Desi­gner-Bou­tique an die andere.

Gasse mit Café in Capri

Gas­se mit Café

Unmit­tel­bar im Ort lie­gen die Giar­di­ni di Augus­to (s.u.), eine der Top-Sehens­wür­dig­kei­ten. Die meis­ten der Sehens­wür­dig­kei­ten in der nähe­ren Umge­bung von Capri-Stadt erreicht man nur zu Fuß. Für die wei­ter ent­fern­ten fährt man mit dem Bus nach Ana­ca­pri und von dort wei­ter zu Fuß (zB Vil­la San Miche­le, Mon­te Sola­ro) oder mit einem zwei­ten Bus zur Blau­en Grot­te oder den Lido del Faro.
Wenn die letz­ten Tages­aus­flüg­ler Capri ver­las­sen haben, kom­men die Rei­chen & Schö­nen aus ihren Hotels und bevöl­kern die Piazzet­ta zum Aperitif. 
Ich neh­me einen Cro­di­no zu mir und stau­ne nicht schlecht als die­ser dann 9 Euro kostet…

Giar­di­ni di Augus­to & Via Krupp

Capri: Gärten des Augustus
Einen kur­zen Bum­mel von der Piazzet­ta durch die engen Gas­sen, vor­bei am Grand­ho­tel Qui­sisa­na, bringt mich zu einem Klein­od Capris, den Giar­di­ni di Augus­to. Von der Aus­sichts­platt­form die­ses gepfleg­ten, hüb­schen Parks mit Sta­tu­en und schö­nem Pflan­zen­werk hat man eine fan­tas­ti­sche Aus­sicht auf das azur­blaue Meer mit den Faraglio­ni Fel­sen, dem Wahr­zei­chen von Capri.

Da die­ser klei­ne Park so leicht zu errei­chen ist, ist er beson­ders bei Tages­tou­ris­ten beliebt!
Unmit­tel­bar neben den Gär­ten des Kai­ser Augus­tus liegt die Via Krupp. Das ist eine 1,3 Kilo­me­ter lan­ge Ser­pen­ti­nen­stra­ße, die sich der Unter­neh­mer Fried­rich Krupp 1900 bau­en ließ, da ihm der Abstieg am Steil­hang des Mon­te Cas­tiglio­ne zum Meer zu müh­sam war. Heut­zu­ta­ge ist die­se Sehens­wür­dig­keit ein belieb­tes Foto­mo­tiv. Aller­dings ist die Via Krupp zur Zeit bis auf wei­te­res wegen Stein­schlag­ge­fahr gesperrt
Ein­tritt Giar­di­ni di Augus­to: 1,50 Euro

Via Krupp, Capri

Via Krupp

Spa­zier­gang von Capri zum Fuß der Faraglio­ni Felsen

Denkt man an Capri, fällt einem sicher als ers­tes Die Grot­ta Azur­ra, die Blaue Grot­te ein. Als Wahr­zei­chen gel­ten aller­dings die beein­dru­cken­den Faraglio­ni Fel­sen (Faraglio­ni = Klip­pen) vor der Steil­küs­te der Insel.
Meist ist die Rede von den drei Faraglio­ni, in Wirk­lich­keit sind es aber vier. Der vier­te liegt aller­dings etwas ver­steckt hin­ter den drei alles über­ra­gen­den Kalksteinfelsen.
Der höchs­te Fel­sen „Faraglio­ne di ter­ra“ oder auch „Stel­la“ („Stern“) hat eine Höhe von 109 Metern, “Faraglio­ne di mez­zo“ (“mitt­le­re Klip­pe“) mit einem 60 Meter lan­gen befahr­ba­ren Tun­nel misst 81 Meter und „Scopo­lo“ („Klip­pe“) hat eine Höhe von 104 Metern.
Der vier­te, klei­ne­re Fel­sen, liegt etwa 200 m öst­lich des größ­ten Faraglio­ne. Sein Name lau­tet „Sco­glio del Mona­co­ne“ („Ein­sied­ler-Klip­pe“).

Capri: Blick vom Monte Solaro auf die Faraglioni Felsen

Blick vom Mon­te Sola­ro auf die Faraglio­ni Felsen

Weg­be­schrei­bung: Von der Piaz­za Umber­to die Via Vit­to­rio Ema­nue­le zum Grand­ho­tel Qui­sisa­na. Dann folgt man links der „Mode­stra­ße“ Via Came­rel­le. Hier reiht sich anfangs eine Desi­gner­bou­tique an die ande­re. Anschlie­ßend kom­men noch ein paar edle Restau­rants. Danach folgt man links der noch aus römi­schen Zei­ten stam­men­den mit wun­der­schö­nen Bou­gain­vil­len gesäum­ten Via Tra­ga­ra bis zum Ende.
Dabei pas­siert man mon­dä­ne Vil­len, ver­ein­zel­te Luxus­ho­tels wie das Hotel Vil­la Bru­nel­la, bis man zum Schluss zur Aus­sichts­ter­ras­se Bel­ve­de­re di Tra­ga­ra kommt. Von dort geht man einen schma­len zemen­tier­ten Fuß­weg, der in Ser­pen­ti­nen bis zum Fuß der Faraglio­ni Fel­sen führt. Der zieht sich ganz schön, lohnt aber den Weg.
Näher kann man den Faraglio­ni nicht kommen!

Hotel Villa Brunella: 4 Sterne, mit Pool; Zimmer mit Meerblick: 700 €

Hotel Vil­la Bru­nel­la: 4 Ster­ne, gutes Restau­rant, Pool; Zim­mer ab 550€, mit Meer­blick: 700 €

Unten ange­kom­men geht es gera­de­aus bzw. links zu einer fel­si­gen Bade­platt­form mit einem Café, das bei mei­nem Besuch Ende April noch geschlos­sen war. Rechts geht es zu einem Beach Club mit gesal­ze­nen Prei­sen (Ein­tritt: 36 € + Son­nen­schirm: 18 € + Beach Towel: 10 €; Ape­rol Spritz 16 €!)

Wan­de­rung zur Vil­la Jovis, Bagni di Tiberio & Asta­ri­ta Park

Judasbäume auf dem Weg zur Villa Jovis

Judas­bäu­me auf dem Weg zur Vil­la Jovis

Wer bei der Vil­la Jovis eine herr­schaft­li­che Vil­la erwar­tet, wird nach sei­ner Ankunft schwer ent­täuscht sein. Hier sind nichts als Rui­nen. Zwar rela­tiv gut erhal­ten, aber eben Ruinen.
Ich zitie­re in die­sem Fall mal Wikipedia:

Der ers­te römi­sche Kai­ser Augus­tus ließ sich einen monu­men­ta­len Palast auf Capri errich­ten, die Rui­nen sind heu­te unter dem Namen Bagni di Tiberio bekannt. Denn Augus­tus‘ Nach­fol­ger Tibe­ri­us war es, der so begeis­tert von der Insel war, dass er sei­nen Regie­rungs­sitz von Rom hier­her ver­leg­te und Capri so elf Jah­re lang, von 26 bis 37 n. Chr. der Mit­tel­punkt der Welt war. Ins­ge­samt besaß Tibe­ri­us 12 Vil­len auf Capri, die prunk­volls­te davon, die Vil­la Jovis, bewohn­te er selbst. Die heu­te noch erhal­te­nen Rui­nen las­sen erah­nen, wie monu­men­tal und präch­tig die Vil­la einst gewe­sen sein muss.“ 

Als ich im April dort war, stand ich vor einem ver­schlos­se­nen Tor. Zuge­ge­ben, es waren nur weni­ge Besu­cher unter­wegs, aber eigent­lich soll­te es geöff­net sein. Ich fand dann schnell eine defek­te Stel­le im Zaun, durch die man offen­sicht­lich das Ein­gangs­tor umge­hen konn­te. So konn­te ich mir die Vil­la Jovis in Ruhe allei­ne anschau­en und die fan­tas­ti­sche Aus­sicht von der Spit­ze genießen.

Villa Jovis auf Capri

Vil­la Jovis auf Capri

Start­punkt für den Aus­flug zur Vil­la Jovis von der Piazzet­ta: Der Weg zur Vil­la Jovis ist über­all gut aus­ge­schil­dert. Geh­dau­er soll­te man mit rund 45 Minu­ten ver­an­schla­gen. Wenn man mal die Gas­sen von Capri ver­las­sen hat, kommt man immer wie­der an ver­ein­zelt lie­gen­den Häu­sern mit länd­li­chen Gär­ten und an ver­steckt in einem Park lie­gen­den Land­sit­zen wie der Vil­la Casa Mone­ta vorbei.

Eingang zur Casa Moneta, Capri
Für den Rück­weg gibt es zwei Alter­na­ti­ven
: Einer­seits gibt es kurz vor dem Ein­gangs­tor der Vil­la Jovis links einen Weg zur Vil­la Lys­is (Vil­la Fer­sen). Der muss wohl teil­wei­se etwas müh­sam bzw. steil sein.

Ich habe mich aber für den Rück­weg über den angren­zen­den Asta­ri­ta Park ent­schie­den. Den kann ich wärms­tens empfehlen! 
Man geht dabei durch schö­nen Wald, qua­si auf dem Kamm der Steil­küs­te ent­lang. Dabei gibt es immer wie­der klei­ne Aus­sichts­platt­for­men mit traum­haf­ten Aus­bli­cken, zB zur Vil­la Mala­par­te. Wenn man im Gegen­satz zu mir eine rich­tig lan­ge Wan­de­rung machen will, kann man wohl — vor­bei am Arco Natu­ra­le — bis zum Bel­ve­de­re di Tra­ga­ra, ober­halb der Faraglio­ni Fel­sen (s.o.) gehen.
Ich bin aller­dings nach einer Wei­le wie­der rechts run­ter zu dem Weg gegan­gen auf dem ich gekom­men bin.

Astarita Park, Capri

Asta­ri­ta Park

Besuch der Vil­la Lys­is / Vil­la Fersen

Start­punkt des beschau­li­chen Spa­zier­gangs ist die Piazzet­ta in Capri, Rich­tung Vil­la Jovis.
Hin­weg: 25 — 30 Minu­ten, Rück­weg: 20 — 25 Minuten. 
Ein­tritt: 1,50 €
Man geht zuerst durch die Gas­sen Capris, spä­ter dann auf asphal­tier­ten Wegen vor­bei an Wein- und Obst­gär­ten in Rich­tung Vil­la Jovis. Kurz nach einer öffent­li­chen Toi­let­te hält man sich links. Am Ende die­ses Weges liegt die pracht­vol­le Vil­la auf einem Hügel im Wald.

Villa Lysis auf Capri © PetersTravel Peter Pohle
Die Räu­me der 1905 erbau­ten Vil­la Lys­is sind wei­test­ge­hend leer. Span­nend ist es die Hin­ter­grund­ge­schich­te des Erbau­ers, des Baron Jac­ques d’Adelswärd-Fersen (1880 — 1923), zu erfah­ren und die dazu gehö­ren­den, aus­ge­stell­ten Fotos zu sehen. 

Er war ein fran­zö­si­scher Aris­to­krat und Dich­ter, der sich die­se Vil­la als Zufluchts­ort gebaut hat. Wegen päd­eras­ti­scher Bezie­hun­gen zu Pari­ser Schul­jun­gen wur­de er in Paris zur Per­so­na non gra­ta und zog sich mit 25 Jah­ren nach Capri zurück. Spä­ter nann­te er sich nur noch Graf Fer­sen aus Bewun­de­rung zu sei­nem schwe­di­schen Ver­wand­ten Graf Axel von Fer­sen. Zeit­wei­se war die Vil­la Lys­is ein Mek­ka für Künst­ler und Musiker. 
Sehr spe­zi­ell ist sein Lieb­lings­raum in den das Fels­ge­stein inte­griert ist. Hier hat Graf Fer­sen über­wie­gend sein Opi­um kon­su­miert. Letzt­end­lich hat er sei­nem Leben durch eine Über­do­sis von 5 Gramm Opi­um ein Ende gesetzt.
Ein beson­de­res High­light ist der wun­der­vol­le Gar­ten mit  sei­ner Bil­der­buch­aus­sicht zum strah­lend blau­en Meer, der Bucht von Nea­pel und dem Blick auf den Hafen von Capri, Mari­na Grande.
Tipp: Man kann auch von der Vil­la Jovis zur Vil­la Lys­is wan­dern (oder umgekehrt).

Strand Mari­na Piccola

Abge­se­hen vom öffent­li­chen Strand am Hafen Mari­na Gran­de ist auch der Strand Mari­na Pic­co­la zu Fuß von Capri zu erreichen.
Es fährt aber auch ein regel­mä­ßi­ger Bus von Capri-Stadt.

Weg zum Strand Mari­na Pic­co­la
Kurz vor der Bus­hal­te­stel­le von Capri führt eine stei­le Trep­pe zu einer klei­nen von Fel­sen umschlos­se­nen, wind­ge­schütz­ten Bucht im Süden Capris. Dabei quert man immer wie­der die Ser­pen­ti­nen­stra­ße und kommt an schi­cken Pri­vat­vil­len und Feri­en­un­ter­künf­ten vor­bei. 

Unten ange­kom­men erreicht man Mari­na Pic­co­la. Der Strand teilt sich in drei klei­ne, durch eine Klip­pe getrenn­te Kieselstein-Strände.
Tol­ler Blick auf das glas­kla­re Meer, die Faraglio­ni Fel­sen und Yach­ten. Das Meer ist flach und ruhig, also auch für Kin­der geeig­net. Aller­dings ist es hier schnell sehr voll.
Es gibt einen Kiosk und Café bzw. Bar. Einer der Strän­de hat einen Beach Club mit Restau­rant. Für 25 Euro Ein­tritt bekommt man im Beach Club Umklei­de­ka­bi­ne, Lie­ge & Badehandtuch.
Zurück nach Capri habe ich mir dann ein Taxi geteilt (20€ Gesamt­preis). Der Bus wäre näm­lich erst in 20 Minu­ten gefahren.

Marina Piccola auf Capri: Strand vom Beach Club

Mari­na Pic­co­la: Strand vom Beach Club. Der drei­ge­teil­te Strand macht sei­nem Namen alle Ehre…

Hotels und Unter­künf­te auf Capri

Ursprüng­lich woll­te ich im fami­li­en­geführ­ten Capri Wine Hotel*
in Capri über­nach­ten. Da das aus­ge­bucht war, habe ich mich dann für das Hotel Bel­la­vis­ta*  in Ana­ca­pri ent­schie­den. 100 Meter von der Piaz­za und ange­nehm ruhig mit schö­ner Aus­sicht. Extrem hilfs­be­rei­te Rezeption.
Unter­künf­te auf Capri



Booking.com

Sehens­wür­dig­kei­ten von Ana­ca­pri aus zu erkunden

Tipps + Info zu Anacapri

Ana­ca­pri (7.000 EW) ist weni­ger mon­dän und ent­spann­ter als Capri-Stadt.

Restaurant in Anacapri

Ich bum­me­le durch die male­ri­schen Gas­sen des ältes­ten Teil Capris, dem restau­rier­ten Vier­tel Le Bof­fe mit der schnee­wei­ßen Chie­sa di S. Sophia und der Haupt­kir­che des Schutz­hei­li­gen von Ana­ca­pri San Michele.
Anschlie­ßend sit­ze ich auf der Piaz­za del­la Vit­to­ria. Hier ist qua­si das Epi­zen­trum des Tou­ris­mus von Ana­ca­pri: die Bus­hal­te­stel­le für Capri, die Tal-Sta­ti­on des Ses­sel­lif­tes zum Mon­te Sola­ro und der Beginn des kur­zen Spa­zier­gangs zur Vil­la San Michele.
Am Abend spei­se ich im Restau­rant L‘Angelo del Gus­to (Via Bof­fe 2) mit Käse gefüll­te Zuc­chi­ni-Blü­ten und die orts­ty­pi­schen Sciala­tei­el­li ai frut­ti di mare.

Ich habe in Ana­ca­pri im Hotel Bel­la­vis­ta gewohnt. Rück­bli­ckend war Ana­ca­pri eine gute Wahl. Es ist weni­ger hek­tisch und über­füllt als Capri und man gelangt trotz­dem gut und schnell zu den wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten. Der Rück-Bus von Capri fährt bis spät in die Nacht.

Bus­hal­te­stel­len & Ticket­kauf: der Bus nach Capri fährt von der Piaz­za del­la Vit­to­ria (2€, wenn man das Ticket im Sou­ve­nir­shop neben der Far­macia kauft; im Bus 2.50€).
Tipp: Zu ver­kehrs­rei­chen Zei­ten ist es u.U. emp­feh­lens­wert dem Bus 3 Hal­te­stel­len (Rich­tung Caprile) ent­ge­gen­zu­ge­hen, da die Bus­se in Ana­ca­pri oft wegen Über­fül­lung („Com­ple­to“) ohne Stop ein­fach durchfahren.
Ach­tung: Die Bus­se zum Pun­ta Care­na & Lido del Faro und zur Blau­en Grot­te fah­ren nicht von der Piaz­za Vit­to­ria son­dern von der Piaz­za del­la Pace, einem Platz ca 250m an der Haupt­stra­ße Rich­tung Caprile! Die­se Tickets kauft man im Bus (2€).

Besich­ti­gung der Vil­la San Michele

Villa San Michele, Capri
Zu einem Capri-Besuch gehört der Besuch der am Rand von Ana­ca­pri gele­ge­nen Vil­la San Miche­le unbe­dingt dazu! Sie ist eine der Haupt­se­hens­wür­dig­kei­ten von Capri.

Im Gegen­satz zur Vil­la Lys­is ist die Vil­la San Miche­le auf­wen­dig und stil­voll mit alten Möbeln und Sta­tu­en restau­riert. Dar­über­hin­aus kann man ent­spannt durch den gepfleg­ten, zau­ber­haf­ten Gar­ten mit sei­ner wun­der­vol­len Aus­sicht spazieren.
Neben einem klei­nen Muse­um gibt es auch ein Café mit Terrasse.

Capri: Garten der Villa San Michele

Erbau­er der Vil­la San Miche­le in Ana­ca­pri ist der schwe­di­sche Arzt und Autor Axel Mun­the (1857- 1949). Ab 1908 war er der Leib­arzt der schwe­di­schen Köni­gin Vik­to­ria, die sich bis zu ihrem Tod regel­mä­ßig in Mun­thes unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft auf Capri aufhielt.
Bekannt wur­de er aber nicht zuletzt durch „Das Buch von San Miche­le“ in dem er sei­ne teil­wei­se fik­ti­ven Erin­ne­run­gen erzählt.
Als enga­gier­ter Tier­schüt­zer gelang es Mun­the, dass die Wach­tel­jagd ver­bo­ten und die Vögel unter Natur­schutz gestellt wurden.
Sein Leben wur­de 1962 mit O.W. Fischer als Axel Mun­the verfilmt.
Zu Gast bei ihm auf Capri waren u.a. Hen­ry James, Oscar Wil­de und Rai­ner Maria Rilke.
Lage der Vil­la San Miche­le: Fünf­mi­nü­ti­ger Spa­zier­gang von der zen­tra­len Piaz­za in Anacapri.
Öff­nungs­zei­ten: 9 — 18 Uhr
Ein­tritt: 10 Euro.
Web­sei­te der Vil­la San Michele

Aus­flug mit dem Ses­sel­lift auf den Mon­te Solaro

Blick vom Monte Solaro, Capri

Blick vom Mon­te Solaro

Wer vom Tru­bel in Capri genug hat, dem (und nicht nur dem) emp­feh­le ich den Aus­flug zu dem mit 589 Metern höchs­ten Punkt von Capri auf dem Mon­te Solaro.

Ent­schleu­ni­gung pur bie­tet die gemüt­li­che Fahrt mit dem in die Jah­re gekom­me­nen Ses­sel­lift auf den Haus­berg Mon­te Sola­ro (9 Euro für die ein­fa­che Stre­cke, 12 Euro hin und zurück) von der Piaz­za del­la Vit­to­ria in Ana­ca­pri. Die Fahrt an der fri­schen Luft ist gemüt­lich, dau­ert rund 13 Minu­ten, und man kann die Bei­ne im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes bau­meln las­sen wäh­rend man die Land­schaft genießt. Oben  wird man mit einen traum­haf­ten Blick über die Insel bis zu den Nach­bar­in­seln Ischia und Pro­ci­da, den Golf von Nea­pel und der sor­ren­ti­ni­schen Halb­in­sel belohnt.
Oben gibt es es ein Café mit einer Terrasse.
Den Rück­weg nach Ana­ca­pri bin ich dann zu Fuß gegan­gen (30 Minuten).

Son­nen­un­ter­gang am Pun­ta Care­na & Lido del Faro

Der opti­ma­le Platz für den Son­nen­un­ter­gang auf Capri ist im Süd­wes­ten der Insel, am Pun­ta Care­na beim Leucht­turm Faro.
Die­ser Platz ist aber dar­über­hin­aus ein loh­nens­wer­ter Ganz­ta­ges­aus­flug, weil hier den gan­zen Tag über die Son­ne hinkommt.

Es gibt einen Fel­sen­ba­de­platz mit einem natür­li­chen Meerespool.
Ein paar Meter ober­halb kann man sich in der groß­zü­gi­gen Anla­ge des Beach­clubs & Restau­rant Lido del Faro auf den stu­fen­för­mig ange­leg­ten Ter­ras­sen son­nen und im Pool baden.

Tipp für den Sun­dow­ner: Im Beach Club kos­tet der Ape­rol Spritz 12 Euro! In den zwei etwas ein­fa­che­ren Bars direkt dar­über — eben­falls mit schö­ner Aus­sicht — kos­tet er 10 €, der Cap­puc­ci­no 4€. 

Punta Carena + Beachclub Lido del Faro, Capri

Pun­ta Care­na & Beach­club Lido del Faro mit Pool & öffent­li­che Badeplattform

Lido del Faro Beach Club
Ein­tritt: ab 80 € pro Per­son (dar­in ent­hal­ten: Ein­tritt, Umklei­de­ka­bi­ne, Pool, Son­nen­lie­ge, Bade­tuch, WiFi; Son­nen­schirm + 10€). Im Ein­tritts­preis ent­hal­ten ist ein Ver­zehr im Restau­rant / Bar von 50 Euro. 

Anfahrt: Mit dem Bus von Ana­ca­pri. Ticket für 2€ im Bus. Man fährt bis zur Endhaltestelle.
Ach­tung: Der Bus zum Pun­ta Care­na & Lido del Faro fährt nicht von der Piaz­za Vit­to­ria son­dern von der Piaz­za del­la Pace in Ana­ca­pri, einem Platz an der Haupt­stra­ße, ca 250m Rich­tung Caprile!

Die Grot­ta Azzur­ra — Blaue Grotte

Ruderboote vor der Blauen Grotte auf Capri

Capri soll rund 65 Grot­ten haben. 
Das High­light und welt­be­rühmt ist die Grot­ta Azzur­ra („Blaue Grotte“).
Ich bin um 10 Uhr mit dem Bus von Ana­ca­pri gekom­men. Eine Trep­pe führt von der End­hal­te­stel­le direkt bis zum Meer. Unten kom­men stän­dig klei­ne Ruder­boo­te, ent­la­den ihre Gäs­te und neh­men 4 neue Pas­sa­gie­re auf. Sofort gibt es Anwei­sun­gen, dass man sich flach auf den Boden legen muss, schließ­lich ist der Zugang zur Blau­en Grot­te eine nur knapp 1,50 Meter hohe Öff­nung im Fel­sen. Zuerst wird man aber noch zu einem Boot geru­dert, bei dem man das Ein­tritts­geld von 14 Euro bezahlt.
Anschlie­ßend geht alles schnell. Wir nähern uns die­ser klei­nen Öff­nung aus der uns gera­de noch ein ande­res Boot ent­ge­gen­schiesst. Dann macht sich unser Boots­mann klein und zieht uns an einer Ket­te ins Inne­re der Grot­ta Azzu­ra. Wir lan­den in einer 7 Meter hohen, gut 50 Meter lan­gen und 30 Meter brei­ten Höh­le. Drin­nen ist es dun­kel. Dann erken­ne ich die Sil­hou­et­ten der ande­ren Boo­te. 

Das Erleb­nis in der Grot­te ist phä­no­me­nal und wirk­lich unglaub­lich. Das Was­ser leuch­tet in wun­der­schö­nem silb­ri­gen Hell­blau, als ob es unter­ir­disch bestrahlt wür­de. Das wird es ja auch, zumin­dest von der Son­ne durch eine Grot­te, die sich 10 Meter unter der Was­ser­ober­flä­che befin­det. Dabei wird das Licht gefil­tert und die Rot­an­tei­le absor­biert. Es blei­ben nur die blau­en Licht­an­tei­le übrig, die die Grot­te in die­ses fas­zi­nie­ren­de, silb­rig-blaue Licht tauchen.

Grotta Azzurra - Blaue Grotte von Capri

Grot­ta Azzur­ra — Blaue Grot­te von Capri (lei­der ver­wa­ckelt, aber sag das mal dem Bootsmann…)

Einen klei­nen Wer­muts­trop­fen gibt es dann aller­dings doch!
Ach wäre das schön, wenn bloß die Boots­leu­te nicht mein­ten sie müss­ten jetzt unbe­dingt O sole mio anstimmen.
Es ist ein Lärm wie in einer Bahnhofshalle.
Ich fas­se es nicht!
Und dafür hät­ten sie dann auch noch ger­ne ein Trinkgeld!
PS Auf jeden Fall ist man viel zu schnell wie­der draußen.

Öff­nungs­zei­ten: Früh­jahr bis Herbst. Besich­ti­gung ist wet­ter­ab­hän­gig. Nur bei stil­lem Meer ist die Grot­te befahr­bar und von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöff­net. Wenn es nicht bewölkt ist, zeigt die Grot­te ihre herr­lichs­ten Far­ben zwi­schen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr.
Tipp: So früh wie mög­lich dort­hin fah­ren, um eine ewig lan­ge War­te­zeit zu vermeiden!
Alter­na­ti­ve Anfahrt: Man kann dort auch mit einem Aus­flugs­boot für 20€ hin­fah­ren. Der Preis für die Besich­ti­gung der Blau­en Grot­te kommt dabei on Top.
Get Your Gui­de: Capri — Boots­fahrt um die Insel und Besuch der Blau­en Grotte

Bei mei­nem Besuch Ende April, mor­gens um 10 Uhr, muss­te ich rund 20 Minu­ten warten.
Das dor­ti­ge Restau­rant war noch nicht geöff­net, wur­de aber gera­de frisch gestrichen.
Auch an ande­ren Orten auf Capri war vie­les noch nicht eröff­net und in der Vorbereitung.
Wan­de­rung von der Blau­en Grot­te zum Lido di Faro + Leucht­turm
Es gibt einen schö­nen Wan­der­weg ent­lang der  West­küs­te von der Blau­en Grot­te zum Pun­ta Care­na / Leucht­turm (oder umgekehrt).
Um sich das ers­te Stück der Wan­de­rung auf der Stra­ße zu erspa­ren, lässt man sich am bes­ten vom Bus­fah­rer beim Ein­stieg abset­zen. Die gut aus­ge­schil­der­te Wan­de­rung dau­ert ca 2 Stun­den. Ins Was­ser sprin­gen kann man dabei auf hal­ber Stre­cke bei den etwas ver­steckt lie­gen­den Beton­stu­fen oder vom Bade­fel­sen am Lido di Faro. 

Tipps + nütz­li­che Info zu Capri

Anrei­se: Capri hat kei­nen Flug­ha­fen. Der nächs­te Flug­ha­fen ist in Neapel.
Die Fäh­re vom Fest­land (Nea­pel oder Sor­rent) kommt an der Mari­na Gran­de an.

Man geht nach der Ankunft nach rechts bis zu den Taxis oder ein paar Schrit­te wei­ter zu den Ticket­schal­tern für die Funi­co­la­re nach Capri-Stadt oder den Bus nach Capri-Stadt bzw. Anacapri.
Tipp: Ach­tung, es gibt getrenn­te Ticket­schal­ter für Bus­se und die Funicolare!

Bus­fahr­ten
: Auf Capri gibt es unter­schied­li­che Bus­ge­sell­schaf­ten. Das hat zur Fol­ge, dass, wenn man zB von Capri-Stadt zur Blau­en Grot­te oder zum Leucht­turm (Pun­ta Care­na) fah­ren will, man die Bus­se in Ana­ca­pri für die Wei­ter­fahrt wech­seln — und neu zah­len — muss (die­se Tickets kann man nur im Bus für 2 € kau­fen).  Das glei­che gilt natür­lich ent­spre­chend für die Rückfahrt.

Bus-Tickets: Es ist güns­ti­ger die Bus­ti­ckets am Schal­ter in Capri bzw Mari­na Gran­de oder in Ana­ca­pri im Sou­ve­nir­shop neben der Far­macia zu kau­fen. Dort kos­ten sie jeweils 2 €, im Bus 2,50 Euro.

Taxi auf Capri
Taxi
: Fes­te Taxi­stän­de gibt es nur in Capri und Ana­ca­pri. Die Taxis sind mons­trö­se Cabri­os mit Son­nen­dach. Sie bie­ten Platz für 6 Personen. Gege­be­nen­falls kann man sie sich auch mit meh­re­ren teilen.

Tipp zur
Gepäck­auf­be­wah­rung: In Capri-Stadt, kann man sein Gepäck nahe der Berg­sta­ti­on der Funi­co­la­re, gleich neben dem Taxi­stand, depo­nie­ren. Pro Gepäck­stück und Tag 4€. Geöff­net bis 20 Uhr.

Fäh­ren von Capri zum Fest­land / Inseln: Es fah­ren stän­dig Schif­fe nach Nea­pel (häu­fig), Sor­rent (häu­fig), Posi­ta­no (10:45, 16:25, 17:30), Amal­fi (16:25, 17:30), Insel Ischia (16:40), Insel Pro­ci­da (16:40).
Die unter­schied­li­chen Prei­se der Boots­fahr­ten nach Nea­pel  rich­ten sich nach der Geschwin­dig­keit des Schif­fes. Ich habe nach Nea­pel 19,20 € bezahlt; das war ein schnel­le­res Boot. 
Abfahrt: 14:50, Ankunft: 15:40; Fahr­zeit: 50 Minuten.

Bes­te Rei­se­zeit für Capri

Beson­ders für Capri — wie für die Amal­fiküs­te — gilt: 
bes­te Rei­se­zeit ist im April / Mai und ab Mit­te Sep­tem­ber. Dann ist das Wet­ter ange­nehm und die Besu­cher­strö­me hal­ten sich eini­ger­ma­ßen in Grenzen.

Fazit: Lohnt sich ein Urlaub auf Capri?

Mir hat Capri gut gefal­len. Es gibt wun­der­schö­ne Natur und Sehens­wür­dig­kei­ten für ein paar Tage zu besu­chen. Der Blick auf das Meer von den Aus­sichts­punk­ten und die Far­be des Mee­res ist genial.
Aller­dings muss man sich über eines im Kla­ren sein: Capri kann ein teu­rer Spass wer­den. Und was einen Bade­ur­laub bzw. die Strän­de auf Capri betrifft: sie sind meis­tens sehr stei­nig und oft über­füllt auf engem Raum. Die dazu­ge­hö­ren­den Beach­clubs ver­lan­gen stol­ze Preise.
Außer­dem erfolgt die Anfahrt zu den meis­ten Strän­den mit dem Bus oder Taxi.

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Statue von Giacinto Bosco in Capri-Stadt

Sta­tue von Gia­c­in­to Bosco in Capri-Stadt

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9 Kommentare

  1. Lie­ber Peter,

    sehr schön Dein Bericht. Ich war mit der Alpin­schu­le Inns­bruck dort und habe die gan­ze Amal­fiküs­te erwan­dert. Ein Tages­aus­flug nach Capri war auch im Pro­gramm, aber so viel wie Du habe ich an einem Tag nicht sehen kön­nen. Das Haus von Mun­the hät­te ich auch gern ange­schaut. Sein Buch kann­te ich schon in jun­gen Jahren.

    Herz­li­che Grüße
    Dietlind

    • Hal­lo Dietlind,
      das war sicher toll die Amal­fiküs­te zu erwandern.
      Ich habe für mein beschrie­be­nes Capri-Pro­gramm ja auch drei Tage gebraucht…
      BG, Peter

  2. Hal­lo Peter,
    auch wenn Capri ein biss­chen teu­rer ist, fin­de ich genau wie du: der Aus­flug lohnt sich! Die­se Insel ist schon sehr beson­ders und hat vie­le schö­ne — und gera­de rund um Ana­ca­pri auch gar nicht so vol­le Ecken zu bie­ten. Ich wür­de aller­dings auf jeden Fall über­nach­ten, um Capri auch ohne die Tages­tou­ris­ten zu erle­ben. Ansons­ten mein Tipp: Pro­ci­da! Wun­der­schön und längst nicht so voll wie die berühm­te Nachbarin.
    Vie­le Grüße
    Britta

    • Hal­lo Britta,
      ja, danke.
      Pro­ci­da steht schon auf mei­ner Lis­te für den nächs­ten Besuch in die­ser Ecke!
      BG, Peter

  3. Lie­ber Peter,
    wir sind vor ein paar Jah­ren für 2 Tage von Ischia aus nach Capri über­ge­setzt und waren über­wäl­tigt. Des­halb habe ich mich jetzt auch noch­mal mit Freu­de durch Dei­nen schö­nen und viel­fäl­ti­gen Arti­kel gele­sen. Zwei­fel­los sind die Prei­se auf Capri erstaun­lich über­teu­ert, vor allem natür­lich für den Kurz­be­such in der Blau­gen Grot­te, aber auch wir waren so beein­druckt von die­sem klei­nen Aben­teu­er, dass wir es durch­aus als sei­nen Preis wert befan­den. Auch der Besuch in der Vila San Miche­le oder die Fahrt auf den Mon­te Sola­ro, wun­der­schön. Selbst die Bus­fahr­ten hat­ten einen aus­ge­spro­che­nen Erleb­nis­fak­tor. Nur gewan­dert sind wir lei­der nicht so viel, wie Du. Unse­re Kin­der waren damals noch klein und eini­ger­ma­ßen geh­faul. Das wür­de ich doch ger­ne noch ein­mal nach­ho­len. Und ja, Du hast voll­kom­men recht, einen Strand­ur­laub kann man auf Capri tat­säch­lich nicht emp­feh­len, dafür wür­de ich Ischia empfehlen.
    Gra­zie per ques­to bel­lis­si­mo viaggio!
    Jens

    • Hal­lo Jens,
      ein paar Wan­de­run­gen loh­nen sich auf jeden Fall.
      Es bleibt ja alles in einem beschei­de­nen zeit­li­chen Rahmen.
      Und Ischia, sowie Pro­ci­da, wer­de ich beim nächs­ten Trip besuchen…
      BG, Peter

  4. Hal­lo Peter,
    Dein Bericht hat die Insel von ihren schöns­ten Sei­ten gezeigt mit groß­ar­ti­gen Fotos und infor­ma­ti­vem Text. Es ist schon vie­le Jah­re her, dass ich zunächst ein­mal einen Aus­flug mit dem Schiff für einen Tag nach Capri gemacht habe, und spä­ter war ich noch ein­mal für meh­re­re Tage auf Capri. So schön wie in Dei­nem Bericht kann man es aber selbst gar nicht selbst erleben.
    BG Marie

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